Jan Josef Liefers

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Fundstück (oder besser Schwachsinn) der Woche 13/2015

Erwartet jetzt bloß nichts Hochtrabendes, wir hatten einen doofen Tag und ihr müsst es ausbaden. *lol*

Also, dank Mara wissen wir es nun:

Mara Wicke Montage

Die Fotomontage ist nur grober Unfug und selbstverständlich haben wir keine Rechte an den verwendeten Bildern. (Ein Klick auf das Bild vergrößert es.)

 

Wer uns nicht glauben will, soll sich bitte diesen schönen Ausschnitt aus Mara und der Feuerbringer aussehen, der schafft Klarheit. 😀 (Kinostart: 2. April)


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Fundstück der Woche 9/2015

Sie sind in so ziemlich jeder Umfrage das beliebteste Tatort-Team, übertreffen sich ein ums andere Mal selbst mit den Einschaltquoten – die letzten fünf Ausgaben des Tatort Münster verfolgten jeweils mehr als 12 Millionen Zuschauer, mit dem Fall Mord ist die beste Medizin wurde sogar die 13-Millionen-Marke geknackt.

Ganz aktuell sind die Dreharbeiten zum Tatort Schwanensee gestartet, die sage und schreibe 28. Episode um das so gegensätzliche und dabei so liebenswerte Münsteraner Duo. Was vor mehr als zehn Jahren begann, hat inzwischen Kultstatus, Thiel und Boerne wurden auf die Menschheit losgelassen und der Rest ist Geschichte.

Umso erstaunlicher eigentlich, dass der Tatort Münster in seinen Anfängen gänzlich anders angedacht war, was einen Hauptdarsteller und die Rollennamen angeht!
Im Jahre 2002, zum Jubiläum des 500. Tatorts, hat die ARD einen Sonderdruck herausgebracht, der das neue Team vorstellt. Viel Spaß damit! 😀

(Die Bilder sind groß, bitte ein- oder zweimal klicken, dann ist die Schrift gut lesbar)

Münster Plan (1)

Ausschnitt aus dem ARD Sonderheft „Tatort 500 – Die neuen Teams und ein Jubiläum“

Münster Plan (2)

Ausschnitt aus dem ARD Sonderheft „Tatort 500 – Die neuen Teams und ein Jubiläum“

Letztendlich hat es Ulrich Noethen als ‚Professor Friedrich Boerne‘ nie auf den Bildschirm geschafft, aber einen tollen Auftritt im Tatort Münster kann er dennoch vorweisen: er spielt den undurchsichtigen ‚Pfarrer Hans Wolff‘ in Tempelräuber, einer der besten Folgen des Teams.


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Fundstück der Woche 6/2015

Fundstück Harald Schmidt ShowUnser heutiges Fundstück führt uns zurück in das Jahr 1997, genauer gesagt, in die Harald-Schmidt-Show Nr. 221 vom 25. Februar 1997. Zu Gast waren in der Sendung Jan Josef Liefers und Til Schweiger, die für ihren ersten gemeinsamen Kinofilm Knockin‘ on heavens door warben.

Mit über 3 Millionen Kinobesuchern wurde er der erfolgreichste deutsche Kinofilm 1997.

Viel Spaß mit dem Video vom amüsanten Auftritt der Beiden!


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Fundstück der Woche 51/2014

In unserem heutigen Fundstück findet eine kleine Wiedervereinigung statt. Wir stellten euch in der Woche 37/2014 einen Artikel im Magazin “sounds by RollingStone” – dem Themenmagazin zur populären Musik, Edition No VII aus 2009 zum Thema “60 Jahre Deutscher Pop – Wir wurden, was wir sind” vor. Was wir nicht wussten: Dem Heft lag damals beim Kauf eine CD bei, die wir euch heute nachreichen können. „Alles nur geklaut – 10 deutsche Klassiker neu interpretiert“ überrascht mit Coverversionen bekannter deutscher Songs, die wohl jeder kennt, nur nicht so, wie sie auf der CD zu finden sind.

Besonders zu erwähnen ist natürlich hierbei Jan Josef Liefers‘ Version des Puhdys-Klassikers „Wenn ein Mensch lebt“ aus dem DDR-Film „Die Legende von Paul und Paula“. Eingefleischte Liefers-Fans kennen sie natürlich vom Oblivion-Album „Soundtrack meiner Kindheit“ Vol. 1. So findet sich nach Jahren zusammen, was zusammen gehört.

Alles nur geklaut - Cover 1/2Alles nur geklaut - Cover 2/2


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Fundstück der Woche 45/2014

IMG_3084

Klick aufs Bild vergrößert es

Zwischen September 1995 und April 1996 stahlte Das Erste insgesamt 26 Folgen von Die Partner aus. In den Hauptrollen spielen Jan Josef Liefers (Privatdetektiv Philip Casdorff), Ann-Kathrin Kramer (seine Kollegin Caro Koslowski) und Ulrich Noethen (Hauptkommissar Martin Zobel). Schade, dass niemand aus unserem Team die Serie damals gesehen hat.

Antiquarisch ist uns nun der Roman von Chris Maybach „Die Partner – Karambolage“ (erschienen 1995 im Löwe Verlag, ISBN 3-7855-2874-4) vor die Füße gefallen, dem vier Originaldrehbücher zugrunde liegen und der zumindest einen Einblick in die Serie gibt. Dieses damals neue Krimi-Format erinnert sehr stark an US-amerikanische Produktionen. Freche Dialoge, schnelle Autos, temporeiche Verfolgungsjagden und eine riesige Portion Ironie der Hauptdarsteller sind uns also entgangen.

Aber wer weiß, vielleicht lässt sich die ARD irgendwann erweichen, die Serie zu wiederholen. Wäre doch echt schade drum, wenn sie in den Archiven verstaubt, oder?


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Das etwas andere Fundstück der Woche – Tatort Münster goes Grundschule

Tatort Münster goes Grundschule – reloaded

…a.k.a. die perfekte Schultüte für zukünftige Kriminalkommissare und Rechtsmediziner. (Und Bestatter. *lol*)

In vielen Bundesländern neigen sich die Ferien dem Ende zu. Nicht wenige Eltern stehen in dieser Zeit vor dem Problem, dass der unentschlossene Nachwuchs eingeschult werden soll und aufgrund des Überangebots an Einheitsbrei-Schultüten nicht weiß, mit welchem Superhelden-, Prinzessinnen- oder Pferdemotiv er oder sie denn nun zum allerersten Mal im Leben das Schulgebäude stürmen soll.

In Zeiten des Turbo-Abiturs, in denen Jung-Mütter schon Krabbelkurse und Kleinkinderspielgruppen an den erhofften zukünftigen Berufswunsch des Neugeborenen ausrichten, ist es nicht falsch, frühzeitig Farbe zu bekennen. Warum nicht also eine kriminalistisch angehauchte Schultüte?
Eine Karriere anzustreben als Ermittler bei der Mordkommission oder als Forensiker in einem der mehr als 30 rechtsmedizinischen Institute in Deutschland ist durchaus erstrebenswert. Beides sind definitiv zukunftssichere Berufe, denn fest steht: gestorben wird immer, und verdammt oft auch unfreiwillig.

Deshalb unser Vorschlag: die Tatort -Schultüte.
Natürlich kam hier nicht jedes Ermittlerteam in Frage. Schon sehr schnell waren die zwei Protagonisten aus Münster das Motiv der Wahl – schließlich steht in dieser beschaulichen westfälischen Stadt der Spaß im Vordergrund und das Blut spritzt eher selten bis an die Wände. Außerdem sind die beiden einfach grandiose Vorbilder für die heutige Jugend! Professor Boernes Begeisterung und Enthusiasmus für seinen Beruf sind legendär und er ist deshalb unzweifelhaft ein hervorragendes und extrem nachahmenswertes Beispiel für die jungen Schulstarter. Hauptkommissar Thiel sicherlich auch… irgendwie… (wenn uns einfällt, welche seiner Eigenschaften positiv genug ist, dass die Kinder ihr nacheifern sollten, reichen wir sie umgehend nach. *lol*)

Tüte (4)Tüte (3)Besorgte Eltern mögen nun hinter vorgehaltener Hand entsetzt wispern, dass dieses Thema doch wirklich nicht in die Grundschule gehört. Die Zweifel sind vielleicht nicht ganz unberechtigt, aber das kann man auch anders sehen. Schließlich wird schon in Grimms Märchen gestorben und gemordet, was das Zeug hält. Vergiften, bei lebendigem Leibe aufschneiden, mästen um zu kochen, verbrennen… die Kleinsten werden doch praktisch schon in der Wiege mit Mord und Totschlag konfrontiert! Also spricht unserer Meinung nach nichts gegen das gewählte Motiv.
Abgesehen davon zeigen das eigentlich absolut untypische, fröhliche Grinsen in Hauptkommissar Thiels Gesicht ebenso wie das im Fernsehen viel zu selten gezeigte entspannte Lächeln Professor Boernes deutlich, mit welcher Leichtigkeit das eigentlich eher sperrige Thema „Tötungsdelikt“ hier kindgerecht aufgearbeitet wurde. Eine farbenfrohe Gestaltung war selbstverständlich ein Muss, weiterhin dürfte die teilweise dreidimensionale Aufmachung des Bildes die Kleinen durchaus ansprechen.

Tüte (5)

Es steht wohl außer Frage, dass vor allem kleine Möchtegern-Rambos – wären sie denn mit den Tatort-Teams vertraut – eine Tüte mit Nick Tschiller darauf extrem cool gefunden hätten. Aber: hätten wir die authentisch gestalten wollen, müsste sie so durchlöchert sein, dass das angehende Schulkind vermutlich bereits die Hälfte des wertvollen Inhalts verlieren würde, bevor es die Tüte daheim schließlich auspacken könnte. Das würde zweifellos für reichlich Frust beim Nachwuchs sorgen. (Außerdem waren wir nicht sicher, wie die Mutter an sich auf das stetig heraustropfende Blut reagieren würde… die Festtagskleidung des Kindes hätte sicherlich unter den roten Flecken deutlich gelitten.) Also, hier keine Chance. Münster rulez, in jeder Beziehung.

Anmerkung der Redaktion: Die Bastelanleitung wird auf Wunsch gerne per Email versendet. Bitte legen Sie einen frankierten Rückumschlag bei. *lol*

Bleibt zum Schluss zu sagen, dass die sechsjährige Tochter der Autorin nach Präsentation der Schultüte mürrisch die Arme verschränkt und in einem mehrstündigen Verhör wiederholt (und somit glaubhaft) versichert hat, dass sie keine gemeuchelte Jungfrau auf ihrer Tüte haben möchte, sondern eine Meerjungfrau. Höchst widerwillig ob der vergeblichen Bastelei aber um des lieben Familienfriedens willen wurde ihrer Forderung schließlich nachgegeben. *hmpf*

P.S.: Dieser Text ist ein SCHERZ! Das müssen wir nicht extra betonen, oder? Nächste Woche erscheint an dieser Stelle dann wieder ein vernünftiger Beitrag.