Jan Josef Liefers

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Blutmond

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Unter dem Blutmond werden wir
Liegen und sagen, dass
Egal was am Ende auch passiert
Wir immer Glück gehabt haben und
Alles was geht und alles was bleibt
Werden wir in uns getragen haben
Das Feuer, das Licht und die Dunkelheit
Und all die flimmernden Farben

Refrain
Doch noch treibt uns alle Zeit der Welt
Durch Tag und Nacht voran
Und egal, wie lang es bleibt
Wir werden uns wiedersehen und dann

In einer längst vergessene Zeit
Werden wir uns getragen haben
Durch den Regen, durch die Nacht
Und durch die Nebel, die uns umgaben

Du wirst bleiben, wenn ich geh‘
Und uns ein Denkmal erdichten
Du suchst nach Spuren im ersten Schnee
Aber du wirst keine finden

Refrain


Daniela meint:

In einem der Konzerte hat Jan sehr treffend festgestellt, dass man sein Leben zwar vorwärts lebe, aber rückwärts verstehe und dafür würde die deutsche Sprache die ideale und passende Zeitform bereit halten, das sogenannte Futur II, welches eine in der Zukunft abgeschlossene Handlung prognostiziert. Hoffnungen, Wünsche und Prognosen lassen sich auf diese Art und Weise mit einer bestimmten Gewissheit beschreiben. Zukunft und Vergangenheit finden in einer Symbiose zueinander, denn „Morgen ist Heute schon Gestern“, wie schon der Volksmund weiß. Und genau so funktioniert das Stück Blutmond, das zu meinen persönlichen Favoriten zählt. „Unter dem Blutmond werden wir liegen und sagen, dass – egal was am Ende auch geschieht – wir immer Glück gehabt haben und alles, was geht, und alles, was bleibt, werden wir in uns getragen haben.“

Eine ganz wunderbare Vorstellung von der Zukunft. Man muss dem Glück eine Chance geben, sodass es einen treffen kann. Und wenn es gut läuft, ist es vielleicht ja auch das „reine Glück“, wer weiß das schon vorher. Dazu braucht es Geduld, Zeit und eine gewisse Zuversicht. An dieser Stelle bemühe ich gerne eines meiner Lieblingszitate von Oscar Wilde, der gesagt hat: „Am Ende wird alles gut. Und wenn es noch nicht gut ist, ist es auch noch nicht zu Ende.“ Und diesen Gedanken greift dann der Refrain auf: „Doch noch treibt uns alle Zeit der Welt durch Tag und Nacht voran…“

Die Instrumentalversion, welche die Band als Zugabe bei den Konzert spielt und bei der sie noch mal alles geben, ist zusammen mit den Mondbildern einfach grandios und phänomenal. Satter Gitarrensound und ein enormer Drive.

 

Autor: Manu

Ich lebe im südlichen Niedersachsen, zwischen Harz und Lüneburger Heide. Irgendwann Ende der 60-er Jahre des vergangenen Jahrhunderts geboren (Wie sich das anhört...). Liiert, Mutter eines erwachsenen Sohnes und seit etlichen Jahren JJL-Fan.

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