Jan Josef Liefers

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Da muss Mann durch (2015)

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Da muss Mann durchPaul (Wotan Wilke Möhring) hat immer wieder Pech in der Liebe und eigentlich die Nase voll davon. Doch als er Lena (Julia Jentsch) begegnet, scheint er seinen passenden Deckel gefunden zu haben. Außerdem wird Lena irgendwann mal das Verlagshaus, in dem Paul als Personalchef arbeitet, von ihren wohlhabenden Eltern erben. Dieses Mal möchte Paul also auf keinen Fall etwas falsch machen. Er muss Lenas Familie auf deren prächtigem mallorquinischen Anwesen beweisen, dass er der Richtige für die Tochter des Hauses ist. Aber Lenas Mutter Elisabeth (Daniele Ziegler) will lieber Patrick Arterberry (Stephan Luca) an der Seite ihrer Tochter sehen, einen Hedgefonds-Manager und früheren Partner Lenas, der obendrein auch noch der Vater von Lenas ungeborenem Kind ist – und Paul zum Duell unter Männern auffordert. Gut, dass dessen drei besten Freunde Schamski (Jan Josef Liefers), Günther (Oliver Korittke) und Bronko (Fahri Yardim) auch da sind und ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen. [Quelle: Filmstarts.de]



Mara_Thoni meint:

Der Vorgängerfilm „Mann tut was Mann kann“ hatte mich begeistert. So waren meine Erwartungen an die Fortsetzung „Da muss Mann durch“ natürlich hoch. Und als die ersten Kritiken im Netz erschienen und kein gutes Haar an dem Film ließen, bekam meine Vorfreude einen leichten Dämpfer. Aber das hat mich nicht abgehalten, eine Preview des Film im örtlichen Kino anzuschauen.

Ganz ehrlich? Ich war enttäuscht. Nicht, dass der Film nicht nett anzusehen wäre, aber mehr war es auch nicht. Er war nett. Der Film lebte von der fantastischen Filmkulisse auf Mallorca und den Hauptprotagonisten, die ohne Frage alles gegeben haben. Sie können allerdings kein schlappes Drehbuch retten.

Der erste Teil enthielt so viele kleine und liebevolle Gags, die einen Schenkelklopfer nach dem nächsten nach sich zogen. In diesem Teil waren sie eher mühevoll. Die Geschichten rund um Pauls Freunde werden nur rudimentär am Rande angerissen, was sehr schade ist. Filmhund Bruno, der in „Mann tut was Mann kann“ fast eine Hauptrolle hatte, kommt fast gar nicht zum Zuge.

Die Geschichte selbst ist so vorhersehbar und etwas langatmig erzählt. Da hätte „Mann“ einfach viel mehr daraus machen können. Irgendetwas ist da schief gelaufen. Anders ist es auch nicht zu erklären, dass der Name des Regisseurs plötzlich nicht mehr Marc Rothemund sondern Thomas Lee in den Credits ist.


Manu meint:

Ich finde es jedesmal schade, wenn man im Vorfeld eines Kinobesuches bereits über Verriss stolpert. Ob man will oder nicht. Für mich war klar, dass ich mir den Film auf jeden Fall ansehe und mir eine eigene Meinung bilde. Heute war es nun soweit.

Klar, „Mann tut was Mann kann“ war eine echt starke Komödie, die mich reichlich oft vor Lachen fast vom Kinosessel schmiss und auch nach mehrmaligem Schauen auf DVD immer noch gut für einen Lachanfall ist. Das schafft dieser zweite Teil nicht in diesem Maße. Die Story war recht dünn, die Handlung weniger actionreich als die des Vorgängers. Da ich die Romanvorlage kenne, lag es defintiv am Drehbuch, in dem die eigenlich gelungene Geschichte von Anfang an unlogisch rüberkam. Mir fehlte ein nahtloser Übergang. Was ist aus den Beziehungen der Freunde Paul und Guido geworden? Pauls großer Liebe Iris?

Mein Fazit: Es wäre vieles sicher besser gegangen, aber auf keinen Fall ist der Film so schlecht, wie er im Vorhinein gemacht wurde. Für einen entspannten Kinoabend taugt er allemal. Auch meine beiden Begleiter fühlten sich gut unterhalten.


Links:

Autor: Mara_Thoni

"Life begins at the end of your comfort zone."

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