Jan Josef Liefers

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Busenfreunde (1997)

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Inhalt

Busenfreunde_01Die frisch getrennte chaotische Fotografin Nina (Jennifer Nitsch) gründet mit ihren drei Ex-Lovern eine Wohngemeinschaft. Bedingung: Kein Sex. Alle vier kennen sich schon seit der Kindheit. Das Zusammenleben in dem baufälligen Haus mit dem neurotischen Buchhalter Bernhard (Ulrich Noethen), dem Frauenhelden und Möchtegern-Chauvi Guido (Jan Josef Liefers) und dem erfolglosen Schauspieler Markus (Stefan Reck) klappt recht gut, bis Markus‘ Cousin Klaus (Hans-Werner Meyer) auftaucht und mit einzieht. Es kommt, wie es kommen muss: Klaus und Nina verlieben sich, die drei Freunde versuchen die Beziehung zu torpedieren. Schließlich, vor die Wahl gestellt, Klaus zu heiraten und mit ihm nach Afrika zu gehen, macht Nina Schluss und Klaus geht allein, ohne zu erfahren, dass Nina schwanger ist.

Die drei Ersatzväter helfen, so gut es geht, aber Nina ist unglücklich…

von Gabi


Gabi meint:

Die Grundmotive sind nicht atemberaubend neu: ‚Kein Sex in der WG‘ funktioniert nie, das Protagonistenpaar kriegt sich am Schluss, die drei gegensätzlichen WG-Genossen sorgen für Komik, eine Prise ‚Drei Männer und ein Baby‘; sicher, das hat man alles schon mal gesehen. Die Mischung ist jedoch gelungen. Alle Rollen sind sehr gut (und bemerkenswert attraktiv) besetzt: Ulrich Noethen als Bernhard nimmt sein Pech mit den Frauen herrlich lakonisch, Stefan Reck als schwuler Markus, der sich erst im Lauf der Handlung outet, vermeidet jegliches Klischee und wirkt sehr glaubhaft, Jennifer Nitsch als Nina ist herb und süß zugleich, Hans-Werner Meyer als Klaus, der mit den drei ‚Pappnasen‘ wenig anfangen kann, ist bodenständig, aber nicht spießig, und JJL als oberflächlicher Casanova Guido ist in seiner eingeschränkten Weltsicht doch sympathisch. Der Film verzichtet auf Schenkelklopfer-Scherze, die Dialoge sind gelungen. Gute Unterhaltung, leicht, aber nicht seicht.
Es gibt eine Menge Szenen, die mir sehr gefallen haben, die aber schwer zu beschreiben sind, weil sie von der schauspielerischen Leistung leben. Da es sich um eine Pro7- Eigenproduktion handelt, stehen die Chancen auf eine TV-Wiederholung nicht schlecht, also am besten selbst anschauen.

Unten ein kleiner Teaser. Das Kneipengespräch wirkt ziemlich klischeehaft, beschreibt aber die Typen ziemlich gut: Guido glaubt vermutlich selbst, was er da redet – er gilt auch bei seinen Freunden nicht gerade als die hellste Kerze im Leuchter -, Markus geht scheinbar darauf ein, macht sich aber dabei über Guidos Weisheiten ein wenig lustig und versucht gleichzeitig, auf die ‚Männergespräche‘ einzugehen, da die anderen nicht wissen sollen, dass er schwul ist. Und Bernhard ist eben Bernhard 🙂

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