Jan Josef Liefers

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Verlorene Kinder

5 Kommentare

Wir sind vollkommen verschieden
Wir sind weit gekommen
Waren schon als Kind so weit weg
Haben viel geschworen
Auch auf die Liebe
Haben es oft gebrochen
Haben die Verträge versteckt
Und schworen wir uns die Treue
Dann war es wohl ein großes Wort
Es heißt die Welt ist teuer
Doch wir klauen den besten Ort

Refrain
Wir sind Diebesgut
Haben uns davon gestohlen
Haben unser Leben geplündert
Sind verlorene Kinder
Wir sind verlorene Kinder
Wir sind Diebesgut
Können uns nicht wieder holen
Lohn dem ehrlichen Finder
Wir sind verlorene Kinder
Wir sind verlorene Kinder

Wir sind Ganoven, sind Banditen
Wir haben uns mitgenommen
Uns in der Freiheit versteckt
Auf gesperrten Wegen, in Grenzgebieten
Haben wir hinterm Ende
Unsere Zukunft entdeckt
Und wenn wir stehlen, dann keine Uhren
Wir nehmen uns die Zeit

Refrain

Wir können uns verändern
doch bleiben wer wir sind
wir können uns verwandeln
Doch sind im Herzen Kind
Wir könne uns verändern
Über die Schatten springen
Doch wir sind wer wir sind
So wie wir waren als Kind
Wir sind wer wir sind
So wie wir waren als Kind
Wir sind wer wir sind
So wie wir waren als Kind
Wir sind wer wir sind
So wie wir waren als Kind
Wir sind wer wir sind

Refrain

 


Daniela meint:

Im Text finden sich so viele grandiose Passagen, die zum Nachdenken einladen. Der Song enthält für mich einiges an Standortbestimmung und Lebenszwischenfazit ziehen. Und am Ende kann man sich ja drehen und wenden, wie man will, letztlich ist man doch der Mensch, der man ist und immer schon war.

Musikalisch klingt es wie eine Hymne an das (verlorene) Kind in uns, dem wir viel öfter mehr Beachtung und auch Zeit schenken sollten. „.. und wenn wir stehlen, dann keine Uhren, wir nehmen uns die Zeit…“. Ganz ehrlich, mir hatte der ursprüngliche Titel „Diebesgut“ ebenfalls sehr gut, wenn nicht fast noch besser gefallen.

Autor: Manu

Man muss auf anständige Weise verstehen, älter zu werden, um die Chance zu wahren, jung zu bleiben. (Theodor Heuss)

5 Kommentare zu “Verlorene Kinder

  1. Wir sind, wer wir sind und,können uns das alles nicht wiederholen….

  2. Ja, wir sind so wie wir waren als Kind…..Unglücklich und sehr oft traurig. Bis heute…………

  3. Ich wurde geliebt. Als eines von sieben Kindern. Nicht unbedingt von meinen Eltern. Aber von meiner Grossmutter-Sie hat sich um mich die ersten 3 Monate
    meines Lebens gekümmert. Und auch später……
    Mamma hatte nach meiner Entbindung eine Lungenembolie…Was sie selbst mir erzählte, als ich 16 Jahre alt war.

  4. Und sie hat ihre Liebe zu mir erst entdeckt, als sie sah, dass ich als einzige ihrer sechs Töchter ihr Gesicht habe. Aussehe wie Sie…..
    Traurig…….!

  5. Wir alle sollten Kinder im Herzen bleiben, aber uns selbst nicht verlieren….!

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