Jan Josef Liefers

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Tatort – ‚Gott ist auch nur ein Mensch‘ (2017)

© WDR/Wolfgang Ennenbach

Inhalt:

Die Kunstwelt schaut auf Münster, und der Skandal ist perfekt. Kurz vor der Eröffnung der internationalen Skulptur-Tage sorgt das vermeintlich neue Werk des Aktionskünstlers „G.O.D.“ (Aleksandar Jovanovic) für großes Aufsehen: Denn bei der Clownsfigur vor dem Rathaus handelt es sich um eine Leiche! Schnell finden Kommissar Frank Thiel und seine Kollegin Nadeschda Krusenstern heraus, dass es sich bei dem Toten um einen ehemaligen Münsteraner Stadtrat handelt, der vor einiger Zeit vom Vorwurf der Unzucht mit Minderjährigen freigesprochen wurde. Bei der Obduktion entdecken Prof. Karl-Friedrich Boerne  und seine Assistentin Silke Haller, dass im Körper der Leiche ein USB-Stick versteckt war. Und auf diesem der Beweis für die Schuld des ehemaligen Lokalpolitikers. Hat hier jemand Rache an einem zu Unrecht freigesprochenen Kriminellen genommen? Doch warum hat der Täter die Leiche zu einer Skulptur umgewandelt? Noch bevor Kommissar Thiel einen ersten Fahndungserfolg verbuchen kann, gibt es einen zweiten Toten, auch dieses Mal kunstvoll präpariert und präsentiert…
[Quelle: WDR]


Hier sind alle Clips aus Axels Drehtagebuch, in denen Jan mit auftaucht:


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In Postproduktion: Der Mann, der zuviel wusste (2017)

Inhalt:

Foto: Lisa Jacqueline auf Instagram

Wastl und Elke kennen sich seit 23 Jahren, sind seit 10 Jahren verheiratet und ein glückliches Paar. Sie ist erfolgreiche Vermögensberaterin, er Oldtimer Restaurateur. Als Elke illegale und lukrative Geschäfte für ihre Bank in der Schweiz tätigt, beginnt die Entfremdung des einst so tollen Liebespaares. Es kommt zur Scheidung und zu Gerichtsverfahren, bei denen Wastl als gemeingefährlich eingestuft wird. Für Wastl beginnt eine Odyssee durch psychiatrische Kliniken und der Kampf gegen die Justiz, ein ungerechtes Gutachtersystem sowie seine Ex-Frau.

[Quelle: FFF Bayern]


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Pressetermin am Set von „So viel Zeit“

Am Set von So viel Zeit erlebten wir einen der tollsten Drehs, die wir je mitgemacht haben (und nicht nur wir sind dieser Ansicht, siehe Armins Tweet) – und dazu einen sehr schönen Pressetermin. Hier ein paar Fotos:

 


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In Postproduktion: So viel Zeit (2017)

Inhalt:

Quelle: JJL auf facebook

Quelle: JJL auf facebook

Der Film erzählt die tragisch-komische Geschichte von fünf Freunden aus dem Ruhrgebiet, die in den Achtzigern mit ihrer Rockband kurz vor dem Durchbruch standen. Jedoch zerstritten sie sich, was die Auflösung der Band nach sich zog. Als einer der fünf erfährt, dass er unheilbar krank ist,
will er sich unbedingt aussöhnen und die alte Band noch einmal auf die Bühne bringen. Von seiner Krankheit erwähnt er dabei nichts …

[Quelle: diverse]


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„Vier gegen die Bank“-Premiere in Berlin

Berlin: Tolle Premiere eines tollen Films! Hier findet ihr ein paar unserer Fotos:

Wie uns der Film gefallen hat, könnt Ihr auf unserer Infoseite zum Film nachlesen.

Galerie folgt


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Bewegend und intensiv: „Mörderische Stille“ feiert Premiere beim Filmfest Hamburg

ffhh1„Leider ausverkauft!“ waren die Worte, die allerhand enttäuschte, kurzentschlossene Kinobesucher Sonntagabend an der Kasse des CinemaxX Dammtor hören mussten. Die Karten für die Premiere von Mörderische Stille auf dem Filmfest Hamburg waren zu dem Zeitpunkt komplett vergriffen. Und so waren es letztendlich gut 360 Gäste, die gemeinsam mit dem Regisseur und einem Großteil des Castes in den Genuss kamen, Friedemann Fromms Politkrimi ein paar Wochen vor der Ausstrahlung auf der großen Leinwand anschauen zu können.

Der Regisseur sagt über das Grundthema seines Films: „Das Phänomen von Globalisierung interessiert mich schon lange, denn es betrifft nicht nur Ströme von Menschen, Waren oder Geld. Es geht auch um Phänomene wie Schuld und Sühne, denn die haben sich ebenfalls globalisiert. Wir wollen Gutes tun und scheitern am Bösen, das wir selbst gefördert haben. Dieses moralische Dilemma anhand von Figuren zu erzählen, die alle eine individuelle Form von Moral leben, das fand ich spannend.“ [Quelle: ZDF]

Fest steht: er hat genau das grandios umgesetzt. Wir haben uns mitreißen lassen von einer toll fließenden Inszenierung, die die Kernfragen, die Fromm oben beschrieben hat, ebenso eindrucksvoll beleuchtet, wie die Stimmungen und Gefühle der Protagonisten.

Der Film verdankt einen Großteil seiner besonderen Momente der Interaktion des Kriminalhauptkommissars Jan Holzer mit der gehörlosen Elena Kühnert. Bei der Premiere gab es aber noch zusätzliche, besondere Momente: zwei Gebärdensprachdolmetscherinnen waren anwesend und haben den gesamten Film für die zahlreichen gehörlosen Gäste im Kinosaal live gebärdet und somit übersetzt. Das war so spannend und faszinierend zu beobachten, dass der Blick davon immer wieder angezogen wurde.
Eine der beiden engagierten Dolmetscherinnen war auch im Film in einer wichtigen Szene dabei und musste doch sehr schmunzeln, als sie sich selbst auf der Leinwand sah. Der Regisseur hat ihr im Anschluss ausdrücklich für ihre tolle Mithilfe gedankt; sie hat sich sichtlich gefreut in dem Moment. Das war wirklich schön anzuschauen.

Friedemann Fromm hat sich viele Gedanken zu dem Kernthema seines Films gemacht, das wurde in dem Interview deutlich, das sich an die Uraufführung anschloss. Die Überlegungen und Sichtweisen, die er mit den Gästen geteilt hat, waren fundiert und hatten Sinn, man hätte ihm noch ewig zuhören können. Dementsprechend enthusiastisch war der Applaus –  nicht nur bei Filmende, sondern auch nach den Worten, die er ans Publikum gerichtet hat.

Fazit: der Film und auch der gesamte Abend waren bewegend, ansprechend, werden noch lange nachhallen. Wirklich wunderbar. Wir freuen uns, dass wir dabei sein konnten!


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Flug des Falken (1985)

Inhalt

flug-des-falken-8Frei, endlich frei! Der 18-jährige Friedrich Engels (Dirk Wäger) aus Wuppertal betritt den Boden der Freien Reichs- und Hansestadt Bremen, um nach dem Willen seines Vaters Kaufmann im Handelshaus Leupold zu werden. Dort arbeitet er mit Leupolds Sohn Karl (Jan Josef Liefers) zusammen. Die beiden werden Freunde. 1838 – Deutschland stöhnt unter Metternichs Joch, aber in Bremen ist alles anders – das Tor nach Amerika gibt sich tolerant und weltoffen. Ein sorgenfreies Leben liegt vor Engels, doch seine Wahrheits- und Gerechtigkeitsliebe stürzen ihn in Gefahren und innere Konflikte. Er beginnt, unter dem Pseudonym „Oswald“ Gedichte und politische Reportagen zu verfassen. Diese werden von Karl an verschiedene Zeitungen verkauft.  Engels verliebt sich in die Schwester seines Verlegers, in die Pianistin Magdalena (Klara Jirsaková). Er wird mehr und mehr zum Verfechter einer demokratischen Volksrevolution und zieht in die Preußische Hauptstadt Berlin…

Der Film beruht auf der Buchvorlage „Schau auf die Erde“ von Walter Baumert. Ein Mensch wächst ins Leben, ein Mensch, mit dem man lachen und weinen, zweifeln und hoffen kann. Der wohlbehütete Fabrikantensohn, mit überdurchschnittlicher Intelligenz begabt und von großem Gerechtigkeitsempfinden erfüllt, wird zwischen der Zuneigung zu den Eltern, der Liebe zu Gott und der Armut und Ungerechtigkeit in der nächsten Umwelt hin und her gerissen. Seine Versuche, sich aufzulehnen, bringen ihn oft in Bedrängnis und führen zur harten Entscheidung des Vaters, dass er Kaufmann zu werden habe. Nebenbei bildet er sich, sucht er Gleichgesinnte, streitet Nächte hindurch, schreibt Gedichte und liebt – das Arbeitermädchen Agnes, die todkranke Pianistin Magdalena, die wenig ältere Susanne, die kapriziöse Jane, dann lernt er Mary Burns kennen.
Ein junger Mensch in seinem Widerspruch, in seiner Entwicklung wird dargestellt: Friedrich Engels. Die „gute alte Zeit“ um 1830 war keineswegs eine beschauliche Epoche. Auch wenn der preußische Obrigkeitsstaat für Friedhofsruhe gesorgt zu haben scheint, gärt es in deutschen Landen. In dieser Zeit des Vormärz wächst der junge Engels heran, Sohn eines Wuppertaler Textilfabrikanten. Schon früh stößt Friedrich auf den Gegensatz von industriellem Aufschwung und dem Elend der arbeitenden Menschen. Schritt für Schritt löst er sich aus der beengten Umgebung des Elternhauses. Begegnungen mit immer neuen Menschen geben Friedrich neue Anstöße, die Halbheiten manches Vorbildes reizen zum Widerspruch, das Unrecht zur Rebellion.
Das Buch erschien 1981 sowohl in der DDR als auch in der BRD und erreichte eine Gesamtauflage von 250 000 Büchern. Nach dem Buch entstand 1985 der 4-teilige Film für das DDR-Fernsehen der DDR „Flug des Falken“.


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Filmcredits bei filmportal.de
Buchvorlage: „Schau auf die Erde“ von Walter Baumert


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