Jan Josef Liefers

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Tatort – ‚Hinkebein‘ (2012)

7 Kommentare

Inhalt

Tatort Hinkebein (7)Einst hatte Katja Braun Mann und Kind und arbeitete als Kriminalbeamtin in Münster, doch inzwischen ist ihr Leben steil bergab gegangen. Männergeschichten und Alkoholprobleme haben ihre Familie zerstört und sie ihren Job gekostet. Jetzt arbeitet sie als Putzfrau im Westfälischen Hof, frönt noch immer dem Alkohol und hat ein zerrüttetes Verhältnis zu ihrer Tochter Marie.
Als sie ihre Vergangenheit einholt, wendet sie sich ausgerechnet an Boerne, mit dem sie vor einigen Jahren eine Affäre gehabt hat. Dieser ist zwar überrascht von ihrem plötzlichen Auftauchen, leiht ihr aber bereitwillig die 1000 Euro, da sie angeblich wegen Geldsorgen ihre Miete nicht bezahlen kann und sonst auf der Straße stehen würde.

Boerne ahnt nicht, dass Katja in Wahrheit andere Pläne hat, doch am nächsten Morgen wird sie, nur mit einer Unterhose bekleidet, tot auf der Straße aufgefunden. Thiel rätselt nicht nur über Täter und Motiv, auch der Tathergang  ist unklar, denn es scheint, als sei Katja an einem Herzstillstand bedingt durch Erfrieren gestorben. Doch dafür herrschten nicht die passenden Temperaturen.

Obwohl Thiel eigentlich eine russische Delegation begleiten soll, die die Münsteraner Ermittlungsarbeit kennenlernen möchte, ist der Hauptkommissar froh, durch diesen Fall einen Grund zu haben, den offiziellen Anlässen zu entgehen.
Eine Spur führt Thiel zu Heinz Kock, der Hinkebein genannt wird, da er nach einer Schussverletzung eine Gehbehinderung hat. Der Zuhälter war vor einigen Jahren wegen Mordes an der Prostituierten Oksana verurteilt worden, hatte sich aber noch rechtzeitig nach Thailand absetzen können. Nun scheint er wieder im Lande zu sein und das barg nicht nur für Katja Braun Gefahren, die ihn einst überführt hatte. Auch Boerne fürchtet nun um sein Leben, denn er erstellte damals das Gutachten, das Kock überführte, wofür ihn dieser mit dem Tod drohte.

Tatsächlich taucht Kock eines Abends in Boernes Wohnung auf und bedroht ihn mit einer Waffe, doch dann muss er vor Thiel fliehen, der ihn schließlich nach einer Verfolgungsjagd stellt. Kock streitet weiterhin ab, der Mörder von damals zu sein, und ebenso dementiert er den Mord an Katja Braun. Auch die Pistole, mit der er Boerne bedroht hat, war nicht echt.

Kock fühlt sich betrogen. Er ist überzeugt, dass Katja und Boerne ihm damals den Mord nur unterjubeln wollten, um den wahren Mörder zu decken. Der Rechtsmediziner streitet diesen Vorwurf ab, doch er weiß auch, dass Katja immer schon ihre Geheimnisse gehabt hatte und zieht es deshalb in Betracht, dass Kock Recht haben könnte. Aber wer war dann der Mörder von Oksana und Katja?

Thiel ermittelt auch in der Familie des Opfers und sieht sich mit einem verbitterten Exmann und einer Tochter konfrontiert, die ihre Mutter verachtete. Beide scheinen allerdings ein Alibi zu haben, auch wenn Thiel das Gefühl nicht los wird, dass Marie ihm etwas verheimlicht.
Als dann endlich der entscheidende Hinweis auftaucht, der all diese Fragen beantwortet, wird die Situation brenzlig.

von Jolli

Gastdarsteller

  • Michelle Barthel
  • Arndt Schwering-Sohnrey
  • Tanja Schleiff
  • Ole Puppe
  • Wolfram Koch
  • Susanne Tremper
  • Alexander Milo
  • Ilse Strambowski
  • Ingo Tomi
  • Martina Eitner-Acheampong
  • Moritz Heidelbach


Jolli meint:

12 Millionen Menschen können sich nicht irren. Mit dieser Zuschauerzahl bricht der Tatort Münster alle Rekorde. Na, da bekommen die Kritiker große Augen, was? Vergeblich sucht man in dieser Folge nach einem besonders gewieften, spannenden Kriminalfall, aber wer sowas verlangt, der muss schon lange nicht mehr einschalten, wenn Thiel und Boerne ermitteln. Hier geht es nicht mehr um Standard-Krimi Geplänkel, sondern um 90 Minuten amüsante Dialoge und augenzwinkernde Anspielungen, die auf skurrile Weise immer wieder für Überraschungen sorgen.
Natürlich sieht der ganze Mord nach einer ganz normalen Beziehungstat aus. Trotzdem wird es nie langweilig bei der Klärung des Falls zuzusehen, weil alle Figuren mit ihren einzigartigen Charakterzügen aufwarten können.

So natürlich auch Boerne. Warum soll immer nur der Kommissar etwas mit dem hübschen Mordopfer gehabt haben? Von einer wahren Liebesgeschichte kann hier aber wohl kaum die Rede sein. Als Katja den Rechtsmediziner völlig überraschend vor dem Institut anspricht, bringt sie ihn mit ihrer forschen Art ganz schön aus dem Konzept. Diese Frau hat es faustdick hinter den Ohren, das merkt man schnell. Eigentlich seltsam, dass Boerne sie nicht schon viel früher durchschaut hat. Liebe kann ja bekanntlich blind machen, aber wie wahre Gefühle sieht das nicht aus. Natürlich ist er geschockt, als er erfährt, dass sie tot ist. Wenn man aber seine Reaktion mit der vorherigen Episode vergleicht, wird klar, dass Katja ihm einst wohl ganz schön den Kopf verdreht hat, doch das ganze wohl eher eine Art Abenteuer als eine ernsthafte Beziehung gewesen war. Treue war für diese Frau sowieso immer ein Fremdwort. Was das angeht, scheint Boerne wohl vom Pech verfolgt, denn auch seine Frau ließ ihn ja einst für einen anderen sitzen.

Zumindest ist er aber sofort bereit, ihr die 1000 Euro zu leihen, obwohl er sie schon so lange nicht gesehen hat. Wahrscheinlich ahnt er schon, dass er das Geld nie wieder sehen wird. Er hat seine Lektion bereits gelernt, aber vermutlich tut sie ihm auch leid, deshalb lässt er sich auf das ganze ein. Schmunzeln muss man aber schon, wenn sie ihn „Tiger“ nennt, was ihm sichtlich peinlich ist. Da kann sich jeder selbst seinen Teil denken, wie er wohl zu so einem Spitznamen gekommen ist.

Manch ein Zuschauer muss sicher genau wie Thiel schlucken, als Boerne den Leichnam ohne mit der Wimper zu zucken aufschneidet und dabei ungeniert aus dem Nähkästchen plaudert, wie er und Katja sich einst kennengelernt hatten. Dass er danach noch ganz lässig nach seinem Geld fragt setzt dem ganzen noch eins oben drauf.
Aber ist Boerne deshalb kaltschnäuzig oder gefühllos? Wohl kaum. Auch in der Vergangenheit hat er schon Menschen, die ihm nahe standen obduziert. Die Tatort-Macher spielen absichtlich mit dieser Pietätsfrage, die in den Köpfen der heutigen Gesellschaft festsitzt. Boerne macht eben seinen Job. Wenn er irgendwelche Zweifel hegen würde, wäre er schließlich kein Rechtsmediziner geworden.

Aber die Folge gibt noch mehr her als eine alte Beziehungskiste. Neben dem neuen Auto (ein Wiesmann passt zwar einerseits zu einem Snob wie Boerne, doch mir persönlich haben die früheren Autos besser gefallen) bekommen wir auch eine überraschende Vorliebe für die japanische Kultur bei ihm zu sehen. Beim morgendlichen Tai Chi sucht er seine innere Ausgeglichenheit und abends engagiert er extra eine private Koto-Spielerin, um seinen exquisiten Sushi-Genuss zu untermalen.

Aber von Ruhe kann in seinem Leben wirklich keine Rede sein. Als ihm klar wird, dass er womöglich das nächste Opfer auf Kocks Rachefeldzug sein kann, gerät er sichtlich in Panik. Wir haben ja schon einiges an mutigen Aktionen von ihm gesehen, wenn es darauf ankommt, aber ganz so unerschrocken ist Boerne sicher nicht. Lauernde Gefahr ist wirklich nicht sein Ding, deshalb stürmt er auch völlig aufgebracht mitten in eine Sitzung, um Polizeischutz zu fordern. Leider nimmt man ihn dort nicht ernst. Auch Thiel lässt sich nicht so richtig beeindrucken. Da greift der Professor mal wieder zu unkonventionellen Methoden und heuert sogar Thiel Senior als Bodyguard an. Dabei ist dem Zuschauer sofort klar, dass das nicht gut gehen kann. Dafür bekommen wir auch eine echt schräge Verfolgungsjagd von Thiel zu sehen.

Überhaupt klappt das Zusammenspiel zwischen Thiel und Boerne trotz der Meinungsverschiedenheiten hervorragend. Auch wenn sie sich in einem amüsanten Wortwechsel zwischen den Wohnungstüren ganz schön in die Haare bekommen und Boerne bei seinem Personenschutz wie üblich ein viel zu hohes Niveau erwartet, beeindruckt die Szene gegen Ende, als während der Geiselnahme eine kurze, heimlich ausgetauschte Geste zwischen den beiden aussagekräftig genug wirkt.  Die beiden arbeiten lange genug zusammen, um sich auch ohne Worte zu verstehen.


Gabi meint:

Mit Hinkebein tu ich mich überraschend schwer: soll ich die Folge genial finden oder mag ich sie nicht? Eigentlich schätze ich ja das Absurde, und diese Kritik in der Süddeutschen ist ziemlich zutreffend: Boerne ist nur schwer ernst zu nehmen (wofür er dann ja auch die Quittung bekommt, indem man ihn den Polizeischutz verweigert).

Was ich vermisse, ist ein wenig mehr Kontinuität zwischen den einzelnen Folgen. Dass die Überspitzung mal mehr, mal weniger stark ausfällt, mag noch angehen. Ich würde eine Trendwende argwöhnen,  fast schon bis zur Abstraktion der Charaktere, wenn es  nicht auch schon früher Folgen in der Art gegeben hätte; das gibt Anlass zur Hoffnung, denn, so witzig diese Art von Selbstparodie sein mag, wird sie mit der Zeit doch arg flach. Spannend an Münster ist ja eigentlich, dass die Charaktere trotz allem Tiefe besitzen, und ich fände es schade, wenn wir irgendwann eine reine Comedyserie bekämen, wenn auch auf hohem Niveau. Pointen sind am besten, wenn sie unvermutet kommen. Gerade Boerne hat diesmal die undankbare Aufgabe, seine Exzentrität, die bisher immer noch irgendwo stimmig war, ins Unglaubhafte zu treiben, diese Japan-Abend-Story will mir nicht in den Kopf – vielleicht auch nur, weil sie meiner These widerspricht, dass Boerne für sich allein eigentlich relativ normal ist und seine Marotten im Wesentlichen nur Schau sind. Warum soll er also ganz ohne Publikum … aber wer bin ich, mich über anderer Leute merkwürdige Hobbies zu wundern 😉 …
Solche Sätze wie ‚Ich bin ein Mann aus Fleisch und Blut‘ und ‚Ja, es kam zum Äußersten‘ müssten aber trotzdem nicht sein. Wenn das Sarkasmus sein soll, dann war Boerne aber schon mal deutlich besser in Form. Naja, auch Chuck Norris   ein Genie wie Boerne hat mal einen schwachen Tag.

Fazit: Für eine Folge kann man das so lassen, es gab ja auch Highlights wie die Begegnungen mit Kock und Thiels Verfolgungsjagd. Künftig wünsche ich mir wieder mehr Differenziertheit.


7 Kommentare zu “Tatort – ‚Hinkebein‘ (2012)

  1. Die gestrige Wiederholung habe ich ja leider verpaßt. Obwohl, was heißt leider … bei dem schönen Wetter (das dieses Jahr Seltenheitswert hat) war es vielleicht doch besser, sich draußen aufzuhalten 🙂

    Mir geht es mit Hinkebein ählich wie Gabi. Ich weiß nicht so recht, der Film hat gute Momente (z.B. der Streit im Flur am Anfang), aber Thiel und besonders Boerne sind mir zu eindimensional. Ich glaube nicht, daß ich nur entäuscht war, weil ich von einem Tatort von Cantz und Hinter mehr erwartet hatte. Ihre Filme haben immer Tempo – aber hier war es mir oft zu viel Tempo, zu wenig Zeit für die Charaktere, mehr zu sein als (leider allzuoft) Parodien ihrer selbst.

    Der asiatische Abend ist ein gutes Beispiel dafür. Ich glaube zwar, daß Boerne immer ein wenig merkwürdig ist, weil er nicht anders kann … aber seine exzentrischen Seiten tragen normalerweise zur Handlung bei. Das hier hat aber überhaupt keinen Sinn, außer eben zu zeigen, daß Boerne exzentrisch ist. Ich fürchte, das hat keinen tieferen Sinn, das ist eine Schwäche des Drehbuchs (wobei ich mich schon gefragt habe, ob vielleicht irgendein Handlungsstrang gekürzt wurde, zu dem die Episode beigetragen hätte).

    Was mich auch sehr gestört hat, ist einerseits Boernes Panik – normalerweise zeichnet er sich ja eher durch eine an Ignoranz grenzende Furchtlosigkeit aus – und die achselzuckende Reaktion der übrigen darauf. Normalerweise sind die Kabbeleien an der Oberfläche, aber darunter spürt man doch so etwas wie Sympathie, bei allen Figuren eigentlich. Oder zumindest Sorge, wenigstens im Ernstfall 😉

    O.K., das kommt dann noch, wenigstens bei Thiel, als er Boerne gefesselt in seiner Wohnung findet. Und am Ende. Nur daß die Handlung so schnell darüber wegspringt, daß man es fast übersieht.

    Das war jetzt das ganze Gekrittel … ich glaube, für die positiven Seiten brauche ich einen zweiten Kommentar 😉

  2. So viele positive Seiten, dass du einen zweiten Kommentar brauchst? Da bin ich ja mal gespannt 🙂

    • Ich krieg hier und heute nicht alles wohlstrukturiert hin, deshalb mal in unzusammenhängender Reienfolge …

      Was mir sehr gut gefällt, ist Boernes Begegnung mit seiner Ex. Das hat zwar auch einiges an Fremdschämpotential, aber ich finde, beide spielen ihre Rolle da sehr gut. Man merkt, daß das eine Beziehung (?) ist, die Boerne heute eher peinlich ist. Man merkt auch, daß sie das weiß, es ihr aber egal ist. Weil sie ganz andere Probleme hat. Und die Art, wie sie ihn manipuliert, gefällt mir. Und Boerne, der wohl weiß, daß er manipuliert wird, aber mitspielt – vielleicht aus MItleid, vielleicht, um sie schnell wieder los zu sein. Das ganze ist weder lustig noch schön anzusehen, aber vielschichtig.

      Bei der Autopsieszene finde ich Boerne übrigens sehr Boerne. Daß er berufliches und privates trennen kann, hat man ja schon öfter gesehen. Sehr typisch finde ich aber auch, daß er bei der Gelegenheit nochmal auf dem Trennungsgrund rumreitet und die Tote direkt anspricht. Das könnte ja auch sehr übertrieben wirken, bei Boerne wirkt es tatsächlich echt.

      Daß mich auch die Kennenlern-Geschichte („Sie kennen das doch, man sieht sich beruflich, und eins führt zum anderen …“) ziemlich amüsiert hat, muß ich wohl nicht weiter erläutern. Und daß die Kosenamen „Tiger“ und „Antilope“ fallen, tut zwar fast schon weh (siehe oben, Fremdschämen), trägt aber sehr zur Komik der Situation bei. Da versteht man sofort, warum Boerne die Sache heute peinlich ist, und daß es ihn damals schwer erwischt haben muß 😉

  3. Ja, dem kann ich zustimmen (es war Gazelle, nicht Antilope, btw). Dass allerdings bei dem so seltenen Genfehler mit den zweierlei Augen der Groschen bei ihm nicht fällt, wundert mich ein bißchen.

    • Stimmt, das hätte ihm früher auffallen müssen.

      Aber da ich gerade selbst mit einer Krimi-Rahmenhandlung kämpfe, bin ich nachsichtig geworden *hust* Da wird schon mal passend gemacht, was nicht paßt, sonst wird das nie was 😉

      Außerdem habe ich das glaube ich schon damals bei der Ertsausstrahlung geschrieben – das ist weniger auffällig, als man meinen sollte. Bei den meisten Menschen in meiner Umgebung kann ich nicht einmal sagen, welche Augenfarbe sie haben (O.K., ich bin in mancherlei Hinsicht ein wenig autistisch und kann mir Menschen und Gesichter insgesamt schwer merken, aber trotzdem …). Mein Französischleher in der Oberstufe hatte ein blaues und ein braunes Auge, aber das ist mir erst aufgefallen, als es jemand gesagt hat. Man schaut seinem Gegenüber ja gemeinhin nicht tief in die Augen. Also ich jedenfalls nicht meinem Französischlehrer 😉

  4. Huhuuuuuu!
    Also Hinkebein ist nicht so sehr mein Geschmack. Ein Hauptgrund ist wohl Boernes Frisur, ich kann diese Schmalztolle nicht aussetehen – der Mann gefällt mir ausgezeichnet mit kurzem Haar, aber je länger, desto weniger (zum Glück sind sie beim Wunder von Wolbeck wieder kurz – beste Vorraussetzungen also ;o).
    Was mir gefiel, waren die kleine Gesten während der Geiselnahme, ich glaube, ihr habt in eurer Rezension sogar darauf hingewiesen. Das zeigt mir einfach, wie gut die beiden sich kennen und verstehen – nicht im Sinne von vertragen gemeint, denn wie in allen neueren Folgen vertragen sie sich ja insgesamt nicht besonders gut.
    Dass alle Boerne nicht geglaubt haben, hat mich ebenso wie cricri genervt; aber insgesamt fand ich ihn fast die ganze Sendung anstrengend und peinlich, das gefiel mir einfach nicht. Es gibt wesentlich Tatort-Folgen als diese letzte.

  5. CriCris Kritik kann ich mich absolut anschließen. Ich fand zudem wurde Boerne – der zwar immer arrogant, aber eigentlich nicht wirklich unsympathisch wirkt, mir unsympathisch, als er gefühllos seine Ex-Freundin, die ihm anscheinend etwas bedeutet hat – siehe das Urlaubsbild – aufschneidet und zum anderen dann die 1.000,00 Euro zurück fordert. Das stösst etwas negativ auf.

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