Jan Josef Liefers

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„So viel Zeit“ auf dem Film Festival Cologne

Es war noch nicht die richtige Premiere, aber auf dem Film Festival Cologne wurde die Verfilmung von Frank Goosens Erfolgsroman zum ersten Mal vor Publikum gezeigt. Und was soll man sagen? Die Darsteller, die Geschichte, die Musik – hier stimmt einfach alles.

So viel Zeit ist bis in die Nebenrollen hinein hochkarätig besetzt. Die Schauspieler sind genial ausgewählt, ihre Hauptfiguren durch und durch liebenswert. Der Film über die in die Jahre gekommene Band ist gleichermaßen tragisch wie lustig; mit jeder einzelnen dieser vom Leben gezeichneten, oftmals halb gescheiterten Persönlichkeiten fühlt man sich auf irgendeine Art und Weise verbunden.

Das Drama um den todkranken Rainer ist auf der Leinwand wohl intensiver dargestellt als im Buch, was aber mir, da ich den Roman nicht kenne, nichts ausgemacht hat. Ganz im Gegenteil; die Geschichte um den Mann, der erfährt, dass er nur noch wenig Zeit zu leben hat, macht diesen Film erst richtig mitreißend. Von Verzweiflung bis Lebensfreude liegt hier alles so eng beisammen, dass man in der einen Sekunde weinen und in der nächsten lachen möchte. Besonders Jan, vor allem auch im Zusammenspiel mit seinem Filmsohn und der großartigen Laura Tonke, nimmt den Zuschauer mit auf eine emotionale und wunderbar musikalische Reise.

So traurig die Geschichte ist, so melancholische Töne auch hinter jedem einzelnen Lacher stecken, ist es doch ein Film, der das Leben feiert. Jede einzelne Minute. :)


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Bildergalerie vom roten Teppich:


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In Postproduktion: Totengebet (2018)

Inhalt:

Foto: ZDF/Gordon Mühle

Rechtsanwalt Joachim Vernau denkt, nichts könne ihn überraschen. Doch plötzlich steht vor seiner Tür eine junge Frau, die nach ihrem Vater sucht: Rachel Cohen (Mercedes Müller). Sie kam von New York nach Berlin, um herauszufinden, was im Sommer 1990 an der US-Ostküste passiert ist. In diesem Sommer besuchte auch Vernau die Universität in Boston und war wie drei andere Mitstudenten auch in Rachels Mutter verliebt.

Mit Unterstützung der jungen Frau kontaktiert Vernau seine ehemaligen Kommilitonen. Einer von ihnen wird noch am selben Abend tot in Berlin aufgefunden, und Rachel verschwindet spurlos. Vernau ist plötzlich in eine Morduntersuchung verwickelt und beginnt, auf eigene Faust nachzuforschen. Die Spuren der jungen Frau führen ihn zurück in die USA, zur Uni nach Boston und in die eigene Vergangenheit. Und plötzlich ist, mehr als 25 Jahre danach, das Leben von Joachim Vernau in Gefahr, weil jemand auch noch nach so vielen Jahren die Wahrheit verheimlichen will.

[Quelle: ZDF Presseportal]


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Rezensionen:


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Schnappschüsse rund um die Dreharbeiten:

 


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Sendetermin bestätigt: Tatort „Schlangengrube“ kommt am 27. Mai

Wir machen es ganz kurz: jetzt ist es offiziell vom Sender bestätigt! Der einzige Tatort Münster in diesem Jahr kommt am 27. Mai in der ARD!

Alle weiteren Informationen wie Mitwirkende, Inhaltsangabe, Videos und Fotos rund um die Dreharbeiten findet ihr hier bei uns:
Tatort – ‚Schlangengrube‘ (AT: ‚Affentheater‘)

Außerdem hat Bavaria fiction schon erste Fotos freigegeben:


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Tatort – ‚Gott ist auch nur ein Mensch‘ (2017)

© WDR/Wolfgang Ennenbach

Inhalt:

Die Kunstwelt schaut auf Münster, und der Skandal ist perfekt. Kurz vor der Eröffnung der internationalen Skulptur-Tage sorgt das vermeintlich neue Werk des Aktionskünstlers „G.O.D.“ (Aleksandar Jovanovic) für großes Aufsehen: Denn bei der Clownsfigur vor dem Rathaus handelt es sich um eine Leiche! Schnell finden Kommissar Frank Thiel und seine Kollegin Nadeschda Krusenstern heraus, dass es sich bei dem Toten um einen ehemaligen Münsteraner Stadtrat handelt, der vor einiger Zeit vom Vorwurf der Unzucht mit Minderjährigen freigesprochen wurde. Bei der Obduktion entdecken Prof. Karl-Friedrich Boerne  und seine Assistentin Silke Haller, dass im Körper der Leiche ein USB-Stick versteckt war. Und auf diesem der Beweis für die Schuld des ehemaligen Lokalpolitikers. Hat hier jemand Rache an einem zu Unrecht freigesprochenen Kriminellen genommen? Doch warum hat der Täter die Leiche zu einer Skulptur umgewandelt? Noch bevor Kommissar Thiel einen ersten Fahndungserfolg verbuchen kann, gibt es einen zweiten Toten, auch dieses Mal kunstvoll präpariert und präsentiert…
[Quelle: WDR]


Hier sind alle Clips aus Axels Drehtagebuch, in denen Jan mit auftaucht:


Trailer:


Rezensionen:

Baggi meint:

Die Drehbuchautoren Silber und Wettcke (Zwischen den Ohren/Schwanensee) sowie Regisseur Lars Jessen (Die chinesische Prinzessin/Feierstunde) sind die Namen, die für mich hinter den allerbesten Tatorten der letzten Jahre stehen. Dementsprechend hoffnungsvoll war ich, was ‚Gott ist auch nur ein Mensch‘ angeht. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Der Kriminalfall ist wirklich interessant, die neuen Figuren allesamt wieder herrlich ausgearbeitet – sämtliche Künstler gefühlt wie frisch aus der Anstalt. Ein echter Spaß!

Thiel und Boerne haben zwar gar nicht allzu viel miteinander zu tun, aber ich habe das nicht vermisst. Beide sind nämlich mehr als ausgelastet mit ihrem jeweiligen Gegenpart in dieser Episode – Thiel mit seiner Bekannten aus Kleinkindertagen, die sich (ganz im Gegensatz zu ihm) an diverse peinliche Aktionen von früher erinnert; und Boerne mit seinem ‚Meister‘, dem bekannten Künstler G.O.D., der derart intensiv und eindrucksvoll düster daherkommt, dass selbst der eloquente Professor manchmal nicht mehr weiß, wie er dagegen ankommen soll. Das ist wahnsinnig kurzweilig anzuschauen. Außerdem hat mir besonders gut Thiels augenzwinkernde Ruhe im Angesicht von Boernes Spinnereien gefallen (gleich die erste Szene im Treppenhaus beispielsweise) … so etwas hatten wir lange nicht, ich habe es sehr genossen. :D

Einziger Kritikpunkt: Silke Haller alias Alberich kommt definitiv zu kurz (no pun intended). Das war in Schwanensee oder Feierstunde anders, beides Folgen, in denen besonders das Verhältnis von Boerne und ihr (in meinen Augen) schlicht genial dargestellt wurde. Sie taucht mir einfach viel zu wenig auf und hat dem Professor kaum etwas zu sagen/entgegenzusetzen. Aber das ist so ziemlich der einzige Wermutstropfen für mich, was diese Folge angeht.

Insgesamt freue ich mich sehr über diesen in wunderschönen Farben und genialen Bildern gefilmten, sommerlichen Tatort. Das herrliche Wetter hat sich auf die gesamte Stimmung des Films übertragen, das ist einfach eine ganz runde Sache!


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Schnappschüsse rund um den Dreh:


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Gefangen – Der Fall K. (AT: ‚Der Mann, der zuviel wusste) (2018)

Inhalt:

© Jürgen Olczyk / arte

Lange waren die Vermögensberaterin Elke und der Automechaniker Wastl glücklich miteinander. Bis Elke sich mehr und mehr in dubiose Finanztransaktionen einlässt, die ihr Erfolg auf der ganzen Linie bringen. Als ihr Mann diesen windigen Geschäften Einhalt gebieten will, trennt sie sich von ihm. Und geht noch weiter- Der Vorwurf, ihr Mann habe sie geschlagen, bringt Wastl für lange Zeit in eine psychiatrische Klinik.

Wastl und Elke sind seit Jahren glücklich verheiratet. Sie ist eine erfolgreiche Vermögensberaterin, er ein gefragter Restaurator von Oldtimern. Mit der Zeit beginnt Elke, illegale Geschäfte für ihre Bank in der Schweiz zu tätigen. Mehrmals im Monat fährt sie dafür über die Grenze. Außerdem beginnt sie, an ihrer Bank vorbei Geschäfte für ihre Kunden zu machen. Elke ist berauscht von den neuen Möglichkeiten, die sich ihr bieten, möchte immer schneller auf der Überholspur leben. Die Entfremdung des Traumpaars von einst beginnt. Um seine Frau zur Aufgabe ihrer Schwarzgeldtransaktionen zu bewegen und sie vor Strafe zu bewahren, stellt er sie zur Rede. Er möchte das alte, glückliche Leben zurück. Doch sie will raus aus der Beziehung. Plötzlich steht die Anschuldigung im Raum, er habe Elke geschlagen. Es kommt zur Scheidung und zu einem Gerichtsverfahren, bei dem Wastl als gemeingefährlich eingestuft wird. Dazu werden Gutachten von Gutachtern zitiert, mit denen Wastl Kronach nie gesprochen hat. Er wird in die psychiatrische Klinik eingewiesen. Sein Aufenthalt dort wird immer wieder verlängert. Wastl ist dem System ausgeliefert. Sein Vertrauen in den Rechtsstaat ist erschüttert. Durch die dauerhafte Einweisung in eine psychiatrische Anstalt ist er vieler Freiheitsrechte beraubt.

Nur mit Hilfe seines Dickschädels schafft er es, standhaft zu bleiben. Fremde, denen er zu vertrauen lernt, helfen ihm, sich Gehör zu verschaffen. Auch die Medien werden auf seinen Fall aufmerksam, und er kommt schließlich nach siebeneinhalb Jahren frei.

[Quelle: Arte]



Manu meint:

Durch die Medien bin ich bereits vor Jahren auf den Fall Gustl Mollath aufmerksam geworden. Was für ein unfassbares Schicksal, das mich fassungslos und wütend macht! Gefällt mir sehr, dass man diesen unglaublichen Fall verfilmt hat, den man alles andere als einen Justizskandal nennen muss. Vielmehr steckt dahinter eine Mischung aus Gier, Hass, Intrigen und Vertuschung von Schwarzgeldgeschäften.

Es braucht eine karrieregeile kriminelle Ehefrau, einen befangenen Psychiater, der eben mal schnell ein falsches Gutachten erstellt, und einen Richter aus dem Bekanntenkreis, um einen rechtschaffenen Menschen für Jahre hinter den Mauern einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt verschwinden zu lassen.

Ich bin ein großer Fan von Tragödien mit realem Hintergrund. Umso mehr freue ich mich, dass Jan im Film den Wastl Kronach verkörpert. Eine schwierige Charakterrolle, weit ab vom Rechtsmediziner Prof. Boerne aus dem Münsteraner Tatort. Genial gespielt zwischen Verzweiflung, Wut und Resignation in dieser für den Protagonisten scheinbar ausweglosen Situation.

Jan sagt in einem Artikel von nordbayern.de über seine Rolle: „Aber ich finde, es ist ein krasser Film geworden, sehr ergreifend und emotional. Man kann spüren, was ihm widerfahren ist, was mich sehr freut, denn ich habe Mollath als sehr aufgeräumten Menschen kennengelernt, er kann sicher eine Nervensäge sein, aber er ist ein guter Mensch.“ Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

Für mich war es auf jeden Fall wieder ein lohnenswerter Film, der mich die volle Spielzeit total gefesselt hat. Davon wünsche ich mir mehr. Ein dickes „Daumen hoch!“ und vielen Dank dafür!


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Pressetermin am Set von „So viel Zeit“

Am Set von So viel Zeit erlebten wir einen der tollsten Drehs, die wir je mitgemacht haben (und nicht nur wir sind dieser Ansicht, siehe Armins Tweet). Hunderte Komparsen, die wieder und wieder die Konzertszenen rockten, bestens aufgelegte Darsteller – und dazu einen sehr schönen Pressetermin. Hier ein paar Fotos:

 

 


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So viel Zeit (2018)

Inhalt:

Quelle: JJL auf facebook

Quelle: JJL auf facebook

Der Film erzählt die tragisch-komische Geschichte von fünf Freunden aus dem Ruhrgebiet, die in den Achtzigern mit ihrer Rockband kurz vor dem Durchbruch standen. Jedoch zerstritten sie sich, was die Auflösung der Band nach sich zog. Als einer der fünf erfährt, dass er unheilbar krank ist, will er sich unbedingt aussöhnen und die alte Band noch einmal auf die Bühne bringen. Von seiner Krankheit erwähnt er dabei nichts …

[Quelle: diverse]

 

 

 


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Schnappschüsse rund um die Dreharbeiten: