Jan Josef Liefers

Die offizielle Fanseite


4 Kommentare

Furioses Konzert-Finale vor der Sommerpause

CoverGlückstadt feiert seinen seinen 400. Geburtstag und die Jungs von RADIO DORIA nehmen die Einladung von NDR 1 Welle Nord gerne an, zur Geburtstagsparty aufzuspielen [fast könnte man meinen, die Konzerte arten neuerdings immer in Geburtstagsparties aus … 😉 ].

Nachmittags zum Soundcheck ist der Marktplatz noch ziemlich leer, nur einige Zaungäste sind schon neugierig. Ein sichtlich gut gelaunter Jan betritt die Bühne und macht erst einmal einige Lockerungs- und Dehnübungen, kein Wunder von Senftenberg war es ja doch ein Stück Fahrt. Dann setzt er zu einer Runde Liegestütze an. Der ein oder andere erinnert sich vielleicht noch an die Szene in der Tatortfolge „Fangschuss“, als Boerne Thiel fragt, was dieser meint, wie viele Liegestütze er schafft. Thiel geht darauf ein und will wissen, wie viele. Boerne sagt nach kurzem Zögern: „Alle!“. Wir können bestätigen, es waren viele, jedenfalls deutlich über zwanzig. Respekt.

Zwei alte Bekannte haben wir auch getroffen … 😉 

Die Zeit bis zum Auftritt von RADIO DORIA wurde durch kurzweilige Gewinnspiele, die Stadtwette und Musik überbrückt. The Big Party Projekt heizten dem Publikum ordentlich ein. Dafür gibt es noch einmal ein fetten Respekt von uns, das war ein ganz starker Auftritt. Und schnell war der Glückstädter Marktplatz mit reichlich 8.500 Menschen gefüllt.

Um 21:30 Uhr war es dann endlich soweit und die Jungs von RADIO DORIA rockten wieder einmal grandios und bestens gelaunt die Bühne. Der Wettergott meinte es eigentlich gut mit Glückstadt und hielt die Himmelsschleusen geschlossen. Als Jan aber im Lied Sehnsucht Nr. 7 die Zeile sang: „Ein bisschen Regen wär jetzt schön …“, nahm er die Aufforderung ernst und ließ einen Schauer auf dem Marktplatz herab. Das trübte die Stimmung überhaupt nicht, die Party ging weiter und als Jan offenbar sehr glaubhaft versicherte, dass das nicht wörtlich gemeint war, ließ der Regen es auch schnell wieder gut sein.

Nach gut zwei Stunden bester Musik und Laune hieß es Abschied nehmen in die wohlverdiente Sommerpause, natürlich nicht ohne das Versprechen „Wir werden uns wiedersehen und dann…“. In Gestik sieht das dann wohl so aus..

Am 2. September geht es dann in Braunschweig weiter. Alle weiteren Termine findet Ihr in unserer Terminliste.

Wie immer gibt es auch wieder einen bunten Strauß der Bilder des Abends.

 


Hinterlasse einen Kommentar

Kein Konzert sondern Geburtstagsparty

Gera Header

„EIGENTLICH“ war der Plan, nicht zum Radio Doria Konzert in Gera im Hofwiesenpark zu fahren. Der Plan war aber – Desaster lässt grüßen – sprichwörtlich „kacke“. Denn die Stimmung in Gera war schon im vergangenen Jahr legendär, es drohte bei einer Bekannten eine Karte zu verfallen und außerdem gab es zwei Geburtstage zu feiern. Grund genug also, den Plan über den Haufen zu werfen und doch im Zug quer durch die Republik zu fahren. Und um es gleich vorweg zu nehmen, die Entscheidung war goldrichtig.

Die Sonne meinte es gut mit Gera und Timons 40. Geburtstag wurde mit einer wirklich fantastischen Torte von Heike und einer kleinen Geburtstagsgrußaktion gebührend gefeiert. Spontan deklarierte Jan das Konzert in eine Geburtstagsparty um und trug das Geburtstagskind zum Abschied einmal über die Bühne, seht selbst:

Und Gera ließ sich nicht lumpen und zelebrierte den Geburtstag und die Band vom Feinsten. Die Stimmung war einfach fantastisch und es war eine reine Freude, den Abend mitzuerleben. DANKE Jungs für diese geile Party. Wenn Ihr nächstes Jahr auch wieder in Gera spielt, bin ich dabei, alle guten Dinge sind ja bekanntlich drei 🙂

Gut, dass man Pläne über den Haufen werfen kann…

Hier noch einige Eindrücke vom Abend…


2 Kommentare

Ein Konzertwochenende der Extraklasse mit RADIO DORIA

Für diesen Bericht hat  Silvana als Gast ein weiteres Mal Bilder und Gedanken beigesteuert. Vielen Dank dafür 🙂

Silvana: Jans Heimspiel in Dresden, dazu am folgenden Tag ein Konzert 500m unter der Erde -in der wohl ungewöhnlichsten Location von der ich je gehört hatte- es war klar: Dort muss ich hin. 🙂 Und es hat sich absolut gelohnt!

Daniela: In der Tat zwei Extreme, aber beide werden definitiv als etwas Besonderes in Erinnerung bleiben. Die Heimspiele in Dresden und Döbeln waren in der Vergangenheit schon absolute Highlights. Und unter Tage quasi als Kumpeledition versprach ebenfalls ein sehr ungewöhnliches Konzert zu werden.

Silvana: Auch wenn der Auftritt in Dresden wettertechnisch nicht so optimal begann, ließen Band und Publikum sich die Stimmung nicht vermiesen. So gut es ging, versuchten die Leute sich vor dem Regen zu schützen, hüllten sich in Regenmäntel (so sie denn welche hatten 😉 ), flüchteten unter das Dach am Ende des Konzertgeländes, aber nichtsdestotrotz, oder vielleicht auch gerade deswegen, war die Stimmung einfach großartig.

Daniela: Es dauerte zwar eine kleine Weile bis das Publikum sich mit dem Dauerregen arrangiert hat, aber Jan und die Jungs gaben einfach alles, um Sonne in die Herzen der Zuschauer zu bringen.

Beim Konzert Nr. 2 am folgenden Tag im Bergwerk Merkers konnte man von einer Regenwahrscheinlichkeit von 0% ausgehen, dafür war es schon ein Abenteuer, in den Konzertsaal zu kommen. Begleitet von Kumpels ging es gut behelmt in die Tiefe.

Silvana: Die Fahrt in die Tiefe entpuppte sich tatsächlich als kleines Abenteuer. Nachdem alle mit Helmen ausstaffiert waren, ging es zunächst mit dem Fahrstuhl in den Stollen herunter und danach in einer sehr rasanten LKW-Fahrt, die dem einen oder anderen Fahrgast ein übermütiges Quietschen entlockte, noch 2 km weiter hinein bis zum Konzertsaal.

Daniela: In einer riesigen Halle fanden gut 1.200 Gäste Platz und die sorgten für reichlich viel Stimmung. Dazu dieses einfach außergewöhnliche Ambiente. Die Jungs auf der Bühne strahlten und jubelten mit dem Publikum um die Wette. Wie schon im Weißen Hirsch in Dresden spielte die Band auch hier zu Beginn neben „Geister“ und „Jeder meiner Fehler“ einen weiteren neuen Song „Eigentlich“. Auch der hat Ohrwurmpotenzial. Es wird Zeit, dass Anfang September endlich das neue Album rauskommt.

In diesem Sinne: “Glück auf“ und vielen Dank für zwei ganz besondere Konzerte!!! 😀 😀 😀

Mit Worten allein kann man diesen außergewöhnlichen Konzerten nicht beikommen, darum hier auch noch einige Bilder, um die Begeisterung und den Spaß auf und vor der Bühne zu zeigen.

Galerie Dresden

Galerie Merkers

 


Hinterlasse einen Kommentar

Radio Doria auf Station bei der Kieler Woche

Ein Gastbeitrag von Silvana, ganz herzlichen Dank für den Text und die tollen Fotos 😀

Einige von euch erinnern sich bestimmt noch gern an die Bahnhofskonzerte, zu denen NDR1 Welle Nord im Rahmen des Music Trains einlud.  Die Zusammenarbeit verlief offenbar für beide Seite so erfreulich, dass Welle Nord am 24.6.2017 während der Kieler Woche erneut ein Gratis-Konzert mit Radio Doria veranstaltete.

Sogar das norddeutsche Sommerwetter zeigte sich von seiner besseren Seite. War es bis zum Mittag noch wechselhaft mit einigen Schauern, klarte es sich im Laufe des Tages immer mehr auf, sodass sich der Platz am Ostseekai bis zum Beginn des Konzertes um 21:30 Uhr gut mit Menschen gefüllt hatte.

Zuvor hatten die Leute, die bereits nachmittags vorbeikamen, die Chance, auch einmal den Soundcheck mitzuerleben. Es blieben viele Leute interessiert stehen und verfolgten das Geschehen auf der Bühne. Einige meinten irrtümlicherweise sogar, es handele sich bereits um das Konzert und wunderten sich, warum die Singstimme des Öfteren nicht hörbar war. Jan erläuterte dies dann noch im Anschluss an den Soundcheck.

Bevor Radio Doria allerdings dann richtig loslegen konnte, wurden die wartenden Fans zunächst von der NDR1 Welle Nord-Show mit Moderator Jan Bastick und dem sich anschließenden Konzert von Gerrit Hoss unterhalten.

Nach einer kurzen Umbaupause betrat die Band die Bühne und legte direkt mit „Radio Doria“ los. Wie immer führte Jan mit heiteren, aber auch ernsten Anekdoten durch den Abend und das Publikum ließ sich gern von den einzelnen Songs mitziehen, von norddeutscher Zurückhaltung keine Spur.

Insbesondere war ich jedoch auf die beiden neuen Songs gespannt, die bereits 10 Tage vorher in Rüsselsheim ihre Bühnenpremiere erleben durften. Tja, was soll ich sagen? Ich bin restlos begeistert! Sowohl das ausdrucksstarke „Jeder meiner Fehler“ als auch das temperamentvollere „Geister“ sind direkt als Ohrwurm hängengeblieben. Die Vorfreude auf das neue Album ist durch diese beiden Kostproben bei mir auf jeden Fall noch einmal kräftig angestiegen.

Leider haben solch schöne Abende immer einen Fehler: Sie gehen viel zu schnell vorbei. Mit drei Zugaben verabschiedete sich die Band vom Publikum, aber ich kann bereits jetzt sagen: „Wir werden uns wiedersehen…“


2 Kommentare

Start der Radio Doria Sommer Tour 2017 in Rüsselsheim

Das lange Warten hat endlich ein Ende gefunden. Radio Doria sendet wieder, und zwar auf der Sommer Tour 2017. Der Auftakt war am 15. Juni 2017 im Theater Rüsselsheim beim Hessentag. Bei hochsommerlichen Temperaturen und bester Stimmung genossen Band und Publikum einen fantastischen Abend. „Ich bin mit dem Zug gekommen.“, wusste Jan zu berichten. „Natürlich funktionierte die Klimaanlage nicht. Und die Bahn hat ja immer einen Katalog an Entschuldigungen parat. Diesmal war es: ‚Es ist zu heiß‘ …“ Ohne Worte 😉 Mit solch lustigen, aber auch ernsten Gedanken führte Jan sein Publikum durch den Abend. Vertraut und doch immer wieder neu.

Zwei Kostproben aus dem im September erscheinenden neuen Album hatten die Jungs im Gepäck: „Jeder meiner Fehler“ und „Geister“.  Man konnte förmlich die Aufregung der Band spüren, den Songs endlich den Weg aus Studio/Proberaum in das wahre Leben zu bahnen. Gespannt und andächtig lauscht das Publikum. Donnernder Applaus zeigt, die Lieder sind angekommen und auch sehr willkommen.

Einige Textfetzen sind bei mir hängengeblieben. „Jeder meiner Fehler ist am Ende auch ein Schritt…“ und „Wo Geister sich scheiden, fangen wir erst an. Wo Wege sich teilen, kommen wir zusammen.“ Insbesondere das gefühlvolle „Jeder meiner Fehler“ hat mich sofort ergriffen [es klingt für mich wie eine Antwort auf Sillys „Deine Schwächen sind auch Stärken“]. Schwer in Worte zu fassen, aber bei diesem Stück passt alles. Dazu diese emotionale Präsentation im tiefblauen Licht auf der Bühne, so nah und so verletzlich, macht mich sprachlos. Unbeschreiblich halt. Aber auch das dynamische „Geister“ ist stark, Ohrwurmpotenzial auf jeden Fall garantiert. Beide Stücke machen auf jeden Fall Lust auf mehr und die Vorfreude auf das neue Album wächst.

Wer übrigens den Baum auf der Bühne vermisst, der seit der Teilnahme von Radio Doria bei Stefan Raabs Bundesvision Song Contest 2015 das Herzstück der Bühne bildete… Dieser ist inzwischen bei Fury in the Slaughterhouse gelandet. 🙂

Viel zu schnell war wieder einmal die gute Zeit vorbei. Wie immer gilt das Versprechen wir werden uns wiedersehen und dann …

Hier noch einige Schnappschüsse …


Hinterlasse einen Kommentar

Unterwegs mit Radio Doria im Music Train von NDR 1 Welle Nord

Drei kostenlose Radio Doria-Konzerte in drei Städten an einem Nachmittag, inklusive dreier Zugfahrten, die nicht nur die Band, sondern jeweils 30 glückliche Meet&Greet-Gewinner von einem Event zum nächsten transportieren sollten – das klingt nach einer mehr als kühnen Idee.
Aber: sie hat sich tatsächlich umsetzen lassen. Und wie!

Dass diese Mammut-Aktion derart reibungslos funktioniert und alle Erwartungen übertroffen hat, ist wohl eindeutig den drei Hauptbeteiligten zu verdanken, die diese Veranstaltung gestemmt haben.

Fangen wir an mit NDR 1 Welle Nord:
Das Team des NDR hatte alle drei Locations perfekt vorbereitet. Große Zelte hätten die Zuschauer vor Regen geschützt, doch dank des strahlenden Sonnenscheins wurden sie nicht benötigt. Ganz im Gegenteil, des guten Wetters wegen konnten sogar die Seitenwände abmontiert werden. Besser hätte es nicht sein können!
Für das leibliche Wohl war natürlich ebenfalls gesorgt, und NDR-Moderator Jan Bastick gab ein ums andere Mal den DJ und unterhielt die jeweils mehr als zweitausend Zuschauer schon vor Beginn der einzelnen Konzerte mit Musik und lockeren Sprüchen.
Nicht weniger sympathisch war die Begleitung an Bord des Music Trains: seine Kollegin Mandy Schmidt fand immer die richtigen Worte, um Band und Fans im heiteren, entspannten Gespräch zu halten.
Es war ein Riesenspaß, eine Fahrt begleiten zu dürfen. Danke in diesem Zusammenhang vor allem an Frau Lorenzen vom NDR für die netten Telefonate und das tolle Erlebnis!

Eine weitere Säule, ohne die diese geniale Veranstaltung nicht hätte stattfinden können, war die AKN Eisenbahn AG.
Kaum einer der Gäste hat vermutlich darüber nachgedacht, wie viele Stunden präziser Planung im Vorfeld nötig waren, um Radio Doria und den NDR auf die Schiene zu bringen.
Der Music Train fuhr unabhängig vom normalen Fahrplan und musste dementsprechend minutengenau in den laufenden Verkehr eingepasst werden. Alle drei Zielbahnhöfe mussten die Möglichkeit bieten, den Zug während der Konzerte von den Gleisen der regelmäßig verkehrenden Bahnen bringen zu können.
Nebengleise oder das Stellwerk Kaltenkirchen waren die Ausweichorte, in denen der Music Train abgestellt wurde, um dann zur exakt berechneten Uhrzeit wieder zurück in den Bahnhof zu rollen, und Fans und Band zum nächsten Konzert zu kutschieren.
Die Zeitfenster zum Ein- und Aussteigen waren eng gesteckt, aber alles hat auf die Sekunde geklappt – spontanen, etwas zu großzügigen Zugaben eines gewissen Herrn Liefers zum Trotz. 😉
Besonderen Dank an dieser Stelle an Frau Lage-Kress von der AKN. Es hat uns sehr gefreut, Sie persönlich zu treffen! Hut ab und viele Grüße an Sie und Ihr tolles Team!

Und damit kommen wir zur dritten (und für die Fans vermutlich wichtigsten) Säule: zur Band. Aber: in diesem Fall vor allem auch zu ihrem unschlagbaren Team.
Klar, jeder Gast hat es gesehen, Jan und die Jungs haben innerhalb weniger Stunden drei Auftritte durchgezogen, voller Begeisterung, mit unbändigem Spaß und ohne Ermüdungserscheinungen. Aber dass das so überhaupt möglich war, haben sie vor allem auch ihrer grandiosen Crew zu verdanken, die ebenso wie sie selber von einem Konzert zum nächsten gehechtet ist, die Instrumente und alles nötige Equipment transportiert und jedes Mal aufs Neue für bestes Licht und besten Sound gesorgt hat. Das war eine Spitzenleistung von jedem einzelnen und wir sprechen sicher für alle Fans, wenn wir sagen: das war ein Hammer!

Die vielen begeisterten Zeitungsartikel, die Fernsehberichte sowie Videos und Texte auf der Seite des NDR beweisen es: das war ein Event der Extraklasse. Wir freuen uns sehr, dass wir dabei sein konnten! Danke an alle Beteiligten!

Hier ein paar schöne Stellen aus dem Zug

Jans Geburtstagsständchen an Doris:

Vom Konzert in Bad Bramstedt und Haushaltsputz:

Über „So viel Zeit“:

Gunter über das Entstehen von neuen Songs:


Links:


Bilder Konzert Bad Bramstedt:

Bilder im Zug:

Bilder Konzert Quickborn:


Hinterlasse einen Kommentar

Soundtrack meiner Kindheit – unplugged auf Schloss Elmau

beitragsbildMeine Lieblingsband im erlauchten Schloss Elmau mit einem Special Unplugged-Programm – was für eine grandiose Perspektive für einen unverhofften Kurztrip nach Bayern. Nachdem sich das Schloss nachmittags im strahlenden Sonnenschein in einer traumhaften Winterlandschaft von seiner besten Seite zeigte, erwartete mich abends im hoteleigenen edlen Konzertsaal eine ganz besondere Vorstellung: Soundtrack meiner Kindheit – unplugged.

Blaue Scheinwerfer und der leuchtende Schriftzug Schloss Elmau tauchten die Bühne in ein mystisches Licht. Schlicht, aber sehr stilvoll deuteten ein Steinway Flügel und eine Akustikgitarre auf den unplugged Charakter des heutigen Abends hin. Der Saal füllte sich schnell und nach einer kurzen Ankündigung betraten Jens Nickel, Johann Weiß, Gunter Papperitz und Jan Josef Liefers die Bühne. Erwartungsfroh ließ Jan den Blick über die gefüllten Reihen schweifen und gestand bei der Begrüßung seine leichte Aufregung. Die verschwand aber schnell beim ersten Lied „Wenn ein Mensch lebt“ von den Pudhys.

Im Anschluss daran erzählte Jan seine Gedanken zu dem Lied und dem dazu gehörigen Film „Die Legende von Paul und Paula“, über seine Erfahrungen im ersten Schuljahr mit Erika Kraut und suchte Antworten auf die Frage: „Was willste denn mal werden Jugendfreund?“ Eine Empfehlung gab das folgende Lied „Mein Herz soll ein Wasser sein“ (Lift).

Dann berichtete Jan von seinen Bemühungen „Gitarrengott“ zu werden und versuchte noch einmal den Zauber des Liedes „Ich liebe Dich“ (Karat) zu beschwören. Und wer hätte es gedacht, er funktioniert immer noch. 🙂

Bei den Erinnerungen an das damalige Fernsehprogramm der DDR durfte ein Streifzug durch den Märchenwald mit seinen Lieblingen Herrn Fuchs und Frau Elster nicht fehlen. Und dabei verriet Jan noch ein kleines Geheimnis: Wenn man ihn fragen würde, wer denn als reales Vorbild für die Figur des Prof. Boerne im Münsteraner Tatort hergehalten hätte, würde er heute wahrheitsgemäß antworten: Herr Fuchs und Frau Elster. Denkt man an die fortwährenden, an ein Ehepaar erinnernden Kabbeleien zwischen den beiden Figuren, die sich jedoch stets siezten, nicht zusammen wohnten und nach einem Zank schnell wieder vertrugen, erscheint dieser Gedanke gar nicht so abwegig… 😉

fue3           Boerne

Mit einem verschmitztem Grinsen gab er dann noch Auszüge aus der nicht ganz jugendfreien Version des Liedes „der Fuchs schleicht durch den Wald“ zum besten.

Der Fuchs schleicht durch den Wald
der Fuchs schleicht durch den Wald.
Er hat die Elster angeknallt
jetzt fliegt sie schwanger durch den Wald.
Der Fuchs schleicht durch den Wald
Der Borstel hat´s geseh´n
der Borstel hat´s geseh´n.
Da blieb ihm gleich der Stachel stehn
jetzt kann er nicht mehr pinkeln gehn
Der Borstel hat´s gesehn
Der Fuchs der schreit Hurra
jetzt werd ich bald Papa
Die Elster sagt, Du dummes Aas
nicht du sondern der Uhu war´s
Der Fuchs der schreit Hurra
Der Meister Nadelöhr
hat´s mit den Viechern schwer
Drum richtet er in seinem Heim
ne Sexualberatung ein
Der Meister Nadelöhr

Es folgte das Lied „Leb deinen Traum“ (Lift). Im abschließenden Abspann resümierte Jan über das Wesen von Erinnerungen. Als Zugaben gab es „Halleluja“ und „Wo bist du“ (Silly). Dann war nach gut einer Stunde Spielzeit sehr zum Leidwesen der Zuschauer der Abend leider schon viel zu schnell vorbei.

Dieser Abend war ein wirklich ein ganz zauberhaftes und wunderbares Kleinod. Die Stimmung und die Atmosphäre waren unbeschreiblich schön und ich schwelge immer noch in der Erinnerung daran. Liebe RADIOS, das war einfach großartig!!! Das solltet ihr unbedingt wiederholen!!!

Und so sah es aus …