Jan Josef Liefers

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Konzertbericht: Jan Josef Liefers & Oblivion am 6. März 2014 im Capitol Hannover

2 Kommentare

Hannover - Capitol 2Nachdem ich im Sommer 2013 die Konzerte in Sondershausen (wir berichteten vom Autorentreffen zum Thüringentag) und in Kassel im Kulturzelt (Konzertberichte von Daniela und mir) erlebt habe, die noch eine Mischung aus „Soundtrack meiner Kindheit“ und einigen Titeln des zukünftigen Programms „Radio Doria“ waren, war ich natürlich sehr gespannt darauf, was mich nun in Hannover erwarten würde. Ich hatte zuvor Danielas Konzertbericht aus Gütersloh gelesen und freute mich schon sehr auf den 6. März, zumal es auch ein Wiedersehen mit ihr geben würde.

Der Donnerstag beginnt kalt, nebelig und ungemütlich. Bis zum Mittag wird es auch nicht klarer. Ich möchte zirka 16 Uhr in Hannover sein, damit wir noch vor dem Einlass um 19 Uhr genug Gelegenheit haben, uns ein wenig in der Stadt umzusehen. Vor mir liegt etwas über eine Stunde Fahrt. Hannover ist für mich fast ein Heimspiel. Auf den Punkt genau lande ich zur verabredeten Zeit bei strahlendem Sonnenschein am Treffpunkt, wo Daniela bereits auf mich wartet. Wir haben noch gute drei Stunden bis zum Einlass und schlendern plaudernd und voller Vorfreude durch die Straßen. Die heutige Location ist das Capitol, ein Hannover - Capitol 1traditionsreiches Veranstaltungszentrum in Hannover-Linden, welches bis in die 1980-er Jahre ein Kino war und danach zur Diskothek und Live-Bühne umgebaut wurde. Es fasst ca. 1 800 Zuschauer. (Wie Jan später während des Konzerts seinem Publikum verraten wird, hat er eine enge Beziehung zu Hannover, entstand doch 1999 hier in den Peppermint Park Studios in Zusammenarbeit mit Fury in the Slaughterhouse die Musik zum Film „Jack’s Baby“. Gleichzeitig war dies der Beginn seiner Musikkarriere.)

Mittlerweile ist es kurz vor 19 Uhr (Wo sind die drei Stunden hin?!) und wir finden uns am Eingangsbereich des Capitols ein. Die wartende Menschenmenge wird allmählich größer. Inzwischen sind auch zwei Freundinnen von mir eingetroffen, die uns zu meiner Freude nicht zum ersten Mal zu einem Konzert von Jan Josef Liefers & Oblivion begleiten. Vor der Bühne angekommen, beobachten wir, wie sich der Saal mehr und mehr füllt. Eigentlich könnte es langsam losgehen.

Hannover - Capitol 5Kurz nach 20 Uhr betritt die Band die Bühne. Man merkt sofort, dass unter den Zuschauern viele sind, die ebenfalls „Wiederholungstäter“ sind und nicht zum ersten Mal den singenden Jan Josef erleben. Insider, aha, genau wie wir Zwei vom Autorenteam! 🙂 Ich bin vor allem auf die angekündigten drei neuen Titel sehr gespannt. „Liebe ist nicht wie du“, „Unbeschreiblich“ und „Diebesgut“ ziehen mich sofort in ihren Bann. Schade, dass bis zum Erscheinen des neuen Albums noch Monate vergehen werden. „Radio Doria – Die freie Stimme der Schlaflosigkeit“ – genau die Musik, die ich mir jenseits des von den meisten Radiosendern gespielten Einheitsbreies (und das in gefühlter Endlosschleife) vorstelle. Es ist Musik, die in keine Schublade passt, die von Herzen kommt und mich auch nach Jahren noch ansprechen wird.

Wir erleben einen Jan Josef Liefers voller Hingabe an seine Musik und eine grandiose Band, die ihr ganzes Können zeigt und mich jedes Mal aufs Neue fasziniert. Jan mischt sich während der Zugabe („Kleine Kreise“) händeschüttelnd unter sein Publikum. Viel zu schnell ist auch wieder dieser Konzertabend zu Ende. Aber der nächste Termin steht bereits. Herzlichen Dank auch diesmal an Jan für seine endlos scheinende Geduld beim Autogrammeschreiben, für Fotos und Gespräche mit seinen Fans! Bis bald, sehr bald sogar!

Autor: Manu

Ich lebe im südlichen Niedersachsen, zwischen Harz und Lüneburger Heide. Irgendwann Ende der 60-er Jahre des vergangenen Jahrhunderts geboren (Wie sich das anhört...). Liiert, Mutter eines erwachsenen Sohnes und seit etlichen Jahren JJL-Fan.

2 Kommentare zu “Konzertbericht: Jan Josef Liefers & Oblivion am 6. März 2014 im Capitol Hannover

  1. Super schöner Bericht Manu!
    Es war ein wirklich gelungener Tag.
    Mir hat es auch wieder sehr gefallen! 🙂

    • Deiner von Gütersloh ist ja auch super geworden. Keine Frage! Das Konzert war der Kracher! Und weißt du was? – Ich könnt‘ schon wieder!

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