Jan Josef Liefers

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In Postproduktion: Arthurs Gesetz (6 Folgen) | 2018

Inhalt:

Foto: © 2018 Turner Broadcasting System Europe Limited & Goodfriends / Hendrik Heiden

Arthurs Leben ist noch nie so verlaufen, wie er es sich selbst vorgenommen hat. Eines Tages entscheidet sich der vom Ehealltag gelangweilte Arthur, seine unausstehliche Frau umzulegen. Mit dem Geld aus ihrer Risikolebensversicherung will der 50-jährige Arbeitslose zusammen mit seiner jungen Geliebten einen Neuanfang wagen. Allerdings bestimmt ein ungeschriebenes Gesetz Arthurs Leben, das dafür sorgen wird, dass für jedes von ihm gelöste Problem ein weitaus Schlimmeres entsteht.

[Quelle: FFF Bayern ]



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Schnappschüsse rund um die Dreharbeiten:


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Soundtrack Deutschland

Soundtrack Deutschland (1)

© MDR/Julia Bauer Photographie

Musik verbindet und sprengt auch Grenzen. Zur Feier des 25. Jahrestages der Wiedervereinigung zeigt Das Erste eine außergewöhnliche Musik-Dokumentation. Das „Tatort“-Duo Jan Josef Liefers und Axel Prahl ist mit einer neuen Mission betraut: Sie sollen die gemeinsame DNA von Musikfans und Musikern in Ost und West aufspüren! Der „Ossi“ Liefers und der „Wessi“ Prahl erklären sich auf ihre kauzig-schnodderige Art gegenseitig, worum es im jeweils anderen Deutschland wirklich ging. Für die einen war es „Engtanzen“, für die anderen war es „Blues“. Aber eigentlich ging es auf beiden Seiten doch immer nur um das Gleiche.

Liefers und Prahl führen durch diese Zeitreise, in der die größten, deutschen Musikstars sich sehr persönlich an die Zeit der Teilung und Wiedervereinigung erinnern. Auch mit Hilfe von historischem Archivmaterial und aufwendig gedrehten Spielszenen wird diese spannende Zeit lebendig. Es entsteht ein einzigartiger Blick auf die deutsche Geschichte – eine unterhaltsame, witzige, nachdenkliche, musikalische, emotionale und politische „Revue d’histoire“. Unterstützt werden die beiden dabei von Herbert Grönemeyer, Marteria, Silly, Campino/Die Toten Hosen, Nena, Udo Lindenberg, Lena Meyer-Landrut, Peter Maffay, Die Puhdys, Sido, Adel Tawil, Judith Holofernes, Annette Humpe, Clueso, Flake/Rammstein, Scorpions und vielen anderen.

Regisseur Sergej Moya, der im vergangenen Jahr mit Jan Josef Liefers den „Soundtrack meines Lebens“ realisierte, zeigt eindrucksvoll, wie Musik anlässlich von 25 Jahren Wiedervereinigung die deutsche Gesellschaft verändert hat. Moya: „Ich denke, dass keine andere Kunstform identitätsstiftender ist als die Musik und sie dadurch für die Menschen mit der eigenen Biografie für immer verbunden bleibt. Das Ganze aus Ost- und Westperspektive klingen zu lassen und die Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Soundlandschaften zu dechiffrieren, ist dabei hoffentlich genauso unterhaltsam wie emotional.“ [Quelle: ARD]



Baggi meint:

Ich kann mich meiner Vorrednerin vollständig anschließen. Deshalb werde ich mich jetzt kurz fassen und einfach nur erzählen, dass auch mich die zweite Folge mit Abstand am meisten gefesselt hat. Nahezu jedes Lied gehört zum Soundtrack meiner Kindheit, weckte Erinnerungen, ließ mich mitsingen. Auch die Bilder aus den Nachrichten hatte ich noch lebhaft vor Augen und damals wie heute waren sie von einer Gänsehaut begleitet.
Lediglich bei den Ausflügen in die Schlagerwelt kräuselten sich mir die Fußnägel nach oben (das gilt natürlich für alle drei Folgen).
Jan und Axel sind immer aufs Neue ein Brüller, das steht außer Frage. Aber der Punkt, an dem ich auf dem Sofa hüpfend meine persönliche La-Ola-Welle praktiziert habe, war der kurze Ausflug in den Film „Dirty Dancing“. Schon dank der Vorschau-Videos hatte ich den Tagen zuvor den einen oder anderen Lachkrampf durchgemacht, aber dann zu sehen, wie die Szene fortgeführt wurde, hat mich schlicht heulen lassen.
Das ist wohl das, was ich an den beiden liebe: sie nehmen sich nicht ernst. Sie sind für jeden noch so verrückten Spaß zu haben, fröhlich und albern wie Kinder. Grandios!


Manu meint:

Ich habe selten ein so tolles Unterhaltungsformat gesehen. Jeder dieser drei Abende war grandios, führte mich doch jeder Einzelne in Lebensabschnitte aus Kindheit und Jugend zurück und lässt sich lückenlos als mein persönlicher Soundtrack bezeichnen. Besonders abgeholt hat mich der zweite Teil mit Songs aus den 80er-Jahren – war das doch meine „Sturm- und Drangzeit“. Selten waren es allerdings Titel aus meiner damaligen Heimat, der DDR. Wie die meisten meiner Freunde und Mitschüler orientierte man sich eher an den angesagten Bands aus dem Westen. Allerdings fand ich Karat damals schon großartig und viele ihre Hits (z. B. „Schwanenkönig“, „Der blaue Planet“ oder „Über sieben Brücken“) gehörten schon damals zu meinen Lieblingssongs und lassen mich auch heute noch nicht los.

Fazinierend fand ich, dass auch Jahrzehnte später so mancher Song tief im Gedächtnis vergraben ist. Es waren teils so dermaßen unwichtige (DDR-)Songs, die man aber sofort textsicher mitträllern kann. Besonders gewundert habe ich mich über Jürgens Walters „Schallala schallali“ aus dem ersten und Juckreiz‘ „Hurra, hurra, der Bus ist da“ aus dem zweiten Teil von „Soundtrack Deutschland“. Echt unglaublich, aber ich habe seit Mitte letzter Woche permanente Ohrwümer, an die ich wahrscheinlich nie im Leben mehr gedacht hätte. 🙂 Vielen Dank an Jan und Axel, die mir mit ihrem unvergleichlichen Humor drei wunderschöne Fernsehabende beschert haben!


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Die Unbestechliche – Reine Routine (1998)

Inhalt:

8 tlg. dt. Krimiserie, Regie: Franz-Peter Wirth, Wolfram Paulus.

Die alleinerziehende Sylvia Brant (Maja Maranow) schlägt sich nach dem Tod ihres Lebensgefährten als Gerichtsreporterin durch. Der Rechtsanwalt Thomas Rönnfeld (Florian Martens) steht ihr bei den gefährlichen Fällen zur Seite. Sylvia wohnt jetzt mit ihrer Tochter Katrin (Jenni Stiebel) bei Franz Teuscher (Martin Benrath), dem Vater ihres verstorbenen Lebensgefährten Peter.

Die Serie wurde bereits 1996 produziert und sollte 1997 ausgestrahlt werden; dann wartete Sat.1 aber lieber die Ausstrahlung des Dieter-Wedel-Mehrteilers Der König von St. Pauli ab. Nach dessen Riesenerfolg kündigte Sat.1 stolz den neuen Wedel an, was ihn ärgerte, weil er nur Produzent und Autor einer einzigen Folge war und keine falschen Erwartungen wecken wollte. Die Unbestechliche hatte im Gegensatz zum König nur ein normales TV-Movie-Budget zur Verfügung.

1999 untersagte das Hamburger Landgericht Sat.1, die Folge „Reine Routine“ noch einmal zu senden. Darin geht es um den rund 15 Jahre alten Fall eines Chirurgen, der Patienten nicht fachgerecht behandelt hatte – die Patienten bekamen von der Gesundheitsbehörde Entschädigungen. Ein Opfer, das in dem Film als hysterische Betrügerin dargestellt wird, hatte geklagt, dass sie in ihrem Persönlichkeitsrecht verletzt werde.

[Quelle: fernsehserien.de]


Noch keine Rezension vorhanden.


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Rosa Roth – Jerusalem oder Die Reise in den Tod (1998)

Inhalt:

Rosa roth_3Eigentlich sollte Kommissarin Rosa Roth (Iris Berben) in den Urlaub fliegen, um sich zu entspannen. Ihre Reise führt sie nach Jerusalem, wo ihre alte Freundin (mal wieder) heiratet. Mit an Bord ist auch die Reisegruppe von Pfarrer Ries (Oliver Stern), zu der auch das alte Ehepaar Bannert (Rosemarie Fendel + Traugott Buhre) zählt. Am Flughafen lernt Rosa das Ehepaar kennen, nachdem Walter Bannert einen Schwächeanfall erleidet. Der alte Mann scheint mit einem festen Entschluss nach Israel gekommen zu sein, doch noch wird Rosa nicht recht schlau aus ihm. Weiterlesen


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Die Partner (1995-1996)

Inhalt:

Die PartnerPhilip Casdorff (Jan Josef Liefers) betreibt mit Caro Koslowski (Ann-Kathrin Kramer) eine Privatdetektei in Düsseldorf. Er ist ein cooler, erfolgreicher Macho, sie eine Powerfrau mit Psychologiestudium. Beide lieben schnelle Autos. Sie sind wild entschlossen, sich weder, wie in solchen Konstellationen sonst üblich, ineinander zu verlieben noch dauernd zu streiten. Für den Kontrast zu den hippen Ermittlern sorgt der biedere Hauptkommissar Martin Zobel (Ulrich Noethen), der lieber seine Ruhe hätte, aber von seinem Freund Casdorff immer wieder in Schwung gehalten wird. Weiterlesen


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Gastbeitrag: Der letzte Zeuge – Die Bank, die Liebe, der Tod (1999)

Ein Gastbeitrag von Anne. Vielen Dank dafür!

Inhalt

der letzte zeuge20Die Kriminellen Ralph Schenk (Jan Josef Liefers) und Hilmar Koppe (Hermann Beyer) überfallen gemeinsam eine Bankfiliale. Sie nötigen den Filialleiter Wolf Buddenberg (Tobias Langhoff) den Tresor zu öffnen, doch als dieser nach der versteckten Waffe im Tresorfach greift wird er von Koppe, in Anwesenheit der Kassiererin Kathleen Fritzsche (Eva Kryll), niedergeschossen und schwer verletzt. Den beiden Bankräubern gelingt zunächst die Flucht, doch müssen sie bald feststellen, dass sich weit weniger Geld im Tresor befand als normalerweise üblich – jemand musste einen Großteil vorher entnommen haben.

Indes übernimmt Kripokommissar Hölzermann (Andreas-Maria Schwaiger) die Stellvertretung für seinen erkrankten Chef Joe Hoffer (Jörg Gudzuhn) und möchte den Fall so schnell wie möglich lösen. Die Rechtsmediziner Dr. Kolmaar (Ulrich Mühe) und Dr. Sommer (Gesine Cukrowski) würden seine Ermittlungsarbeiten womöglich verzögern, weswegen er versucht sie schnellstmöglich wieder loszuwerden.

Koppe wird schnell identifiziert und die Fahndung wird eingeleitet. Auch der ehemalige Filialleiter der Bank Werner Brodek (Hans-Michael Rehberg) gerät unter Verdacht, denn Wolf Buddenberg hat nicht nur seine Filiale, sondern auch seine Geliebte Kathleen Fritzsche übernommen.

Doch Dr. Robert Kolmaar fallen, wie so oft, Ungereimtheiten beim Tathergang auf, woraufhin er seinen alten Freund Joe bittet den Tatverlauf rekonstruieren zu dürfen. Ist die Polizei auf der richtigen Spur oder haben sie etwas Entscheidendes übersehen?

von anne2202

 



Anne meint:

Der letzte Zeuge ist eine sehenswerte Krimiserie,  auch wenn der Plot dieser Folge zunächst etwas abgenutzt erscheint. Vor allem die künstlerisch ausgefeilten, teilweise überhöhten Dialoge gefallen mir und allein Ulrich Mühe zuzusehen ist eine wahre Freude. Es schwingt jedoch auch Traurigkeit mit, wenn ich ihn durchs Bild laufen sehe – den Mann mit der unverkennbaren Stimme, den weichen Gesichtszügen und den markanten Augen, die oft so viel mehr sagten als bloße Worte. Ein einzigartiger Schauspieler, der uns leider nie wieder mit  großartigen Rollen, wie Gerd Wiesler in „Das Leben der Anderen“, Leutnant Lohse in „Das Spinnennetz“  oder der Figur K. in „Das Schloss“ unterhalten wird.

Die enge Zusammenarbeit zwischen Kommissar und Gerichtsmediziner, sowie Dr. Kolmaars ständige Ambitionen sich in die Ermittlungsarbeit einzumischen erinnert mich ein wenig an den Tatort aus Münster. Das ist aber auch schon die einzige Gemeinsamkeit. Die beiden Fernsehformate sind  trotz dieser Übereinstimmung grundverschieden und eigentlich nicht miteinander zu vergleichen.

Jan Josef Liefers hat mich in der Rolle des skrupellosen und unberechenbaren Bankräubers wirklich überzeugt – allein sein Blick wirkte schon beängstigend, beinahe psychopathisch.
Die Handlung dieser Folge mag einige Schwachstellen aufweisen, die jedoch für mich, durch die wunderbare Besetzung, gut kompensiert werden.