Jan Josef Liefers

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Tatort – ‚Väterchen Frost‘ (AT: Dann steht der Mörder vor der Tür) (2019)

3 Kommentare

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© WDR/Martin Valentin Menke

Inhalt

Es sind nur noch wenige Tage bis Heilig Abend. Kommissar Frank Thiel und Prof. Karl-Friedrich Boerne haben gerade bei Gericht das Schluss-Plädoyer von Staatsanwältin Wilhelmine Klemm gehört. Noch ist das Urteil nicht gefällt, aber die Indizienlage bei dem Mord war eindeutig und der Fall abgeschlossen. Die Weihnachtsferien können kommen. Doch da meldet sich ein mysteriöser Anrufer und behauptet, Kommissarin Nadeshda Krusenstern in seiner Gewalt zu haben…

[Quelle: WDR Presse]


Regie:

  • Torsten C. Fischer

Darsteller:

  • Sascha Alexander Geršak
  • Oleg Tikhomirov
  • Thomas Kautenburger
  • David Bennent
  • Sophie Lutz
  • Heike Trinker
  • Kristina Walter

Trailer


Rezensionen


Links


Offizielle Pressefotos des WDR:

 


Axels Videos vom Dreh mit JJL


Schnappschüsse rund um die Dreharbeiten

 

Autor: Baggi

Yesterday is history, tomorrow a mystery. But today is a gift, that's why it's called the 'present'. (Bil Keane)

3 Kommentare zu “Tatort – ‚Väterchen Frost‘ (AT: Dann steht der Mörder vor der Tür) (2019)

  1. freue mich schon auf den nächsten Münster Tatort,bin seit Jahren begeisterter Anhänger der Münster Tatort Sendungen.Schaue mir jede Folge mehrmals an und hoffe,dass Boerne u. Thiel noch lange nicht aufhören.Für mich der beste Tatort den das tv zu bieten hat.Klasse Schauspieler, super Team.Alle bisher gesendeten Folgen eifach beste Unterhaltung.

  2. Guten Morgen,

    das habe ich gefunden:
    Der zweite Trailer, diesmal ARD:

    https://www.daserste.de/unterhaltung/krimi/tatort/videos/vorschau-vaeterchen-frost-video-100.html

    lg
    Anja

  3. Ich muss gestehen, ich habe diese Folge mit gemischten Gefühlen erwartet. Wider meiner Gewohnheit habe ich mich von der nicht wirklich guten Kritik beeinflussen lassen. Glücklicherweise wurde diese widerlegt. Das finde ich zumindest. Für Nicht-Fans des Münsteraner Tatortes war es sicherlich nicht spannend genug. Mir hingegen hat die Mischung sehr gut gefallen. Der Beginn war amüsant und witzig. Staatsanwältin Klemm, die alles im Griff hat und die zwei Männer zu einem Glühwein „nötigt“. Wir erfahren, dass Professor Boerne vielleicht doch mehr Freunde hat als Thiel, zumindest redet er es sich ein. Thiel erwartet seinen Sohn, der dann doch wieder absagt. Eigenartigerweise hat dieser seit 2002 nie wirklich eine Rolle gespielt. Was bleibt den beiden? Natürlich wieder nur der andere, wobei das nur überflüssig ist. Nadeshda wird von einem, wie ich finde, sehr sympathischen und sehr attraktiven Mann, entführt. Die beiden haben offensichtlich nicht wirklich gründlich gearbeitet, bzw. haben diesmal nicht hinter die Fassade geschaut, sondern nur das Offensichtliche gesehen. Das ändern beide und in gelungenem Teamwork finden sie die Lösung. Der Gegenspieler David Bennett füllt seine Rolle klasse aus. Er spielt überzeugend. Eine sehr gute Wahl, wie ich finde. Nadeshdas letzer großer Auftritt. Sie verliebt sich in den Entführer. Beim Schauen wusste ich noch nicht, dass sie aussteigt. Ich hätte mir, ganz am Rande geschrieben, eher gewünscht, dass sie mit ihrem Freund glücklich wird, als dass sie ermordet wird. Sie spielt die Rolle stark, überzeugend, wie schon in Lakritz. Vaddern und Alberich werden vernünftig eingebunden, ohne wirklich eine tragende Rolle zu belegen. Staatsanwalt Klemm hingegen hat einige gute, witzige Aspekte. Hat mir prima gefallen. Kritisieren kann man vielleicht, dass man noch ein wenig mehr die Hintergründe hätte aufzeigen können. Natürlich gab es wieder Schnittfehlerchen (bei Lakritz war es die Sitzposition des Professors, hier die Szene als er Alberich nach dem Buddeln weg schickt und sie plötzlich wieder neben Thiel steht). Diese Fehlerchen finde ich allerdings nicht wirklich tragisch. Von den drei Folgen aus 2019 ist diese Folge meine Nummer drei. Was die ganze Folge abrundet ist für mich auch der Schluss. Wie der Mörder gefasst wird, ist spannend, unterhaltsam und eines Krimis würdig. Sehr sympathisch, menschlich auch die letzten Szenen mit Thiel und Boerne. Beide gehen nahezu schüchtern miteinander um. Sie wissen längst, dass sie Freunde sind und aufeinander zählen können. Allerdings schaffen sie es auch nach Lakritz nicht es sich wirklich einzugestehen. Das gefällt mir. Diese Form der Freundschaft, es zu wissen, aber nicht immer zu zeigen, ist etwas besonderes, was den Tatort Münster ausmacht. Nicht wie viele denken, die Sprüche, die Albernheiten, die sich auch in dieser Folge wunderbar im Rahmen hielten. Eine gute Mischung, eine gute, gelungene Folge.

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