Jan Josef Liefers

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Gut zu wissen, wie man Töne reinigt …

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Satie1Den Besuch der Theatervorstellung „Wissen Sie, wie man Töne reinigt“ – Satiesfactionen mit Jan Josef Liefers, Stefan Kurt und Klaus Schreiber hatte unser Außenteam der Fanseite schon lange geplant. Und eigentlich sollte es ein ganz entspannter Theaterbesuch werden, bis dann unsere Weihnachtsverlosung ins Spiel kam. Beim Konzert im Hamburger Kampnagel hatte Jan sich extra die Zeit genommen, das Bücherset zu signieren. Und da haben wir uns gedacht, dass es doch eine tolle Sache wäre, wenn er auch die Glücksfee bzw. den Glückself spielen und den Gewinner/die Gewinnerin ziehen würde.

Nachdem es kurz vor Einsendeschluss in unserem Email-Postfach noch ganz ordentlich gerappelt hatte, konnten wir eine Liste mit fast 800 Namen drauf auf die Reise mitnehmen. Im Zug gab es eine schöne Bastelstunde und als wir in Berlin ankamen, hatten wir eine ganze Mütze voller Namenszettelchen.

So präpariert erschienen wir gespannt und voller Vorfreude pünktlich in der Werkstatt des Schillertheaters. Es war die letzte Vorstellung in diesem Jahr und es hatten sich einige bekannte Gesichter, wie Alexa Feser, Justus von Dohnányi, Oscar Ortega Sánchez u. a.  eingefunden, um dem Spektakel ebenfalls zu folgen.

Endlich öffneten sich die Türen der Werkstatt und das Publikum durfte auf einem Sammelsurium unterschiedlichster Sitzmöbel vom Stuhl bis zum Sofa rund um einen Billardtisch Platz nehmen. Der Intendant der Berliner Staatsoper und Regisseur des Stückes, Jürgen Flimm, gab eine kurzweilige und eigenwillige Einführung zum Stück. Mit einem Augenzwinkern nahm er den Anwesenden jegliche Illusion, diesem Abend einen tieferen oder überhaupt einen Sinn abzugewinnen. Und er sollte Recht behalten, was dem Unterhaltungswert des Abends allerdings absolut nicht schadete. Im Gegenteil, wer sich auf das Spiel einließ, wurde Zeuge der perfekten Umsetzung des absurden Theaters, bei der sich eine Skurrilität an die nächste reihte. Es wurde einfach wunderbar und grandios rezitiert, improvisiert und gesungen, was das Zeug hält. Das alles nach scheinbar schwereloser Leichtigkeit aussehen konnte, war der Virtuosität der agierenden Schauspieler zu verdanken. Auch wenn sie sicher hoch konzentriert bei der Sache sein mussten, so merkte man ihnen dennoch die Vertrautheit und den Spaß am gemeinsamen Spiel an. Das galt insbesondere bei einem der Höhepunkte des Abends, als sie gemeinsam Saties berühmte erste „Gymnopédie zum Besten gaben, und zwar nicht wie vorgesehen auf dem Klavier, sondern auf acht gefüllten Wassergläsern. Dabei wandelten sie um den Billardtisch und forcierten zunehmend das Tempo, ein wirkliches Meisterstück.

Das Publikum konnte sich zu keiner Zeit in Sicherheit wiegen und wurde gerne immer mal wieder in das Geschehen mit einbezogen. Und so wurden auch wir mit Kaffeemehl beworfen, angeschmachtet, zum Tanz aufgefordert, hatten einen Affen auf dem Schoß und bekamen einen Schokonikolaus geschenkt. Das volle Programm also *lol*.

Als Fazit lässt sich der Abend als herrlich, absurd, verrückt und unbeschwert beschreiben. Chapeau an das Schauspieler-Trio und den Pianisten. Kultstatus ist diesem Stück garantiert und lässt sicherlich den ein oder anderen Gast zum Wiederholungstäter werden. Das Fanseitenteam eingeschlossen 🙂 Leider sind laut Info des Schillertheaters für 2015 keine Vorstellungen geplant, aber die Satiesfactionen werden sicher irgendwann wieder einmal angesetzt. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Weitergehende Infos zum Inhalt des Stücks und einen zusätzlichen Bericht gibt es hier bei uns im Blog.

Am Ende des Stückes mussten wir zusehen, aus dieser absurden Welt wieder zügig auf den Boden der Tatsachen zu kommen. Wir hatten ja noch eine Mission…  Und Jan hat dann noch in Kostüm und Maske des Baron Qualle unsere Gewinnerin aus Münster gezogen. Wer es noch nicht gesehen hat, hier ist der Link zum Video. An dieser Stelle noch einmal ein ganz dickes DANKESCHÖN an Jan, dass er das alles mitgemacht hat!!! Das fanden wir wirklich prima! 😀

Von Berlin sind wir dann am Samstag auf direktem Wege nach Hürth in die Nobeo Studios gefahren, um live bei der Aufzeichnung von „2014 Das Quiz“ dabei zu sein. Unser garantiert spoilerfreier Bericht erscheint in Kürze hier im Blog. Schaut doch mal wieder vorbei.

Autor: Mara_Thoni

"Life begins at the end of your comfort zone."

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