Jan Josef Liefers

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Zu Gast im Publikum bei „2012 – Das Quiz“

2012 - Das Quiz

Copyright: ARD

Dieser Beitrag ist schon älter und wurde 2012 im Livejournal gepostet. Um unsere Quiz-Rezensionen zu vervollständigen, wurde er nachträglich hier auf der Fanseite eingefügt.

Also, dank der Fanseite bin ich darauf aufmerksam geworden, dass bei mir in Hürth die Aufzeichnung für 2012 – Das Quiz stattfinden würde. Rategäste sollten Günther Jauch, Armin Rohde, Verona Pooth und Jan Josef Liefers sein. Und da ich letzteren zu gerne mal live sehen wollte und die weiteren Gäste auch durchaus mag, war mir klar: da gehe ich hin. Dementsprechend habe ich mir kurzentschlossen eine Karte besorgt.

Um 18 Uhr musste man im Studio acht auf dem Nobeo-Gelände die Karten abholen und um 20:15 Uhr sollte die Aufzeichnung beginnen. Und so stand ich ziemlich lange Zeit mutterseelenallein zwischen ein paarhundert anderen Gästen und habe mich allen Ernstes gefragt, warum ich mir das eigentlich antue. Die Warterei war etwas unangenehm, ich bin niemand, der wildfremde Menschen anspricht und Kontakt sucht. Aber ich habe es unbeschadet überstanden und gegen 19:30 Uhr durften wir Gäste vom Block C dann schließlich ins Studio.
Ich bin dann schlussendlich im hinteren, rechten Bereich neben einer ca. 75-jährigen älteren Dame gelandet, und die hat mich gleich adoptiert. Ab da hatte ich nur noch Spaß, wir haben uns bestens unterhalten (gefühlt).

Um 20:15 Uhr begann die Aufzeichnung, der Anheizer war durch und die Stargäste, allen voran Günter Jauch, kamen die Treppe durchs Publikum hinunter – und mussten dann gleich noch mal von vorne anfangen, weil die Nebelmaschine so genebelt hat, dass Jauch nicht zu erkennen war. Also, alles wieder auf Anfang! xD
Jauch hat darüber einen Witz nach dem anderen gerissen und hatte das Publikum gleich auf seiner Seite. Dadurch war der Start völlig locker und das hat sich die ganze Sendung so durchgezogen.

Es gab jede Menge Missgeschicke, ständig mal musste wegen falschen Tons oder falscher Matz etc. neu angefangen werden, aber das war immer sehr amüsant, gespickt mit Situationskomik und frechen Kommentaren (meist von JJL, aber tatsächlich auch einige Knüller von Frau Pooth), die man dann bei der fertigen Sendung teilweise wohl nicht sehen wird. Schade eigentlich.

Erschreckendster Moment war, als Armin Rohde fürs Abschlussspiel in voller Regenmontur mit Südwester ausgestattet rücklings von der Bühne gestürzt ist, weil er nicht richtig sehen konnte.
Zum Glück hat er sich nichts getan, aber das sah echt heftig aus, weg war er. Jan Josef Liefers und Günther Jauch sind sofort zu ihm gesprungen und haben ihm geholfen, Verona stand etwas ratlos am Rand und Frank Plasberg hat im wahrsten Sinne des Wortes die Hände vors Gesicht geschlagen. Der war offensichtlich fix und fertig, weil er nicht wusste, ob der Gestürzte wieder aufstehen und die Sendung zu Ende geführt werden kann. Aber es ist gut ausgegangen. Rohde rappelte sich langsam auf und winkte und Jan hat in die Runde gebrüllt: Der Armin macht seine Stunts alle selbst!! Das war ein Knaller, die Leute haben sich kaupttgelacht. (Auch wenn es so im Nachhinein eher unlustig klingt, aber in dem Moment ist von allen Menschen im Studio der Schrecken abgefallen.)

Es gab viele Raterunden (mit Wissen hatte das nicht viel zu tun, oft mit Glück, manchmal mit Geschwindigkeit) und einige Spiele mit vollem Körpereinsatz.Und ich muss ehrlich sagen, alle vier waren sich für nichts zu schade. Jauch eher ungelenkig, Pooth ohne Schuh aber schwer in Action, Rohde lässig und JJL mit Abstand am ehrgeizigsten und auch am schnellsten. Die Spiele waren seins, da hat er bis auf das letzte jedes Mal die Höchstsumme abgezockt.

Zuerst lag Jan lange auf vierter und dritter Position, hat sich dann aber eine ganze Weile auf Platz eins vorgekämpft, musste sich aber zum Schluss gegen einen genialen Jauch geschlagen geben. Jauch hat fast jede Frage richtig beantwortet und dadurch knapp 2000 Euro Vorsprung gehabt. Das hätte Jan im Abschlussspiel aufholen können, da gab es 5000 Euro für den Sieger.
Sie mussten in einer riesen-Sauerei Schlick durch einen Hindernisparcours in ein Gefäß füllen und Günter Jauch hat am Ende mit 10 Gramm Vorsprung gewonnen. Das war sowas von schade, ich hätte es Liefers gegönnt, denn der ist wenigstens gerannt und hat versucht, in der Zeit fertig zu werden, die durch ein Musikstück vorgegeben war, während alle anderen da im Schneckentempo durchgekrochen sind. Aber naja, zweiter ist ja auch nicht schlecht.

Ich hätte es nicht gedacht, aber ich habe mich köstlich amüsiert – wenn ich nicht nach ca. 2 Stunden mit solch erbärmlichen Kopfschmerzen angefangen hätte, dass mir richtig übel wurde.
Das habe ich leider ab und zu, ich kenne das von mir. Ich denke, die schlechte Luft da im Studio, die Hitze und die Tatsache, dass wir nicht trinken konnten/durften und insgesamt fünf Stunden lang nicht von diesem Stuhl weggekommen sind, hat das Ganze noch verschlimmert.
Die älteren Leute im Publikum waren teilweise fix und fertig, ganz zum Schluss, als es sich immer weiter zog, war echt die Luft raus. Der Anheizer musste immer wieder zum Klatschen animieren, die Leute waren wirklich müde.

Ich muss sagen, Hut ab vor dem Panel. Das was die da mitgemacht haben über so viele Stunden, die ganze Zeit fröhlich und locker, dazu gehört was! Meinen Respekt an alle da auf der Bühne, wirklich. Das war echte Arbeit!

Als die Sendung dann abgedreht war, kam noch der Supergau nach dem Garderobenkrieg: zwei Parkautomaten für sechshundert Gäste und einer davon außer Betrieb!
Ich dachte, ich muss sterben. EPIC FAIL!!!

Da hätte ich noch bis halb zwei in der Nacht gestanden (oder eher nicht, weil ich vorher umgekippt wäre) aber nach 15 Minuten sagte jemand zu mir: „Meine Freundin hat gerade angerufen, die Schranken sind offen!“
Wir haben es dann drauf ankommen lassen, sind aus der Schlange raus und es stimmte tatsächlich – die Schranke war offen, man brauchte das Ticket nicht zu bezahlen. Das hätten die Veranstalter aber mal sagen können, das war mehr als lächerlich und hat für extremen Unmut unter den Gästen gesorgt.

Dennoch werde ich im nächsten Jahr gern wieder dabei sein, sollte das Team ähnlich vielversprechend sein. Ich habe wirklich Tränen gelacht! Grandiose Unterhaltung, soviel steht fest. :D


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Da bleibt kein Auge trocken: Das Quiz 2013

Es war mal wieder soweit: ein Jahr ist vergangen und Frank Plasberg ludt in der ARD zum Jahresrückblicksquiz. Natürlich mit dabei auch diesmal Jan Josef Liefers und Günther Jauch. Die beiden Veteranen lieferten sich in diesem Jahr ein aufregendes Duell mit Fernsehmoderatorin Barbara Schöneberger und FDP-Politiker Wolfgang Kubicki. Diese Zusammenstellung garantierte wieder einmal 180 Minuten Lachmuskelstrapazen für die Zuschauer. Hier ging es nicht ums knallharte Gewinnen, sondern um kurzweilige Unterhaltung.

Von Anfang an stellte Titelverteidiger Jauch klar, dass er auch diesmal an die Spitze will. Eine Kampfansage, die Jan Josef Liefers gerne aufnahm. Die beiden lieferten sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, aber auch Schöneberger und Kubicki gaben sich nicht so leicht geschlagen.
Klarer Sympathieträger der Sendung war Kängurubaby E.T., das die Herzen der Zuschauer und der Kandidaten im Sturm eroberte.

Auch in diesem Jahr forderten die Spiele wieder vollen Körpereinsatz. Humpelstielzchen Jan Josef Liefers mit seinem gebrochenen Zeh konnte sich voll und ganz auf seinen Invalidenbonus verlassen.
Den Auftakt bildete ein noch relativ harmloses Seniorenbasketball auf Sitzbällen. Mehr Körpereinsatz erforderte hingegen das Mumienspiel, in dem es darum ging, sich möglichst schnell einzuwickeln. Liefers nutzte seinen Vorsprung und Jauch taumelte zu Boden.
Ob es im Folgenden darum ging ein überzeugendes „Jürgen-Klopp-Gesicht“ zu machen, die korrekten Musiktitel zu erraten, einen Brautstrauß zu werfen oder möglichst viele T(ebartz)-Mark-Scheine zu retten, Jan hatte die Nase immer vorn.

Absolutes Highlight der Sendung war die freie Interpretation der Augsburger Puppenkiste. An diesem Geburtstagstisch blieb kein Auge (und keine Klamotte) trocken. Wer hier mit oder gegen wen arbeitete, war nicht ganz klar. Alle Spieler genossen jedenfalls die Gelegenheit, wenn sie die Fäden buchstäblich in der Hand hielten.

Zum Schluss wurde es nochmal knallhart. Beim Abhörspiel der Agenten zeigte sich das wahre Gesicht von Sympathie und Antipathie (natürlich nur im humorvollen Sinne). Jan Josef Liefers, der bis dahin die Nase klar vorne hatte, war da natürlich ein willkommenes Ziel, als erster Konkurrent ausgeschaltet zu werden. Aber auch Jauch blieb nicht viel länger im Rennen.
So gelang es der zunächst unauffälligen und dann gnadenlosen Barbara Schöneberger das Rennen für sich zu entscheiden und sie erreichte im Endergebnis einen Gleichstand mit Jan Josef Liefers. Zum ersten Mal in der „Quizgeschichte“ gab es also zwei Sieger.
Aber die wirklichen Gewinner waren natürlich die Organisationen, denen das erspielte Geld zu Gute kommt (in Jans Fall die NCL-Stiftung und das Kinderhospiz Sonnenhof Berlin) und die Zuschauer, die einen tollen Fernsehabend hatten.

Für alle, die die Sendung verpasst haben, hier noch eine Zusammenstellung der Highlights in Bildern und Video:


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Zu Gast im Publikum bei „2013 – Das Quiz“

2013 -Das QuizWie schon 2012 war ich gestern wieder im Fernsehstudio zu Gast, um mir die Aufzeichnung von „2013 – Das Quiz“ anzusehen.
Doch dieses Jahr war etwas anders: 2012 waren alle Kandidaten bereits im Vorfeld bekannt, dieses Mal hingegen nicht. Als gesetzt galten Günther Jauch, Barbara Schöneberger und Jan Josef Liefers – doch Gast Numero vier war der/die große Unbekannte. Egal wie oft ich nachgesehen habe, es gab keinen Namen.
Neugierig wie ich war, habe ich zwei Tage vor der Aufzeichnung sogar noch eine E-Mail an die ARD geschrieben und diese sehr nette (aber wenig aufschlussreiche) Antwort bekommen:

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Das Liefers-Jahr in Bildern – ein Rückblick

 

 


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Mit vollem Einsatz – das war das Quiz 2012

das quiz

Einen amüsanten Abschluss des Jahres bot Jan Josef Liefers am 29. Dezember zusammen mit Günther Jauch, Armin Rohde und Verona Pooth in Frank Plasbergs Show “Das Quiz 2012“.

Seit 2008 moderiert Frank Plasberg die Jahresrückblick-Quizshow mit prominenten Gästen und seit 4 Jahren ist Jan Josef Liefers immer eifrig mit von der Partie. Gleich zweimal in Folge (2009 + 2010) wurde er Champion, doch die Konkurrenz schläft nicht. Von Anfang an dabei und immer wieder unterhaltsam: der RTL-Moderator Günther Jauch.

Die beiden Herren gehörten also auch dieses Jahr wieder zu den alten Veteranen, während die anderen beiden Kandidaten jährlich wechselten. Diesmal mit dabei: Armin Rohde und Verona Pooth. Allein an dieser Gästeliste kann man sich also bereits ausmalen, dass es ein unterhaltsamer Abend werden würde.

Nach altbewährtem Konzept funktionierte auch dieses Jahr die Show mit einer Mischung aus Wissensfragen, bezogen auf Ereignisse des Jahres, und amüsanten Spielen, die den ganzen Körpereinsatz der Kandidaten forderten. Dabei steht der Spaß ganz klar vor nüchternem  Allgemeinwissen. Oder wer von uns erinnert sich nicht mit einem Lachen an die Schafsherde, die sich in einem Sportgeschäft verirrte oder wer hätte gedacht, dass Hunde Auto fahren können?

Wär ich ein Sportmoderator, würde ich sagen: Jan Josef Liefers startete das Rennen mit leichten Anfangsschwierigkeiten, nicht zuletzt aber durch leicht widrige Umstände von außen. Schuld daran war unter anderem das erste Aktionsspiel: welche Queen schafft die meisten Winker in 45 Sekunden? Jan präsentierte sich in einem schicken blau (was jedoch nicht ganz mit Hose und Schuhen harmonierte) und mit sehr viel Einfallsreichtum, nur leider wurde ihm die Hälfte seiner Leistung aberkannt, weil er zwei, statt nur einer Hand benutzt hatte (eine Regel, auf die zuvor aber wohlgemerkt niemand hingewiesen hatte). Zum Glück ist aber auf das solidarische Publikum Verlass.

Spätestens ab der Gepäckwurfaktion taute er dann aber richtig auf. Jauch lag mittlerweile weit in Führung und Verona Pooth beanspruchte lange Platz 2. Das Erraten von Tarzan in einem Spiel, bei dem Kinder eine Figur beschrieben, hätte Jan fast zur Verzweiflung gebracht.

Das Froschspiel war eine klare Kampfansage. Jetzt war klar: Jan überlässt Jauch nicht einfach so das Feld. So schnell hat noch keiner seinen Mund mit Popcorn vollgestopft. Der RTL-Moderator war chancenlos.

Beim Hit-Raten war der Sieg ja fast schon Ehrensache, schließlich war er der einzige Musiker in der Runde. Außerdem, so betonte er, hat er einen entscheidenden Vorteil: zwei Töchter, die genau im richtigen Alter sind, um diese Songs rauf und runter zu hören. Mit einem Kuss geht dieser Erfolg an Lilly und Lola.

Unvergesslich wird das Schiffsrennen bleiben. Verona Pooth findet trotz weiblicher Vorteilnahme nicht rechtzeitig den Vorwärtsgang, Armin Rohde paddelt, was das Zeug hält und Jan gibt alles, ohne Rücksicht auf Verluste.
Und Günther Jauch? Was macht der? Für ihn geht alles schief, was nur schieflaufen kann. Frei nach Costa Concordia kollidierte er schon in der ersten Runde mit dem Riff und kann sich nur schwer des Pappfelsbrockens entledigen. Und kaum will er wieder recht in Fahrt kommen, rast die „MS Jan Josef Liefers“ daher und es kommt zu einer Schiffskollision, wie sie im Buche steht. Jan paddelt unbeeindruckt seinem haushohen Sieg entgegen und Jauch liegt mit voller Breitseite am Boden. Da nutzt auch ein kleiner Schummler nichts mehr, denn kleine Sünden straft der Herr sofort. Jan ist längst im Ziel, Pooth und Rohde folgen ihm bald, da geht der eigene Kapitän der „MS Günther Jauch“ buglinks über Bord. Wer bei diesem Spiel noch keine Lachmuskelverzerrung hatte, war selbst Schuld.

So leicht gibt sich der Mann von RTL aber nicht geschlagen. Bis zum Ende der Sendung hin blieb der Punktestand zwischen Jan und Jauch sehr eng beieinander. Auch bei Aktionsspielen wie dem Einfangen der Fallschirme, blieben die beiden Veteranen Kopf an Kopf. Schlussendlich gewann Jauch wieder an Vorsprung und alles hing vom letzten Spiel des Abends ab: dem „Kilo-Watt-Tragen“.

Allein die gelben Anzüge machten diese Minuten sehenswert, doch bald wurde das Spiel zur Schlammschlacht. Nicht nur Verona Pooth erkannte schnell, dass Gummistiefel höchstens dazu taugten, zusätzlichen Schlamm zu transportieren. Auch Jan sprintete schon bald barfuß durch den Morast.

Die zarte Verona schlug sich wacker, trotz ihres Ausrutschers. Was der Zuschauer der ARD jedoch nicht zu sehen bekommen hat (die Sendung war aufgezeichnet) war Armin Rohdes wenig glimpflicher Sturz von der Bühne, der selbst Plasberg einen gehörigen Schrecken eingejagt hat. Umso mehr Respekt, dass Rohde sich recht schnell wieder aufrappelte und die Show zu Ende brachte.

Am Ende entschieden lausige 5 Gramm Watt über den Sieger und der lautete: Günther Jauch. Nach 5 langen Jahren holte sich der Moderator zum ersten Mal den Titel, doch Jan bleibt ein verdienter Zweitplatzierter.
Am Ende hat jeder alles gegeben, das sah man den Leuten an. Doch der Einsatz hat sich gelohnt, denn der Erlös kommt selbstverständlich wohltätigen Zwecken zugute. Im Falle von Jan ist es das Kinderhospiz Sonnenhof in Berlin, das sich sicher sehr freuen wird.
Und auch wir freuen uns, nämlich hoffentlich auf ein ebenso amüsantes Quiz 2013.