Jan Josef Liefers

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Rundfunk-Hörspiele

1985 1986 1987 1988 1989
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Das Rätsel der Sandbank

WDR 2009 54 Min.
Autor: Robert Erskine Childers
Regisseur: Boris Heinrich
Bearbeiter: Gunter Papperitz
Übersetzer: Hubert Deymann
Deutscher Kaiser: Jan-Josef Liefers

Carruthers, Mitarbeiter des englischen Foreign Office, wird im Spätsommer 1902 von seinem Studienkollegen Davies zur Entenjagd in der deutschen Ostsee eingeladen. Doch der vermeintliche Yachturlaub entpuppt sich als Auftrag der britischen Marine, die Küste vor den Ostfriesischen Inseln zu kartografieren. Und das Unternehmen wird mit der Zeit immer brisanter: Carruthers und Davies erfahren von einem geheimen See-Invasionsplan des Deutschen Kaisers. Der Kultroman „Das Rätsel der Sandbank“ gilt als erster moderner Spionagethriller der Literaturgeschichte.

Drei Kurven bis zur Schule

Deutschlandradio 2005 47 Min.
Komposition: Lutz Glandien
Regie: Karlheinz Liefers
Erzähler: Jan Josef Liefers

Robert ist neun Jahre alt und vor wenigen Wochen mit seiner Mutter aus einem kleinen Ort in Mecklenburg nach Berlin gezogen. Es fällt ihm schwer, neue Freunde zu finden, noch ist er fremd in der neuen Klasse. Er muss nur drei Kurven fahren, dann ist er in der Schule, heute ist ein Fahrradausflug geplant. Robert liebt sein bunt angemaltes Fahrrad, aber Marie, ein Mädchen aus seiner Klasse spottet über seine „Klapperkiste“. Sie fährt ihm in die Seite, er stürzt und sie macht ihn vor allen lächerlich. Robert biegt ab, bummelt durch einen Spielzeugladen und lernt dort Bill, eine Actionfigur kennen. Bill wartet schon lange auf ein Abenteuer, er springt in Roberts Rucksack und gemeinsam schmieden sie Rachepläne. Leider übertreiben die beiden und bekommen viel Ärger.

Süchtig nach Lügen

MDR 2004, 70 Minuten
Autor: Christoph D. Brumme
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Komposition: Helena Rüegg
Er: Jan Josef Liefers
Sie: Julia Jäger

Auf einer Geburtstagsparty lernen sie sich kennen. Sie: zieht sich ihre Ringe von den Fingern und erzählt zu jedem eine Geschichte: alle handeln von Fluchten. Er: ist hingerissen. Seitdem locken, zerren, jagen sich die beiden Mittdreißiger durch das Labyrinth einer leidenschaftlichen Beziehung, ohne: allein oder gemeinsam: ihren Ausgang zu finden. „Einer ist immer das Opfer“, sagt sie. „Das sind Erfahrungen. Du bist schließlich nicht mein erster Freund.“ Liebesbeweise werden gefordert und widerlegt, Zärtlichkeiten zurückgewiesen und Orgasmen geschenkt. Sie ist unberechenbar in ihren Reaktionen, theatralisch in ihren Ansprüchen, verrückt in ihren Vorwürfen. Nie tritt das Erwartete ein. Ein Urlaub auf einer Insel im Süden soll die Flitterwochen vorwegnehmen, doch zur Hochzeit kommt es nicht mehr. Aus dem mühsam beherrschten Spiel wird unweigerlich bitterer Ernst. Ein Boxring, eine Gefängniszelle, ein Bett: wie in einer Versuchsanordnung, von einer nackten Glühbirne ausgeleuchtet, treibt sich das exemplarische Paar in den Machtkampf aus Bindungsangst und Lebensgier, in dem die knappen Dialoge geschliffen sind wie Messer und Sieger sein heißt, mehr Verletzungen als der andere überleben zu können.

Die wahre Geschichte von Ned Kelly und seiner Gang (aka Aufstand der Gerechten) (Teil 3)

WDR 2004 163 Min.
Autor: Peter Carey
Regisseur: Annette Kurth
Bearbeiter: Annette Kurth
Komponist: Johan Danson
Übersetzer: Regina Rawlinson
Ned Kelly: Jan Josef Liefers

Die wahre Geschichte von Ned Kelly und seiner Gang ist die eines australischen Nationalhelden, den die sozialen Missstände im 19. Jahrhundert zum Banditen gemacht haben. Schon als Junge gerät Kelly auf die schiefe Bahn, und bald sind die Delikte keine Bagatellen mehr: Pferdediebstahl, Banküberfälle, Schießereien mit der Polizei. Aber wie der Robin Hood des Outback gibt er den Armen. Im Mittelpunkt seiner Fürsorge allerdings steht die Mutter – noch vor seiner großen Liebe Mary, die sein Kind zur Welt bringt. An seine Tochter richtet er schließlich auch seinen Lebensbericht als Rechtfertigung seiner kriminellen Laufbahn. Am Ende sitzt seine Gang in der Falle: Ned Kelly flieht, kehrt aber in einer eisernen Rüstung zurück, die er aus Pflugscharen angefertigt hat. Er macht sich auf, um der korrupten Polizei einen letzten Kampf zu liefern.

Die wahre Geschichte von Ned Kelly und seiner Gang (aka Der Wechselbalg) (Teil 2)

WDR 2004 163 Min.

Autor: Peter Carey
Regisseur: Annette Kurth
Bearbeiter: Annette Kurth
Komponist: Johan Danson
Übersetzer: Regina Rawlinson
Ned Kelly: Jan Josef Liefers

Die wahre Geschichte von Ned Kelly und seiner Gang ist die eines australischen Nationalhelden, den die sozialen Missstände im 19. Jahrhundert zum Banditen gemacht haben. Schon als Junge gerät Kelly auf die schiefe Bahn, und bald sind die Delikte keine Bagatellen mehr: Pferdediebstahl, Banküberfälle, Schießereien mit der Polizei. Aber wie der Robin Hood des Outback gibt er den Armen. Im Mittelpunkt seiner Fürsorge allerdings steht die Mutter – noch vor seiner großen Liebe Mary, die sein Kind zur Welt bringt. An seine Tochter richtet er schließlich auch seinen Lebensbericht als Rechtfertigung seiner kriminellen Laufbahn. Am Ende sitzt seine Gang in der Falle: Ned Kelly flieht, kehrt aber in einer eisernen Rüstung zurück, die er aus Pflugscharen angefertigt hat. Er macht sich auf, um der korrupten Polizei einen letzten Kampf zu liefern

Die wahre Geschichte von Ned Kelly und seiner Gang (aka Der Anfang und das Ende) (Teil 1)

WDR 2004 163 Min.
Autor: Peter Carey
Regisseur: Annette Kurth
Bearbeiter: Annette Kurth
Komponist: Johan Danson
Übersetzer: Regina Rawlinson
Ned Kelly: Jan Josef Liefers

Die wahre Geschichte von Ned Kelly und seiner Gang ist die eines australischen Nationalhelden, den die sozialen Missstände im 19. Jahrhundert zum Banditen gemacht haben. Schon als Junge gerät Kelly auf die schiefe Bahn, und bald sind die Delikte keine Bagatellen mehr: Pferdediebstahl, Banküberfälle, Schießereien mit der Polizei. Aber wie der Robin Hood des Outback gibt er den Armen. Im Mittelpunkt seiner Fürsorge allerdings steht die Mutter – noch vor seiner großen Liebe Mary, die sein Kind zur Welt bringt. An seine Tochter richtet er schließlich auch seinen Lebensbericht als Rechtfertigung seiner kriminellen Laufbahn. Am Ende sitzt seine Gang in der Falle: Ned Kelly flieht, kehrt aber in einer eisernen Rüstung zurück, die er aus Pflugscharen angefertigt hat. Er macht sich auf, um der korrupten Polizei einen letzten Kampf zu liefern.

Die Freundin

DLR 2004 53 Min.
Autor: Christa Maerker
Regisseur: Stefanie Lazai
Yves: Jan Josef Liefers

Seit zwanzig Jahren sind Clara und Olga unzertrennliche Freundinnen. Sie wohnen zusammen in einem kleinen Haus mit Garten. Und sie arbeiten für denselben Fernseh-Sender. Clara und Olga hatten eine Vereinbarung: Nie wieder Männer unter dem gemeinsamen Dach. Doch Clara verliebt sich in Yves. Eines Tages sitzt er in ihrer Küche. Olgas Rache heißt Lissy. Sie zieht in das Haus ein. Der Anfang eines dramatischen Beziehungsgeflechts mit tödlichen Konsequenzen.

Bellas Briefe

DLR 2003 55 Min.
Autor: Hans Zimmer
Regisseur: Karlheinz Liefers
Komponist: Lutz Glandien
Moritz Engel: Jan Josef Liefers

Klara ist acht Jahre alt. Seit ihre Eltern geschieden sind, hat sie alles doppelt, einmal bei Mama, einmal bei Papa. Nur Ihre Puppe Bella nicht. Die ist fast so alt wie sie und einmalig. Doch gestern hat Klara ihre Puppe auf der Bank im Park vergessen. Und heute ist sie nicht mehr da. Klara hat schon überall gesucht. Sie weint. Herr Engel sammelt Papier auf im Park. Er hat die Puppe gesehen, sie wollte sich mal die Welt ansehen und hat versprochen, Briefe zu schreiben. Klara ist misstrauisch, doch schon am nächsten Tag hat Herr Engel einen Brief von Bella in der Hand. Sie ist auf großer Fahrt nach Südamerika, hat wunderbare Menschen kennen gelernt und lässt Klara herzlich grüßen.

Augenblickchen 6: Szenen aus deutschen Landen

MDR 2001 60 Min.
Autor: Gerhard Rentzsch
Regisseur: Karlheinz Liefers
Gerry: Jan Josef Liefers

Szenen aus deutschen Landen. – Noch immer müssen Großeltern Barbie-Puppen kaufen und kleine Mädchen Aufsätze über Europa schreiben. Noch immer gibt es „Loser“ und Gewinner, und noch immer sind Voyeure unterwegs. Ein Wessie wünscht sich insgeheim ein Hundebad, und zwei Rentnerinnen füllen vorsorglich ihre Waffenarsenale auf. Nicht jedes Wiedersehen macht Freude, und nicht jeder Text taugt zu einem Hit. Von sogenannten kleinen Leuten ist die Rede und von der Ordnung, die unter deutschen Dächern haust. 6. Folge der Momentaufnahmen aus dem östlichen Teil unseres Vaterlandes, ein Jahr nach dem Millennium, im elften Jahr der deutschen Einheit.

Ranziges Aluminium

DLR 2001 51 Min.
Autor: James Hawes
Regisseur: Karin Hutzler
Bearbeiter: Karin Hutzler
Übersetzer: Kristian Lutze
Peter: Jan Josef Liefers

„Wir sitzen in unseren Autos wie Vögel in der Wildnis, verlorene Seelen, unterwegs nach nirgendwo; für immer dazu verdammt, durch halb getönte Scheiben auf die gesperrte Ausfahrt mit dem Hinweisschild Leben zu starren.“ 35 Jahre rast Peter nun über die Autobahn des Lebens. Jetzt steckt er im Stau auf der M 25, grübelt über seine Ehe nach, sein Spermiogramm und wieso es mit dem Kinderkriegen irgendwie nicht klappt. Da klingelt sein Mobiltelefon und man teilt ihm mit, dass seine Firma für Business-Trainings-Videos vor dem Bankrott steht. Wegen Steuerhinterziehung: Mindestens 350 Riesen hat er in den letzten zwei Jahren abgezapft. Und jetzt muss er blechen. Es sei denn, der geheimnisvolle Mr. Kant investiert in seine Firma. Aber was will er als Gegenleistung?

Hans im Mausfell und die lachende Katze

DLR 1996 53 Min.
Autor: Holger Teschke
Regisseur: Klaus-Michael Klingsporn
Hans: Jan Josef Liefers

Dem Grafen von Rabenstein geht jeder schlaue Bauer in Mecklenburg aus dem Weg. Doch Hans, ein armer Knecht, muß ihm dienen, wenn er nicht verhungern will. Wie scheußlich die Arbeit auch ist, Hans darf sich auf keinen Fall beschweren, denn es gilt die Abmachung: Wer flucht, den holt der Teufel. Schwere Proben muß Hans bestehen: leckere Speisen soll er kochen und darf nicht kosten, ein wütender Falke jagt ihn, und ein Gespenst will ihm jeden Knochen brechen. Hans hätte längst geflucht, wenn nicht seine Freundin bei ihm wäre: die lachende Katze. Sie weiß immer einen Rat. Und so kommt es, dass nicht Hans, sondern der Graf vom Teufel geholt wird, denn er flucht über den Hans im Mausfell und seine lachende Katze.

Geschichten hinken nicht

ORB 1996 45 Min.
Autor: Christian Försch
Regisseur: Karlheinz Liefers

Herr Schlund wird verdächtigt, seinen Nachbarn erstochen zu haben. Er verwirrt die beiden verhörenden Kriminalbeamten zunächst durch ein unerwartet schnelles Geständnis. Auch bei der Suche nach einem plausiblen Motiv erweist er sich als durchaus kooperativ. Nur wollen seine detailliert erläuterten Beweggründe dem gesunden Menschenverstand des Kommissars nicht einleuchten. Zusätzlich gerät dieser durch seinen nervenden Protokollanten in Rage. Oder gehören die Wortgefechte der Polizisten zur Verhörstrategie?

Wie man’s nimmt

DS Kultur 1993, 25 Minuten
Autor: Rhys Adrian
Regie: Karlheinz Liefers
Übersetzung: Marianne de Barde
Mann: Jan Josef Liefers

Frank ist ziemlich am Ende, seine Frau macht die Jahreszeit dafür verantwortlich. Doch der Stachel sitzt tiefer, klagt Frank seinem Freund Albert bei einem Kneipenbesuch: Sein Zeitungsverleger hat ihn geschmissen, ihm fehlt das Abenteuer der Kriege, die er als Auslandskorrespondent erlebt hat. Derweil gehen draußen von Zeit zu Zeit ein paar Bomben hoch.

Das große Schweigen

NDR 1993 48 Min.
Autor: David Chotjewitz
Regisseur: Norbert Schaeffer

Reizüberflutung und Hören als Seinsform sind das Thema, mit dem A und B nach Irrwegen endlich im Studio auf Sendung gehen. Zur Entspannung bieten sie das große Schweigen an, eine Übung, die besonders mit Blick auf die Einschaltquote nicht problemlos ist. Das große Schweigen? Oder doch nur ein Hörspiel, eins unter vielen, das die innovationswütigen Hörspielschaffenden ins Gefecht entsenden? Modellhafte Ausschnitte aus Hörspielproduktionen hat sich der Autor gleich mit ausgedacht.

Iphigenie in Freiheit

DS Kultur/SFB 1992, 36 Minuten
Autor: Volker Braun
Regie: Karlheinz Liefers
Komposition: Jürgen Meinel
Stimme: Jan Josef Liefers

Es ist die Iphigenie von Euripides, Sophokles, Goethe – und zugleich eine Iphigenie von heute. Eine Bühnenfigur auf der Bühne der Weltgeschichte. Sie lebt in der Nach-Wende-Zeit, der Noch- und Nicht-mehr-DDR, der Noch-nicht- und Schon-BRD. Ihr Schicksal ereignet sich vor einem Publikum, das Teil der Inszenierung dieses Welttheaters ist. Iphigenie findet eine irrlichternde Freiheit vor, zwischen „Spiegelzelt“ und „Antikensaal“, aber auch in „Ravensbrück: KZ und Supermarkt“ in einem. Brauns Text äußert sich zur Geschichte unserer jüngsten Geschichte. Er ist ein Angebot, herrschende Meinungen – auf eigene, humane Möglichkeiten hin – in Frage zu stellen.

Feindberührung

DS Kultur 1992, 39 Minuten
Komposition: Hermann Naehring
Regie: Karlheinz Liefers
Stimme: Jan Josef Liefers

Im Graben, vor den Gewehrsalven Schutz suchend, kämpft ein Soldat um die Nähe seines Gegners. Rotfuchs nennt er sein Gegenüber und möchte wissen, wie der andere gelebt und geliebt hat. Schwer verletzt finden die beiden, ohne sich je zu sehen, eine Möglichkeit zu beschränkter Kommunikation. Für Momente gibt es Vertrauen und Solidarität. Der harte Rhythmus der Sprache, der kurzen, knapp gehaltenen Sätze im Wechsel mit den Klopfzeichenstakkati lassen eine eigenartige Poesie entstehen, eine Feindberührung, die den Tod nicht verhindern kann.

Maria und Josef und Josef Wissarionowitsch

Funkhaus berlin 1991 43 Min.
Komposition: Johann Sebastian Bach
Dramaturgie: Silvia Schulz
Regie: Karlheinz Liefers
Josef: Jan Josef Liefers

Herbst 1953. Maria, 15 Jahre alt und seit kurzem auf der Oberschule, bekommt Besuch von einem ehemaligen Mitschüler. Gregor, Lehrling im Stahlwerk, will bei Maria und ihrer Großmutter übernachten und am nächsten Morgen sehr früh los. Maria ahnt es: in den Westen. Beide können nicht schlafen, sie streiten sich. Maria wird gezwungen, über das vergangene schreckliche Jahr nachzudenken. Der Tod der Mutter, ihre „rote“ Familie, die alte Schule… über die Freundschaft zu Josef, der beim Trauergang für den toten Stalin laut lachte, was ihm nicht nur den Oberschulplatz kostete und Maria das unabdingbare Vertrauen in die „neue Zeit“, Gregor meint sogar, ihre Schuld sei ihre Naivität. Dabei lebt Maria nur, wie sie es versteht. Sie liebt, leidet, empört sich, ist feige, passt sich an…

Der Flug des Managers durchs Treppenhaus

NDR/SWF 1991 36 Min.
Autor: Richard Hey
Regisseur: Hans Rosenhauer
Komponist: Gerd Bessler
Artur: Jan Josef Liefers

In einem Seminar für Führungskräfte werden die Teilnehmer sowohl physisch als auch psychisch bis an ihre Grenzen gebracht – und darüber hinaus. Einer stirbt an Herzversagen, ein anderer versucht sich mit einem Sturz im Treppenhaus zu töten. Am Ende kommt es dann sogar zu einem Mord… (MDK)

Schleierhaftes

Rundfunk der DDR 1990 11 Min.
Komposition:
Torsten Ratheischak
Dramaturgie: Karin Ney
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Lutz: Jan Josef Liefers

Ein scheinbar frisch vermähltes Paar checkt in einem Hotel ein. Ihr Ziel ist es, gut zu speisen und zu nächtigen, an nächsten Tag die Zeche zu prellen und diese Nummer in einer anderen Stadt erneut abzuziehen.

Rost

Rundfunk der DDR 1990 36 Min.
Dramaturgie: Elisabeth Panknin
Regie: Karlheinz Liefers
Tim: Jan Josef Liefers

Erzählt werden vier Tage im Arbeitsleben des Lehrlings Tim, der mit zwei Malern aus seiner Brigade von der Großbaustelle ins KWO Schöneweide geschickt wird, Dachträger zu entrosten. Tim ist seinen „Kollegen“ auf erschreckende Weise ausgeliefert und erfährt das erste Mal Hilfe: Solidarität – durch einen Arbeiter ist für Tim vielleicht die Möglichkeit, aus seiner Starre, die aus der Abwehr so vieler Demütigungen entstanden ist, herauszukommen.

Ein Kindlein im Haus

Rundfunk der DDR 1989 37 Min.
Komposition:
Dean Luthmann
Dramaturgie: Helga Pfaff
Regie: Karlheinz Liefers

Karla ist 14 Jahre alt. 12 Jahre hat sie mit ihrer Mutter allein gelebt, war ausgefüllt, glücklich, abgerundet. Und nun der Bruch. Ein fremder Mann kommt ins Haus, nennt sich Vater, es wird geheiratet, und ein spätes Geschwisterkind kündigt sich an. In der Schule lernt Karla, wie Kinder entstehen, wie der Fötus, sehr früh schon, zum Mensch wird, und wie die Geburt vor sich geht. An sich selbst spürt Karla Veränderungen, die auf das Erwachsenwerden hindeuten. Dass aber die Mutter, jetzt noch, und mit diesem Mann,… am liebsten möchte Karla ausziehen, sofort, nur weg. Sie hat Angst, ist voller Widerstand…

Sternstunden (Teil 3: Juventus bricht den Nimbus des Livorno)

Rundfunk der DDR 1989 51 Min.
Dramaturgie: Sigrid Schleede
Regie: Karlheinz Liefers
Hermann: Jan Josef Liefers

Während die Erwachsenen sich im Herbst des Jahres 1945 eine neue Ordnung zu geben versuchen oder sich einfach in sie fügen, streifen Hermann Kabert und sein Freund Hans durch die Straße. Nur im Theater fühlen sie sich zu Hause. Die kleine Welt ersetzt die große, ist Probelauf und Traum, in jedem Fall Alternative zur Enge des kleinbürgerlichen Elternhauses. Schauspieler wollen sie werden, große Gefühle produzieren, schicksalhafte Entscheidungen nacherleben und können doch die ersten Verluste, die sie ganz persönlich betreffen, kaum bewältigen. 

Der Wanderer

Rundfunk der DDR 1989 41 Min.
Dramaturgie: Hans Bräunlich
Regie: Karlheinz Liefers
Franz Schubert: Jan Josef Liefers

In den letzten Stunden seines Lebens erinnert sich der viel zu jung verstorbene Komponist Franz Schubert Stationen seines Lebens und Wirkens: Dargestellt wird die Entwicklung von Schuberts Persönlichkeit, seine Versuche zur Überwindung der engen gesellschaftlichen Grenzen in der Habsburger Monarchie und wie er zu den für ihn typischen musikalischen Ausdrucksformen findet. 

Sternstunden (Teil 2: Das Reich zwischen Geist und Seele)

Rundfunk der DDR 1989 45Min.
Dramaturgie: Sigrid Schleede
Regie: Karlheinz Liefers
Hermann: Jan Josef Liefers

Kahlenberg ist befreit. Für Hermann Kabert ist nichts mehr wie vorher, und doch scheint nur wenig verändert im Mai und Juni des Jahres 1945. Nur allmählich zerbröckeln die kindlichen Welt- und Ich-Vorstellungen, und damit einher geht die geistige Abnabelung vom Elternhaus und die Lösung vom faschistischen Gedankengut. Ein Bedürfnis nach neuen Ziel- und Idealvorstellungen ist geweckt. Das Theater wird als die Stätte der Selbstdarstellung, als die Bretter, auf welchen sich erspielen lässt, was das Leben einem noch vorenthält. 

Sternstunden (Teil 1: Große Taten)

Rundfunk der DDR 1989 47 Min.
Dramaturgie: Sigrid Schleede
Regie: Karlheinz Liefers
Hermann: Jan Josef Liefers

Der vierzehnjährige Hermann Kabert und sein Freund Hans Rübsam, die im Frühjahr 1945 in der kleinen, vom Krieg noch verschont gebliebenen Stadt Kahlenberg das für die damalige Zeit normal zu nennende Leben zwischen Schule, kleinbürgerlichem Elternhaus, Hitlerjugend und Klavierstunden führen, zwischen Siegeshoffnung und der Gewissheit der militärischen Niederlage Deutschlands, tragen gegen ihren Willen, genarrt durch den Schauspieler Carlos Rocktäschel, zur kampflosen Übergabe der Stadt an die sowjetischen Truppen bei. 

Der Infarkt

Rundfunk der DDR 1989 43 Min.
Übersetzung: Monika Zimmering
Dramaturgie: Ulrich Kunzmann
Regie: Beate Rosch
Der junge Mann: Jan Josef Liefers

Ein Sanatorium wird für Manuel, Justo und Enrique zum Ort kritischer Selbstbefragung, nachdem ein Infarkt sie aus ihrem Alltag gerissen hatte. Der Architekt Manuel trifft einen jungen Mann, und dieser rätselhafte Fremde stellt dessen karrieristische Lebenssicht unerbittlich in Frage. 

Sieben Zeugen

Rundfunk der DDR 1989 48 Min.
Übersetzung: Karol Reif
Dramaturgie: Dietrich Grollmitz
Regie: Rainer Schwarz
Jüngerer Untersuchungsführer: Jan Josef Liefers

Von den sieben Augenzeugen eines Verbrechens findet nur einer – der schwächste – zu aktivem Handeln. In den Aussagen der übrigen sechs, in einer sich anschließenden Untersuchung nach den Gründen ihrer Untätigkeit befragt, artikuliert sich der Opportunismus kleinbürgerlicher Bequemlichkeit, die von bloßer Feigheit bis zu zynischem Egoismus reicht. – Der ebenso engagierte wie unnachgiebige Kritiker und Moralist Karvaš bemüht sich in seiner Parabel um die Aufhellung der Wechselwirkung von menschlichem Fehlverhalten und Funktionsmängeln der Gesellschaft .

Ein Originalhörspiel aus der Tschechoslowakei.

Der Erste

Rundfunk der DDR 1989 46Min.
Vorlage: Der Erste (Roman) Der Erste. Protokoll einer Begegnung (Schauspiel)
Bearbeitung (Wort): Barbara Plensat, Ute Pinkert
Komposition: Hermann Naehring
Regie: Barbara Plensat
Schriftsteller: Jan Josef Liefers

Der Thüringer Schriftsteller Landolf Scherzer begleitete Ende 1986 den Ersten Sekretär der SED-Kreisleitung Bad Salzungen, der im Hörspiel den Namen Karl-Heinz Ritsch trägt, aber eigentlich Hans-Dieter Fritschler heißt, über vier Wochen bei seiner Tätigkeit. In seinem Bericht wird die in dieser Funktion kulminierende Macht und die Verquickung von SED- und Staatsapparat deutlich. Der Erste SED-Sekretär war die oberste Instanz im Kreis. Er hatte die Beschlüsse von SED-Führung und die Weisungen der SED-Bezirksleitung in seinem Wirkungsbereich durchzusetzen, Parteigliederungen, Betriebe und kommunale und staatliche Verwaltungen richteten sich nach seinen Anweisungen, sofern sie nicht direkt höheren Instanzen verantwortlich waren. Evident wird die desolate wirtschaftliche Situation, die sich durch z. T. widersinnige Anweisungen weiter verschärft. Mitunter vorhandenes persönliches Unbehagen des Parteifunktionärs bei der Durchsetzung von zweifelhaften Weisungen werden durch seinen ungebrochenen Zukunftsglauben und Optimismus überdeckt.

Wolf oder Bär oder Reh

Rundfunk der DDR 1989 45 Min.
Komposition: Jan Bilk, Thomas Nowka
Dramaturgie: Ricarda Bethke
Regie: Karlheinz Liefers

Es ist wie im Leben. Brüderchen und Schwesterchen wollen alles anders machen als die Eltern. Das ist schneller gesagt als getan. Sie laufen der Glücksfee nach und verbrennen sich. Aber als Kraft, Mut und die Liebe stark genug sind, finden sie einen neuen Weg …

Tautropfenliebe

Rundfunk der DDR 1989 20 Min.
Komposition: Dean Luthmann
Dramaturgie: Irmelin Diezel
Regie: Karlheinz Liefers
Erzähler: Jan Josef Liefers

Sie sind 12 und 13 Jahre alt, Hannah und Maik, und sie lieben einander. Noch verstecken sie ihre Gefühle, doch sie treffen sich täglich: Sie sind unzertrennlich. Da erfährt Hannah, dass sie demnächst in den Westen ziehen wird. Plötzlich ist alles anders. In der Klasse wird sie zum Außenseiter – umworben und schikaniert. Eltern und die Lehrerin bemühen sich vergeblich, ihr zu helfen. Von ihrer Liebe bleiben nur zwei Tautropfen, die ineinanderfließen und vergehen. 

Die Legende vom heiligen Lieschen

Rundfunk der DDR 1989 42Min.
Dramaturgie: Elisabeth Panknin
Regie: Karlheinz Liefers

Die vierjährige Elisabeth von Ungarn wird aus der Kinderstube in das ferne kalte Thürigen „verkauft“ und die elfjährige mit Ludwig, dem Sohn des Landgrafen, vermählt. Elisabeth, – das Kind – heimatlos, elternlos, ohne Fürsorge und Liebe, hat wunderbarer Weise Liebe selbst genug und übergenug. Ihren unbeirrbaren Weg als „Samariterin“, Fürsprecherin der Armen und Ausgestoßenen, hat die Kirche zur „Legende von der Heiligen Elisabeth“ verdichtet. Dieses Hörspiel zerstört eine Legende und schafft eine neue. 

Rosen für Connie

Rundfunk der DDR 1989 29 Min.
Vorlage: Frank. Umweg ins Leben. Protokolle. (Prosa)
Bearbeitung (Wort): Gisela Pankratz, Horst Liepach
Dramaturgie: Gisela Pankratz
Regie: Karlheinz Liefers
Frank: Jan Josef Liefers

Leben mit einer Behinderung. Eine authentische Geschichte über den jugendlichen Frank. Nach Tonbandprotokollen von Manfred Wolter. „Im Dunkeln, wenn ich so schaukle, wirke ich wie ein Betrunkener. Ich gehe oft nachts durch die Straßen, wenn die Fenster hell erleuchtet sind. Im Grunde möchte ich ihre Probleme haben, aber da ich andere habe, stehe ich immer ein bisschen draussen. Ist wie ein Kreis um mich.“ Frank versucht, den Kreis zu durchbrechen. Dazu braucht er auch uns, die anderen. Aber was wissen wir von seinem Leben? Das sich eigentlich von unseren Erwartungen und Wünschen, anerkannt und geliebt zu werden, nicht unterscheidet?

Augenblickchen 1: Szenen vom Lande

DDR 1989 38 Min.
Autor: Gerhard Rentzsch
Regisseur: Karlheinz Liefers

Mit den „Augenblickchen“ brachte Gerhard Rentzsch 1989 – kurz vor der politischen Wende – ein für den Rundfunk der DDR neues Kompositionsprinzip in das erzählende Hörspiel ein. Er gruppierte kurze ironische Alltagsbeobachtungen um eine Geschichte, die in ihrem verzwickten Fortgang immer wieder aufgenommen und weiterverfolgt wird. Der Hörer wird so Ohrenzeuge der ausgeklügelten Strategie, die ein Kader in reiferen Jahren anwendet, um während eines Betriebsausfluges zur Dresdener Kunstausstellung eine junge Kollegin für sich zu interessieren. Dass es in der DDR nicht eben leicht war, sich mit dieser Art ungekünstelter Alltagsbeobachtung durchzusetzen – diese Erfahrung teilt Gerhard Rentzsch mit vielen anderen ‚Dokumentaristen‘. Denn wo der Alltag spricht, da schweigt die Politik.

Der Kronprinz

DDR 1989 45 Min.
Dramaturgie: Irmelin Diezel
Regie: Karlheinz Liefers
Kronprinz Friedrich: Jan Josef Liefers

Sommer 1730. Der junge Kronprinz Friedrich ist in der Festung Küstrin gefangen gesetzt. Scharfer Arrest, quälende Verhöre, totale Isolierung und schließlich die Hinrichtung seines Freundes Katte sollen dem renitenten Thronfolger das Rückgrat brechen. Mit Anteilnahme verfolgt der zwölfjährige Hermann von Münchow das Geschehen. Gemeinsam mit seinem Vater, versucht er das Los des Gefangenen zu erleichtern. Friedrich beugt sich endlich dem Diktat des Königs, Hermann aber widersteht erstmals einer Anweisung seines Vaters.

Fünfeck

DDR 1989 28 Min.
Dramaturgie: Gerrit Schrader
Regie: Bert Bredemeyer
Formel: Jan Josef Liefers

Die Sternburger Rockband „Fünfeck“ hat sich gerade konstituiert, und schon scheint Ritas Traum von einer Zukunft als Popsängerin wieder zerschlagen. Denn Volker, Gitarrist und Manager der Band, lässt die Gruppe von heute auf morgen im Stich. Doch Cousin Peter weiß wie immer Rat und steht Rita auch mit entsprechenden Taten zur Seite.

Der Nibelungen Not (Teil 1: Brünhilds Hochzeit)

DDR 1989 46 Min.
Komposition: Georg Katzer
Dramaturgie: Helga Pfaff
Regie: Karlheinz Liefers
Nibelung: Jan Josef Liefers

Siegfried, im Besitz des Nibelungenschatzes, im Besitz von Baldunc und der Kraft der verzwölffachenden Tarnkappe, erwirbt die legendär schöne und höflisch sittsame Kriemhild als Braut. Sie wird ihm zugesprochen, weil er für den König der Burgunder, Kriemhilds Bruder, die starke, wilde Nordländerin Brünhild erringt. List und Trug sind im Spiel. Und Brünhild ist betroffen. Sie wird einem Mann gehören, den sie nicht liebt.

Peter Schlemihl oder Die Reise nach Varna (aka: Peter Schlemihls wundersame Geschichte)

DDR 1989 50 Min.
Autor: Adalbert von Chamisso
Regisseur: Karlheinz Liefers
Bearbeiter: Willi Sagert
Komponist: Jan Bilk

Peter Schlemihl kommt mit seinen Siebenmeilenstiefeln mitten auf dem Berliner Alexanderplatz ins Stolpern. Er muss seine Brille zum Optiker bringen und fünf Tage warten. Ein junger Mann beherbergt den ewigen Wanderer ohne Schatten und hört dafür an fünf Abenden dessen Geschichte. Er würde zu gerne seinen Schatten loswerden und dafür Geld und Siebenmeilenstiefel haben, um rund um den Erdball laufen zu können. In der DDR nur ein Traum…

…Nur zwei Zehntel

Rundfunk der DDR 1988 32 Min.
Dramaturgie:
Dietrich Grollmitz
Regie: Rainer Schwarz
Peter: Jan Josef Liefers

Die Versuchung ist groß, sportliche Leistungen durch Dopingmittel zu stimulieren. – In der hochgespannten Situation während eines Wettlaufs um Meisterehren durchlebt der Held dieses Hörspiels die Zwänge, die aus der Erwartungshaltung seines Trainers und seinem eigenen Durchhaltevermögen erwachsen.

Ein Originalhörspiel aus der Tschechoslowakei

Kein Schwein gehabt

Rundfunk der DDR 1988 29 Min.
Dramaturgie: Torsten Enders
Regie: Uwe Haacke
Claude: Jan Josef Liefers

Der Kleinbauer Paul Petain stirbt im Schweinestall, der zu seinem Hof gehört. Erschlagen findet ihn ein Angehöriger seiner Familie auf. Inspektor Dupent, der mit seinem Assistenten die Ermittlungen aufnimmt, stößt auf unterschiedlichste Motive und Verdachtsmomente, die bei diesem Fall eine Rolle spielen könnten. Dabei ist Petains desolate Ehe ebenso von Interesse, wie die komplizierte wirtschaftliche Situation, in der sich der Hof befindet. Die Spur führt schließlich zu dem Veterinärmediziner Doktor Mabeuf, von dem Petain das gesetzlich nicht zugelassene Beruhigungsmittel STREBNIL kaufte, um Transportverluste bei Schlachtvieh so gering wie möglich zu halten…

Ein Tagebuch wird verbrannt

Rundfunk der DDR 1988 47 Min.
Dramaturgie: Gisela Pankratz
Regie: Karlheinz Liefers

Warschau, den 16.12.1888. Die siebzehnjährige Rosa Luxemburg, Mitglied der Zentrale der kommunistischen Partei, erhält den Auftrag, innerhalb weniger Stunden heimlich das Land zu verlassen, um der drohenden Verhaftung zu entgehen. Sie sitzt vor ihrem Tagebuch und lässt, bevor sie es verbrennt, noch einmal die wichtigsten Lebensstationen Revue passieren. Sie nimmt so, zerrissen vom Für und Wider der Flucht, Abschied von Freunden, Geschwistern und Eltern. Abschied auch von der Jugend. Das aktive und engagierte Leben dieser außergewöhnlichen jungen Frau verlässt bald den nur historischen Rahmen und wird zu übergreifender und bewegender Bedeutung für junge Menschen heute.

Passage

Rundfunk der DDR 1988 59 Min.
Vorlage: Passage (Kammerspiel)
Bearbeitung (Wort): Heide Böwe
Regie: Achim Scholz
Kurt: Jan Josef Liefers

Frankreich, Spätsommer 1941. Im Hinterzimmer eines Cafes in einem Dorf in den Pyrenäen wartet eine Gruppe deutscher Emigranten auf eine Gelegenheit, die Grenze nach Spanien zu passieren. Ein unerwartet eintreffender Besucher – Jude und ehemaliger deutscher Offizier – macht das Unternehmen fast unmöglich. Am Ende geht den Emigranten eine andere Gruppe voraus: Fünfzehn alte Juden – an ihrer Spitze der alte Jude Hirschburg.

Zum Süden hinab – nach Norden hinauf oder Claas sucht das Glück

Rundfunk der DDR 1988 45 Min.
Komposition: Reiner Bredemeyer
Dramaturgie: Renate Apitz
Regie: Norbert Speer
Claas: Jan Josef Liefers

Der arme Claas liebt die reiche hartherzige Kristina, die von einem Wassergeist zur Nixe verwandelt wurde. Lang und gefahrvoll ist der Weg, den er gehen muss, um sie zu befreien. Aber er gewinnt damit ihre Liebe nicht. In seiner Existenz bedroht, will er die sanfte Oili heiraten. Doch erst muss er vor dem Rat der Alten seinen Entschluss begründen…

Die Sonnenfinsternis

Rundfunk der DDR 1988 40 Min.
Dramaturgie: Maraike Wittbrodt
Regie: Karlheinz Liefers
Yen: Jan Josef Liefers

Li Tao, ein Gelehrter im alten China, hat sich dem Zugriff seines Kaisers entzogen. Im abgelegenen Dorf freundet er sich mit dem Bauernjungen Yen an. Kaiserliche Minister hörten beim Eintreiben der Steuern von einer bevorstehenden Sonnenfinsternis, deren Termin aber Li Tao verweigert, was ihn ins Gefängnis bringt. Yen folgt heimlich. Li Tao gibt schließlich einen falschen Tag an. Der Kaiser blamiert sich, als er, um seine Macht zu demonstrieren, der Sonne befiehlt, sich zu bedecken. Das Volk lacht. Mandelblüte, des Kaisers respektlose Tochter, hilft Yen, Li Tao zu befreien. Der richtige Termin ermöglicht, das Gerücht zu verbreiten, die Sonne räche sich an einem Untertanen, der ihr befehlen wollte. Dem Herrscher wurde ein Zacken aus der Krone gebrochen.

Tiina heiratet

Rundfunk der DDR 1988 30 Min.
Übersetzung: Richard Semrau
Dramaturgie: Lutz Volke
Regie: Rainer Schwarz
Juha: Jan Josef Liefers

Eine Geschichte von jungen Leuten. Der zwanzigjährige Juha – zum Militär einberufen – versucht, Klarheit über sein Verhältnis zu Tiina zu bekommen. Die beiden hatten sich in einer Sommernacht kennengelernt und als Tiina schwanger wurde geheiratet. Wird ihre Liebe von Dauer sein, war diese Entscheidung  richtig, wird sich ihre Liebe im Alltag bewähren?

Ein Originalhörspiel aus Finnland.

Die Lady mit dem roten Haar

Rundfunk der DDR 1988 49 Min.
Dramaturgie: Elisabeth Panknin
Regie: Karlheinz Liefers
Konrad: Jan Josef Liefers

Für Konrad beginnen die Ferien mit einer Überraschung – in das Nachbargrundstück der Nobelgegend in Ahrenshoop sind zwei seltsame Frau gezogen – eine alte Kneipenbesitzerin und ihre extravagante Tochter. Um das Mädchen sammelt sich bald eine Schar junger Vasallen, die ihr bedingungslos ergeben sind. Konrad verliebt sich heftig in die schöne Nachbarin und wird trotz seiner erst 13 Jahren erstaunlich bevorzugt. Die erste Liebe endet für Konrad traurig, aber er ist mit ihr ein ganzes Stück gewachsen.

Igloo im Prenzlauer Berg

Rundfunk der DDR 1988 40 Min.
Dramaturgie: Silvia Schulz
Regie: Karlheinz Liefers
Pillipp: Jan Josef Liefers

Eine Mädchenstimme hat Phillipp, er ist spillerig und aufgedreht. Ruthchen, dick und mütterlich, bewundert Phillipp, denn er kennt sich aus in der Welt, in Politik, Kunst und den Naturwissenschaften. Aber die sportlichen Jungen aus seinem alten Kietz im Prenzlauer Berg nehmen ihn lange ebensowenig ernst, wie die aus dem Neubaugebiet Hohenschönhausen. Die Trennung seiner Eltern wird für ihn wider Erwarten eine Bewährungsprobe, die er mit Ruthchens Hilfe nutzt.

Die Verwandlung des Jacob Bredow oder Die Geheimnisse der Silvia vom Sternsee

Rundfunk der DDR 1988 48Min.
Komposition: Peter Gotthardt
Dramaturgie: Helga Pfaff
Regie: Manfred Täubert
Konrad: Jan Josef Liefers

Jacob liebt die Mathematik. Überlegen schlägt er Max, den Lagerleiter, im Schachspiel, und Veronika müht sich vergebens um seine Gunst. Allein die Vernunft bestimmt die Entscheidungen des Jungen. Da begegnet ihm Silvia, die Nixe vom Sternsee.

Der Sturm

Rundfunk der DDR 1987 45 Min.
Vorlage: Der Sturm (Drama)
Sprache der Vorlage: englisch
Übersetzung: Charles Lamb, Mary Lamb
Bearbeitung (Wort): Holger Teschke
Komposition: Hermann Naehring
Dramaturgie: Christina Schumann
Regie: Norbert Speer
Ferdinand: Jan Josef Liefers

Prospero, den ehemaligen Herzog von Mailand haben die Intrigen seines Bruders und des Königs von Neapel auf eine Insel verschlagen. Einziger Trost in dieser Einöde waren ihm seine Bücher und seine Tochter Miranda, deren Erziehung er all seine Kraft und Zeit widmete. Nun ist sie herangewachsen und der Gebrauch des Gelernten bringt sie nur allzu oft in Widerspruch zum Lehrer, der ihr Selbstständigkeit anerzog und dennoch die Tochter weiterhin nach seinen Wünschen dirigieren will. So schlägt sein Plan, durch einen Sturm seine Feinde auf die Insel zu lotsen und dann den jungen Königssohn in Miranda verliebt zu machen, beinah fehl.

Die Spur

Rundfunk der DDR 1987 42Min.
Dramaturgie: Helga Pfaff
Regie: Karlheinz Liefers
Michael: Jan Josef Liefers

Die 14-jährige Amanda Anheimer ist auf dem Weg, erwachsen zu werden. Selbstbewusst und eigenwillig überprüft sie ihre Umwelt nach Möglichkeiten, sich zu verwirklichen. Sie sucht ihr Geheimnis, will ihren Glückanspruch realisieren. Über den Kupferstich ihrer Urgroßmutter Anna-Amalie entdeckt sie eine Spur zwischen ihrem eigenen Leben und dem der scheinbar spurlos Verschwundenen. Amandas Mutter begreift, dass ihre heranwachsende Tochter dieser Spur nachgehen muss und so sich finden wird

Der ältere Sohn

DDR 1987 60 Min.
Autor: Alexander Wampilow
Regisseur: Rainer Schwarz

Eine komödische Variante der Parabel vom verlorenen Sohn. Der Student Bussygin und sein Saufkumpan Silva verpassen den letzten Vorortzug, draußen ist es kalt. Sie finden schließlich Unterschlupf in der Wohnung des Geigers Sarafanow. Bussygin gibt sich nämlich als der unbekannte uneheliche Sohn des Musikers aus. Der gutmütige Mann fällt zu gern auf den Trick herein, da seine zwei Kinder gerade im Begriff sind, ihn zu verlassen. Witzigerweise ist nicht nur die Geschichte des frechen Eindringlings eine Lüge…

Der Wechselbalg

DDR 1987 44 Min.
Autor: Selma Lagerlöf
Regisseur: Christa Kowalski
Bearbeiter: Ria Zenker
Komponist: Hermann Naehring
Übersetzer: Marie Franzos

In den schwedischen Wäldern hausen die Trolle. In den Dörfern werden sie gefürchtet, weil sie angeblich Vieh und Mensch verhexen. Eines Tages stiehlt eine Trollin einem Bauernpaar das Baby und lässt vor Aufregung das eigene Junge zurück. Aus Mitleid nimmt die Bäuerin das Trollkind mit nach Hause. Ihr Mann und das Gesinde auf dem Hof beschwören sie, doch ja die Hände von dem Trolljungen zu lassen. Es ist allen fremd und unheimlich. Doch die Bäuerin bringt es nicht übers Herz, das Kleine im Stich zu lassen. Und das ist gut so. Denn die Trollin beobachtet die Bäuerin und behandelt das Menschenkind so, wie die Bäuerin das Trolljunge. Sie möchte keinen Fehler machen.

Die Zeit ist aus den Fugen

DDR 1987 43 Min.
Vorlage: Das Wasser war viel zu tief (Erzählung)
Sprache der Vorlage: französisch
Bearbeitung (Wort): Waldtraut Lewin
Komposition: Jan Bilk
Dramaturgie: Ulla Seher
Regie: Karlheinz Liefers
Bodil: Jan Josef Liefrs

Oktober 1943. Kristine und Bodil sind unterwegs in ihrem Wald. Man konnte sich in ihm verlieben, Blumen, Farne und Moose sammeln, Nester und Vogeleier suchen. Plötzlich aber brechen Äste, jemand kommt halb stürzend vom Baum, Bodil flüchtet. Nach 3 Fragen ahnt Kristine, die Buche ist Arne Rosenkranz’s einziges Zuhause. Mit seinem Vater wartet er auf eine Möglichkeit, nach Schweden entkommen zu können. Kristine verrät ihn nicht, nur wenige Stunden bleiben den beiden für ihre erste große Liebe.

Telefonsuse

DDR 1986 40 Min.
Dramaturgie: Silvia Schulz
Regie: Karlheinz Liefers
Charlie: Jan Josef Liefers

Sie ist sechszehn, unzufrieden und unruhig, hat keinen Freund, keine Lehrstelle, ist nicht schön und klug genug. Noch ist die Mutter für Susanna der wichtigste Mensch, ohne sie geht nichts, mit ihr aber auch nichts. Die Mutter will, dass Susanna wunderbar wird. Susanna lernt Charly kennen, bei dem alles genauso ist, wie bei ihr. Sie verbünden sich gegen ihre Mütter. Doch eine gemeinsame Lösung misslingt. Susanna wird verdächtigt und gekränkt. Es scheint, als würde sich das Verhältnis von Mutter und Tochter nie wieder normalisieren. Erst als kleine Erfolge Susanna sicherer machen, können beider wieder miteinander reden und sich manchmal verstehen. Das Band ist nicht gerissen: Susanna nabelt sich ab.

Adebar und Kunigunde

DDR 1986 42 Min.
Autor: Joachim Nowotny
Regisseur: Karlheinz Liefers
Komponist: Peter Gotthardt
Alex: Jan Josef Liefers

Kunigunde ist ein seltsames Mädchen, beginnt sie doch jedes neue Jahr erst mit der Ankunft der Störche. In diesem Jahr ist Kunigunde unruhig. Die alte Linde hat der Sturm genommen, und das neue Wagenrad will der Storch nicht annehmen. Kunigunde muss schon um ihretwillen etwas für den Storch tun.

Der große und der kleine Hegel

DDR 1985 29 Min.
Dramaturgie: Silvia Schulz
Regie: Karlheinz Liefers
2. Student: Jan Josef Liefers

Ludwig Fischer, Hegels unehelicher Sohn, stirbt im August 1831 in Djakarta. Im Fieber setzt er sich wieder mit seinem Vater auseinander, sieht sich in die Kindheit zurückversetzt. Berlin 1819. Seit zwei Semestern lehrt Hegel an der Berliner Universität. Wenig länger gehört Ludwig zu Hegels Familie. Aber kann der Vater den natürlichen Sohn aus der Zeit der gärenden Ideen und der ungeordneten Verhältnisse einordnen in die Berliner Professorenexistenz? Ludwig ist klug, begabt, aber schwierig und fühlt sich nicht voll angenommen. Immer wieder versucht er, die Beziehung zum Vater zu entwickeln, erwägt aber schon einen Ausweg in die Flucht. Doch Hegels Bemühen um die Verteidigung seiner Schüler, die durch ihre politische Aktivität gefährdet sind, lassen auch in dem Sohn noch einmal die Gewissheit reifen: Er gehört zum Vater.

Prinz Miklos und die Einzigschöne

DDR 1985 47 Min.
Vorlage: Prinz Miklos und die Einzigschöne (Märchen)
Übersetzung: Percy Drger
Bearbeitung (Wort): Ullrich Kiehl
Dramaturgie: Christina Schumann
Regie: Rainer Schwarz
Miklos: Jan Josef Liefers

Prinz Miklos sucht in der ganzen Welt die Fee Tercia, von deren Schönheit er in einer Zeitung las. Als er sie endlich findet, will sie ihn nicht heiraten, er soll ihr Gast sein und warten. In Miklos wächst Misstrauen, er öffnet eine verbotene Tür und befreit so einen Drachen, der Tercia entführt. Miklos muss nun viel Kraft und Geschick, Ausdauer und Mut aufbringen, um Tercia zu gewinnen. Tercia hilft ihm dabei, gemeinsam besiegen sie den Drachen. Sie lernen einander lieben

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