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Desaster (2015)

5 Kommentare

Inhalt:

Plakat_DESASTEREs geht um das große Geld, die große Liebe und den unfreiwilligen Tod. Dr. Jürg Würsch, Schweizer Anwalt mit Hang zu Bestechlichkeit (Stefan Kurt), lässt sich auf das Angebot des skrupellosen Gangsterbosses Mischa (Milan Peschel) ein – den Aufenthaltsort seiner Kronzeugen zu verraten – und folgt der Einladung auf Mischas Finka nach Saint-Tropez. Im Gegenzug soll er eine hohe Bargeldsumme erhalten und erhofft sich ein kleines Schäferstündchen mit Mischas attraktiver Gattin Lydia (Anna Loos). Jedoch ahnt Würsch nicht, dass Lydia ein doppeltes Spiel spielt. Mischa und Lydia wiederum wissen nicht, dass der Anwalt ebenfalls eigene Pläne verfolgt und dafür die beiden Profikiller Ed (Justus von Dohnányi) und Mace (Jan Josef Liefers) angeheuert hat. Dumm nur, dass sich Ed als penetranter Macho-Proll herausstellt und den Plan von Würsch durch sein dämliches Verhalten völlig durcheinander bringt. Niemand spielt mit offenen Karten. Intrigen werden gesponnen, Fallen werden gestellt. Als Ed aus Versehen Mischas Mutter (Angela Winkler) von der Brüstung der Finka schubst, nimmt das Desaster unaufhaltsam seinen Lauf. Nur so viel ist klar: Hier hat jeder Dreck am Stecken.
Ohne dass in diesem Film auch nur ein einziger Schuss fällt, wird gestorben, was das Zeug hält. In der tiefschwarzen Gangsterkomödie liefern sich Justus von Dohnányi („Frau Müller muss weg!“, „Männerherzen 1&2“, „Oh Boy“), Jan Josef Liefers („Mann tut was Mann kann“, „Der Baader Meinhof Komplex“, Münsteraner „Tatort“), Milan Peschel („Der Nanny“, „Schlussmacher“, „What A Man“, „Halt auf freier Strecke“) und Stefan Kurt („Ruhm“, „Vier Minuten“) einen schauspielerischen Schlagabtausch der Extraklasse. Nach dem kultigen Überraschungserfolg „Bis zum Ellenbogen“ ist DESASTER deren nächste Zusammenarbeit unter der Regie von Justus von Dohnányi. [Quelle: STUDIOCANAL]


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Baggi meint:

Das Team aus Bis zum Ellenbogen hat sich wieder vereint und diesmal wird es noch fieser als beim Einstiegsfilm. (Und das will was heißen!!)

Ich will hier nicht zu viel verraten, ich hasse Spoiler und die allgemeine Inhaltsangabe ist hinlänglich bekannt. Deshalb fasse ich mich ganz ganz kurz:
bei den Hauptdarstellern Justus von Dohnáyi, Stefan Kurt und Jan Josef Liefers weiß man, was sie drauf haben. Sie mögen sich und diesen Spaß hat man ihnen angemerkt. Ihre Charaktere sind der Brüller, einer irrer als der andere. Grenzgenial!
Aber auch der Rest des Castes hat mich voll überzeugt, allen voran Milan Peschel und seine „Mama“ Angela Winkler.

Fest steht, diese Art Film ist sicher nicht nach jedermanns Geschmack. Er ist BÖSE – aber dabei zum Schreien! Ich persönlich kann mich über so etwas schlicht schlapplachen. Er ist toll gefilmt, die wunderbare Gegend um Saint Tropez einfach famos in Szene gesetzt. Besonders genial ist außerdem die Musik. Der Sountrack fetzt, und die Schnitte dazu sind frech und schnell und wild.
Fazit:
Dieser Film unterscheidet sich ziemlich von dem, was man sonst so vom deutschen Kino gewohnt ist. Aber er ist stark!


Daniela meint:

DESASTER ist eine rabenschwarze Komödie mit tiefschwarzem Humor. Und Baggi hat vollkommen recht, wenn sie treffend schreibt, der Film sei BÖSE, und zwar so richtig böse. Aber gerade das muss man sich heutzutage trauen. Sicher, der Film wird Kontroversen auslösen, ob man sich über Tod und Verbrechen derart lustig machen darf und wo die Grenzen des guten Geschmacks liegen. Aber mal ehrlich, wenn ein Film es nicht wagen darf, die Stilmittel seines Genres bis ans Limit zu treiben, dann ist er doch schon zum Durchschnitt verbannt.

Für mich ist der Humor auf den Punkt und zu keinem Zeitpunkt sehe ich die Grenze des guten Geschmacks überschritten. Im Gegenteil, ich habe mich 90min nonstop köstlich amüsiert. Nein, mehr noch, auch ich habe mich – wie Baggi – schlappgelacht und hatte zeitweise Tränen in den Augen. Die wirklich mit extrem viel Liebe fürs Detail platzierten Gags werden nicht im alle schon im Trailer verschossen, sondern ziehen sich durch den gesamten Film.

Und in dem Film passt wirklich alles: Die Szenerie an der Côte d’Azur ist einfach nur traumhaft. Die Musik ist perfekt ausgewählt. Zusammen mit sehr gutem Schnitt und grandiosen Kamerafahrten wirkt der Film einfach frisch, lebendig und erhält genau die richtige Dynamik.

All das macht den Film schon sehenswert. Was aber meiner Meinung nach eine besondere Stärke des Films ist, das ist seine Besetzung. Die passt wie der sprichwörtliche A**** auf Eimer und man merkt, dass da nicht einfach nur gute Schauspieler zusammengewürfelt wurden. Da agiert eine Truppe als ein wirklich eingespieltes Team und es ist eine wahre Freude, ihnen dabei zuzusehen. An vielen Stellen frage ich mich, wie sie die Szenen so professionell durchziehen konnten, ohne sich am Set selbst schlappzulachen. Auf die DVD gehört auf jeden Fall ein ausführliches Making-of und die verunglückten Szenen!!!

Ich schließe mich Baggis Fazit voll und ganz an: Der Film ist mutig und provokant. Er ist richtig gut gemacht und hat definitiv Kultpotenzial.


Links:


Autor: Mara_Thoni

"Life begins at the end of your comfort zone."

5 Kommentare zu “Desaster (2015)

  1. Hallo,
    habe einen Bericht auf rbb bei Zibb gefunden. Es geht los ab 1:34 Minuten

    http://mediathek.rbb-online.de/tv/zibb/Desaster-der-neue-Film-mit-Jan-Josef-L/rbb-Fernsehen/Video?documentId=29480492&topRessort=tv&bcastId=3822084

    Ist vielleicht interessant, keine Ahnung 🙂

  2. Hallo,
    hier das Video vom Sat1 Frühstücksfernsehen wo Jan Josef Liefers, Anna Loos und Justus von Dohnányi zu Gast waren. Vielleicht habt ihr den Link schon. Dann vergesst dieses Kommentar.

    http://www.sat1.de/tv/fruehstuecksfernsehen/video/2-talk-justus-von-dohnanyi-jan-josef-liefers-und-anna-loos-clip

    • Danke liebe Anja! Wir freuen uns über alle Deine Hinweise [nicht nur als Special Agent für Tatort-Trailer 😉 die natürlich ganz besonders ;-)]
      Ich habe es gleich bei Facebook geteilt. Leider ist der erste Teil des Interviews nicht dabei. Da haben sie auch noch einige nette Dinge erzählt.

  3. Ich war gestern im Kino. Wer den Film nicht allzu ernst nimmt, kohlpechrabenschwarze, sarkastische Komödien liebt (so wie ich) und bereit ist, sich über die aus dem Düster-Sarkasmus entstehende Situationskomik kaputtzulachen, der ist bei „Desaster“ genau richtig! Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten – schaut einfach selbst!

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