Jan Josef Liefers

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So viel Zeit (2018)

Inhalt:

Quelle: JJL auf facebook

Quelle: JJL auf facebook

Der Film erzählt die tragisch-komische Geschichte von fünf Freunden aus dem Ruhrgebiet, die in den Achtzigern mit ihrer Rockband kurz vor dem Durchbruch standen. Jedoch zerstritten sie sich, was die Auflösung der Band nach sich zog. Als einer der fünf erfährt, dass er unheilbar krank ist, will er sich unbedingt aussöhnen und die alte Band noch einmal auf die Bühne bringen. Von seiner Krankheit erwähnt er dabei nichts …

[Quelle: diverse]

 

 

 


Trailer:


Rezensionen:


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Premierenfotos:


Pressefotos:


Schnappschüsse rund um die Dreharbeiten:


Ein Kommentar

„Vier gegen die Bank“-Premiere in Berlin

Berlin: Tolle Premiere einer spannenden und genial lustigen Gangsterkomödie! Viele bekannte Gesichter hatte sich an diesem kalten, windigen Tag in Berlin eingefunden, um gut gelaunt über den Roten Teppich zu laufen und mit hunderten begeisterten Gästen in mehreren Kinosälen Premiere zu feiern. Fest steht: der Film ist ein Brüller! Absolute Empfehlung!! :D :D

Hier findet ihr ein paar unserer Fotos, und wie uns der Film gefallen hat, könnt Ihr auf unserer Infoseite zum Film nachlesen.

 


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Bewegend und intensiv: „Mörderische Stille“ feiert Premiere beim Filmfest Hamburg

ffhh1„Leider ausverkauft!“ waren die Worte, die allerhand enttäuschte, kurzentschlossene Kinobesucher Sonntagabend an der Kasse des CinemaxX Dammtor hören mussten. Die Karten für die Premiere von Mörderische Stille auf dem Filmfest Hamburg waren zu dem Zeitpunkt komplett vergriffen. Und so waren es letztendlich gut 360 Gäste, die gemeinsam mit dem Regisseur und einem Großteil des Castes in den Genuss kamen, Friedemann Fromms Politkrimi ein paar Wochen vor der Ausstrahlung auf der großen Leinwand anschauen zu können.

Der Regisseur sagt über das Grundthema seines Films: „Das Phänomen von Globalisierung interessiert mich schon lange, denn es betrifft nicht nur Ströme von Menschen, Waren oder Geld. Es geht auch um Phänomene wie Schuld und Sühne, denn die haben sich ebenfalls globalisiert. Wir wollen Gutes tun und scheitern am Bösen, das wir selbst gefördert haben. Dieses moralische Dilemma anhand von Figuren zu erzählen, die alle eine individuelle Form von Moral leben, das fand ich spannend.“ [Quelle: ZDF]

Fest steht: er hat genau das grandios umgesetzt. Wir haben uns mitreißen lassen von einer toll fließenden Inszenierung, die die Kernfragen, die Fromm oben beschrieben hat, ebenso eindrucksvoll beleuchtet, wie die Stimmungen und Gefühle der Protagonisten.

Der Film verdankt einen Großteil seiner besonderen Momente der Interaktion des Kriminalhauptkommissars Jan Holzer mit der gehörlosen Elena Kühnert. Bei der Premiere gab es aber noch zusätzliche, besondere Momente: zwei Gebärdensprachdolmetscherinnen waren anwesend und haben den gesamten Film für die zahlreichen gehörlosen Gäste im Kinosaal live gebärdet und somit übersetzt. Das war so spannend und faszinierend zu beobachten, dass der Blick davon immer wieder angezogen wurde.
Eine der beiden engagierten Dolmetscherinnen war auch im Film in einer wichtigen Szene dabei und musste doch sehr schmunzeln, als sie sich selbst auf der Leinwand sah. Der Regisseur hat ihr im Anschluss ausdrücklich für ihre tolle Mithilfe gedankt; sie hat sich sichtlich gefreut in dem Moment. Das war wirklich schön anzuschauen.

Friedemann Fromm hat sich viele Gedanken zu dem Kernthema seines Films gemacht, das wurde in dem Interview deutlich, das sich an die Uraufführung anschloss. Die Überlegungen und Sichtweisen, die er mit den Gästen geteilt hat, waren fundiert und hatten Sinn, man hätte ihm noch ewig zuhören können. Dementsprechend enthusiastisch war der Applaus –  nicht nur bei Filmende, sondern auch nach den Worten, die er ans Publikum gerichtet hat.

Fazit: der Film und auch der gesamte Abend waren bewegend, ansprechend, werden noch lange nachhallen. Wirklich wunderbar. Wir freuen uns, dass wir dabei sein konnten!


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Flug des Falken (1985)

Inhalt

flug-des-falken-8Frei, endlich frei! Der 18-jährige Friedrich Engels (Dirk Wäger) aus Wuppertal betritt den Boden der Freien Reichs- und Hansestadt Bremen, um nach dem Willen seines Vaters Kaufmann im Handelshaus Leupold zu werden. Dort arbeitet er mit Leupolds Sohn Karl (Jan Josef Liefers) zusammen. Die beiden werden Freunde. 1838 – Deutschland stöhnt unter Metternichs Joch, aber in Bremen ist alles anders – das Tor nach Amerika gibt sich tolerant und weltoffen. Ein sorgenfreies Leben liegt vor Engels, doch seine Wahrheits- und Gerechtigkeitsliebe stürzen ihn in Gefahren und innere Konflikte. Er beginnt, unter dem Pseudonym „Oswald“ Gedichte und politische Reportagen zu verfassen. Diese werden von Karl an verschiedene Zeitungen verkauft.  Engels verliebt sich in die Schwester seines Verlegers, in die Pianistin Magdalena (Klara Jirsaková). Er wird mehr und mehr zum Verfechter einer demokratischen Volksrevolution und zieht in die Preußische Hauptstadt Berlin…

Der Film beruht auf der Buchvorlage „Schau auf die Erde“ von Walter Baumert. Ein Mensch wächst ins Leben, ein Mensch, mit dem man lachen und weinen, zweifeln und hoffen kann. Der wohlbehütete Fabrikantensohn, mit überdurchschnittlicher Intelligenz begabt und von großem Gerechtigkeitsempfinden erfüllt, wird zwischen der Zuneigung zu den Eltern, der Liebe zu Gott und der Armut und Ungerechtigkeit in der nächsten Umwelt hin und her gerissen. Seine Versuche, sich aufzulehnen, bringen ihn oft in Bedrängnis und führen zur harten Entscheidung des Vaters, dass er Kaufmann zu werden habe. Nebenbei bildet er sich, sucht er Gleichgesinnte, streitet Nächte hindurch, schreibt Gedichte und liebt – das Arbeitermädchen Agnes, die todkranke Pianistin Magdalena, die wenig ältere Susanne, die kapriziöse Jane, dann lernt er Mary Burns kennen.
Ein junger Mensch in seinem Widerspruch, in seiner Entwicklung wird dargestellt: Friedrich Engels. Die „gute alte Zeit“ um 1830 war keineswegs eine beschauliche Epoche. Auch wenn der preußische Obrigkeitsstaat für Friedhofsruhe gesorgt zu haben scheint, gärt es in deutschen Landen. In dieser Zeit des Vormärz wächst der junge Engels heran, Sohn eines Wuppertaler Textilfabrikanten. Schon früh stößt Friedrich auf den Gegensatz von industriellem Aufschwung und dem Elend der arbeitenden Menschen. Schritt für Schritt löst er sich aus der beengten Umgebung des Elternhauses. Begegnungen mit immer neuen Menschen geben Friedrich neue Anstöße, die Halbheiten manches Vorbildes reizen zum Widerspruch, das Unrecht zur Rebellion.
Das Buch erschien 1981 sowohl in der DDR als auch in der BRD und erreichte eine Gesamtauflage von 250 000 Büchern. Nach dem Buch entstand 1985 der 4-teilige Film für das DDR-Fernsehen der DDR „Flug des Falken“.


Links

Filmcredits bei filmportal.de
Buchvorlage: „Schau auf die Erde“ von Walter Baumert


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Das Pubertier (2017)

Inhalt:

© 2017 Constantin Film Verleih GmbH

Gerade war sie doch noch so lieb, so niedlich. Doch kurz vor ihrem 14. Geburtstag mutiert Papas kleine Prinzessin plötzlich zum bockigen Pubertier. Der Journalist Hannes Wenger nimmt sich eine Auszeit, um seine Tochter Carla in dieser schwierigen Lebensphase zu erziehen und von Alkohol, Jungs und anderen Verlockungen fernzuhalten. Das ist aber leichter gesagt als getan, denn seine Frau Sara geht wieder arbeiten und Hannes ist als Vater maßlos überfordert. Ob Party, Zeltlager oder Carlas erstes Mal: Hannes tritt zielsicher in jedes Fettnäpfchen. Da ist es nur ein schwacher Trost, dass auch andere Jugendliche peinliche Väter haben: Hannes‘ bester Freund, der taffe Kriegsreporter Holger, lässt sich lieber im Nahen Osten beschießen als sich daheim von seinem grunzenden Pubertier in den Wahnsinn treiben zu lassen.

[Quelle: Constantin Film]



Manu meint:

Angefüttert durch die vielen Trailer, die es vom Film gab, und die im Vorfeld von Jan Weiler existierende Lesung, konnte ich es kaum erwarten, dass ‚Das Pubertier‘ endlich im Kino durchstartet. Ich nehme es gleich vorweg: Selten habe ich eine solch liebenswerte, herzerwärmende und doch turbulente Komödie gesehen. Hervorragend besetzt mit Jan Josef und Heike Makatsch in den Rollen der Eltern eines Teenagers in der schwierigen Phase des Erwachsenwerdens.

Auch wenn meine Erfahrungen mit dem eigenen Kind weniger krass waren, so konnte ich doch die Ängste und Gefühle der Eltern (gerade die des Papas, der seine süße, kleine Tochter langsam loslassen und eigene Wege gehen lassen muss) und auch die Carlas gut verstehen, fühlt sie sich doch von der Liebe ihres Vaters förmlich erdrückt. Witzige Dialoge und komische, ja teils echt verzwickte Situationen, haben mich total amüsiert. Die Besetzung passte wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Auch die Kids haben einen super Job gemacht. Es war ein gelungenes Kinoerlebnis. Daumen hoch und unbedingt ansehen!


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Offizielle Pressefotos:


Premierenfotos/Pressefotos:


Schnappschüsse rund um den Dreh:

 


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Die Blumen von gestern (2017)

Inhalt:

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© Edith Held / Four Minutes Filmproduktion

Toto (Lars Eidinger), ein deutscher Holocaustforscher und Nachfahre prominenter NS- Täter, leidet unter seiner Herkunft, seiner Karriere und seinem Menschenhass. Inmitten seiner tiefsten Lebens- und Ehekrise gerät er an die französische Forscherassistentin Zazie (Adèle Haenel), deren Großmutter in Auschwitz ermordet wurde. Ihr bemerkenswert sprudelndes, offenes und unkonventionelles Wesen tut er vorerst als dumm ab; doch schließlich berührt Zazie ihn und er wagt den Sprung über den Schatten seiner Existenz. Sein berufliches und familiäres Dasein wird mehr als auf den Kopf gestellt. Die Geschichte einer Beziehung, die messerscharf am Rande einer Romanze entlanggleitet …

[Quelle: AD PR]

Kinostart: 12. Januar 2017



Manu meint:

Totila, ein Holocaustforscher, dessen Großvater als SS-Offizier an den Verbrechen der NS-Zeit beteiligt war, verliebt sich ausgerechnet in seine Praktikantin, die französische Jüdin Zazie. Täter und Opfer – eine spannende Verbindung. Adèle Haenel und Lars Eidinger, trotz des vorhandenen Altersunterschiedes, spielen ihre Rollen souverän, ohne auch nur einen Moment lächerlich oder seltsam zu wirken. Ihr Zusammenspiel zu sehen, ist eine echte Freude. In der Rolle als Totilas Chef und Zazies Ex ist Jan Josef Liefers zu sehen. Sein komödiantisches Talent passt perfekt zur arroganten Person Balthasars. Nur logisch, dass es nicht lange dauert, bis es richtig eins auf die große Klappe gibt. :D

Chris Kraus ist der Spagat zwischen Vergangenheitsbewältigung und der richtigen Prise Humor sehr gut gelungen. Ebenso wie fließende Dialoge und auf den Punkt sitzende Pointen, erlaubt er sich sogar Seitenhiebe auf die mangelnde Aufarbeitung der NS-Verbrechen. Die Balance zwischen Tragik und Komik ist den ganzen Film über gelungen.

Fazit: „Die Blumen von gestern“ ist ein absolut sehenswerter Film, der in letzter Zeit zu Recht einige wichtige Auszeichnungen abgeräumt hat. Weiterhin ist er für den Deutschen Filmpreis 2017 in acht Kategorien nominiert. Noch läuft der Film in Deutschland zumeist in kleineren und Club-Kinos. Vielleicht ist er auch noch in eurer Nähe zu sehen. Nutzt dazu bitte den Kinofinder.


Links:


 


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Vier gegen die Bank (2016)

Inhalt:

3424_Main_AW2_Vier_Gegen_Die_Bank.inddSchon lange haben der Boxer Chris (Til Schweiger), der Werbefachmann Max (Matthias Schweighöfer) und der Schauspieler Peter (Jan Josef Liefers) jeder für sich Geld bei der Bank angespart, um ihre Zukunft zu sichern und persönliche Träume zu erfüllen. Doch weil er sich des eigenwilligen Anlageberaters Tobias (Michael Bully Herbig) entledigen will, sorgt der skrupellose Bankdirektor Schumacher dafür, dass sich die Ersparnisse der Männer in Luft auflösen. Verzweifelt und wütend zugleich, tun sich die vier Geschädigten zusammen, um sich an Schumacher und seiner Bank zu rächen.

[Quelle: filmstarts.de]

 


Trailer


Rezensionen


Baggi meint:

Der Film ist temporeich, extrem lustig und niemals langweilig – und obwohl man denkt, man weiß, was kommt, wird man doch noch ein ums andere Mal überrascht. Wie schön, dass der Trailer nicht zu verräterisch ist und vor allem nur einen Bruchteil der Gags verbrät, die sich in diesem Film tummeln!

Die Hauptdarsteller: genial gewählt! Wenn man hört, dass die Besetzung zu Anfang anders geplant war und dass Til beispielsweise für die Rolle angedacht war, die jetzt Jan übernommen hat, kann ich nur sagen: das noch einmal durchzuwürfeln, war die absolut richtige Entscheidung!!! Das reichlich unbeholfene, doch recht enthusiastische Gangster-Quartett ist sehr sympathisch in Szene gesetzt.
Michael Bully Herbig spielt seinen Charakter in meinen Augen einfach legendär gut, er ist unfassbar peinlich und linkisch und wird mächtig herumgestoßen. Dabei ist er aber sowas von liebenswert, man verspürt von der ersten Sekunde an den großen Drang, ihn in einer Tour zu knuddeln. Man will absolut nur das Beste für ihn. :)
Jan ist als ehemalige Filmgröße, die noch nicht ganz bemerkt hat, dass seine Glanzzeiten vorbei sind, schlicht zum Schreien und einfach nur niedlich. Ich hatte  das Gefühl, er musste sich beim Dreh ständig ein Grinsen verkneifen, weil alles so herrlich schräg war.
Tils Rolle des abgehalfterten Boxers passt zu ihm, wie die Faust auf die Nase (pun intended). Wie seine prollige und leicht IQ-unterversorgte Figur alle paar Sekunden mit dem von Mathias Schweighöfer toll dargestellten Yuppie kollidiert, ist herrlich. Keine Atempause hier, die zwei schenken sich nichts!
Alle weiblichen Rollen sind genial und überraschen nicht weniger als ihre männlichen Gegenparts – und die promineten Nebendarsteller setzen dem Ganzen die Krone auf. :D

Fazit: Herrlichstes Popcornkino, das viel zu schnell vorbeigeht. Wolfgang Petersens Timing ist genial, die Darsteller so locker und leicht, es ist ein Heidenspaß. Ich hätte diesem Team noch ewig zuschauen können!


Manu meint:

In den letzten Jahren gab es viele gut gemachte deutsche Komödien, aber keine hat mich so amüsiert wie ‚Vier gegen die Bank‘. Das Kleeblatt Liefers, Schweiger, Schweighöfer und Herbig ist die ideale Besetzung für diesen Kinospaß der Extraklasse. Man merkt allen Beteiligten deutlich den Spaß an, den sie bei den Dreharbeiten hatten: mal nach Herzenslust dem Affen Zucker geben. :)

Streckenweise bleibt einem schlicht vor Lachen die Atmung weg. Knackige Aktionen, nicht übertrieben, sondern genau auf den Punkt und keine Gags um jeden Preis in einer turbulenten Handlung passten wie der sprichwörtliche Ar*** auf den Eimer. Ansonsten kann ich mich der Meinung meiner Kolleginnen nur anschließen. Wolfgang Petersens Film ist Unterhaltung und Spaß für die ganze Familie. Von mir also die absolute Anschauempfehlung!

Nichts wie los und vielleicht sogar die Weihnachtsfeiertage für einen wirlich lohnenswerten Kinobesuch nutzen!


Links:


Offizielle Pressefotos:


Schnappschüsse rund um den Dreh: