Jan Josef Liefers

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Absolute Leseempfehlung: „Mara und der Feuerbringer – Götterdämmerung“

Buchvorstellung 3 Plakat(Ein Klick auf das Bild vergrößert es)

Inhalt:

Mara ist eine der letzten Seherinnen und aus ihr selbst unerfindlichen Gründen dazu ausersehen, die Welt zu retten. Sie kann sich nicht wirklich vorstellen, die Richtige für diese Aufgabe zu sein und sieht sich keineswegs als Heldin.
Aber Mara wäre nicht Mara, wenn sie nicht ihr Bestes geben würde, um trotz allem den Erwartungen an sie zu entsprechen und die Götterdämmerung aufzuhalten. Die Methoden sind dabei freilich höchst unkonventionell und oft so ganz anders, als man das aus dem Genre kennt.
Natürlich erhält Mara auch diesmal Unterstützung von Professor Weissinger, der sich schon zuvor als hilfreicher Gefährte erwiesen hat. Begleitet werden die beiden diesmal von Steffi, der klugen und sympathischen Ex-Frau des Professors. Mara kann bald nicht mehr sagen, was sie anstrengender findet: Die Götterdämmerung oder die ewigen Sticheleien zwischen den beiden Wissenschaftlern.
Nach wie vor muss sich Mara bei ihrer Aufgabe, die Welt zu retten, mit der „puscheligen Ausgeburt der Hölle“ herumärgern:  Das nervtötende Eichhörnchen namens Ratatösk hat es nach wie vor auf ihren Seherinnen-Stab abgesehen. Außerdem sind da noch der machtbesessene Dr. Thurisaz und natürlich der Feuerbringer selbst, der sich erschreckend schnell von seiner letzten Niederlage erholt hat. Besonders dramatisch wird die Situation als Mara feststellen muss, dass sich ihre Mutter in großer Gefahr befindet!  Können vielleicht die alten germanischen Götter persönlich helfen? …

Plakat Mara und der Feuerbringer Band IILeseempfehlung Mara und der Feuerbringer

 Die Rezension zu Mara und der Feuerbringer Band I und II  findet ihr bei Klick auf das jeweilige Bild.

Rezensionen und interessante Links rund um Mara und der Feuerbringer – Götterdämmerung:

Und hier ein ausführliches Making-of zur Mara-Trilogie:

 


Bagginicole meint:

Nachdem Mara und Professor Weissinger in Band II praktisch allein gegen den Rest der Welt kämpfen mussten, begleiten wir sie in Band III natürlich weiterhin bei ihrer Mission – und nun sind sie endlich nicht mehr auf sich allein gestellt! Ganz im Gegenteil, sie bekommen wirklich brauchbare Verbündete.

Wie sich im Vorgängerbuch schon andeutet, wird Professor Weissingers hochintelligente und schlagfertige Ex-Gattin in die Geschichte mit hineingezogen und, nachdem sie ihren ersten Unglauben ob Maras Aufgabe überwunden hat, zu einer schlicht unbezahlbaren Helferin. Ebenso unbezahlbar sind die verbalen Scharmützel, die sie sich mit dem Professor liefert. Da fliegen derart die Fetzen, da habe ich manches Mal lachend am Boden gelegen. :D Für mich zweifelsfrei immer wieder Höhepunkte im Buch.
Neben der Ex-Frau (deren Namen meine achtjährige Tochter beim Lesen in den Wahnsinn treibt ;o), tummeln sich aber noch so einige andere (bekannte wie auch unbekannte) Charaktere rund um Mara und den Professor, wenn es nun Schlag auf Schlag auf die Götterdämmerung zugeht. Alle Personen, die irgendwann in einem der Bücher aufgetaucht sind, sammeln sich in diesem dramatischen und mitreißenden Finale. Das geht von Mutter Lorbeer über die Wicca-Truppe und den beiden Münchener Polizisten bis zu Dr. Thurisaz und natürlich dem Feuerbringer selbst… ganz zu schweigen von der unglaublichen Reihe von Göttern, die mit in den großen Showdown einbezogen wird.

Wenn man an Ende von Band II angekommen ist, tut man gut daran, Band III schon daheim parat liegen zu haben. Und dann sollte man sich darauf einstellen, dass man dieses Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen will, bis man auf der letzten Seite angekommen ist. Es ist ein furioses Finale, anders kann man es nicht sagen. Ein genialer, rasanter Spaß, voller Spannung, Action und Humor – und sogar ein wenig romantisch. :D Absolut empfehlenswert!


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Absolute Leseempfehlung: „Mara und der Feuerbringer – Das Todesmal“

Plakat Mara und der Feuerbringer Band II(Ein Klick auf das Bild vergrößert es)

Inhalt:

Mara, eigentlich ein eher unscheinbares 14-jähriges Mädchen aus München, soll die Welt vor dem Untergang retten, denn dazu ist sie dank ihrer seherischen Fähigkeiten auserkoren worden. Sie selbst hält sich allerdings für eine Fehlbesetzung, versucht aber trotzdem den Erwartungen zu genügen – manchmal mit höchst ungewöhnlichen Einfällen.
Zum Glück steht ihr weiterhin der Mythen- und Sagen-Experte Professor Weissinger zur Seite, der Mara viel mehr zutraut, als sie sich selber.  Zusammen mit ihrem väterlichen Freund muss Mara jetzt unbedingt das Geheimnis um die Macht des Feuerbringers lüften. Dabei gerät sie in die Fänge der Todesgöttin Hel, die sie nur wieder gehen lässt, wenn Mara einen Auftrag für sie ausführt… das gestaltet sich aber schwieriger als gedacht, und schon bald hat sie alle Hände voll zu tun mit der Tatsache, dass der Feuerbringer Loge immer noch nicht besiegt ist und er alles daran setzt, zu verhindern, dass Mara den Auftrag der Todesgöttin ausführen und somit ihr Leben retten kann. Weiterlesen


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Absolute Leseempfehlung: „Mara und der Feuerbringer“

Leseempfehlung Mara und der Feuerbringer

(Szenenfotos: https://www.facebook.com/mara.film – Ein Klick auf das Bild vergrößert es)

Inhalt:

Die 14-jährige Mara Lorbeer wäre am liebsten ein ganz normales Mädchen. Doch so recht gelingt ihr das nicht: ihre intensiven Tagträumereien verleiten sämtliche Klassenkameraden dazu, sie ständig zu hänseln. Und als ob der Stress in der Schule nicht reichen würde, setzt ihre extrem esoterisch angehauchte Mutter, die keine Skrupel hat, Mara zu Baumsprech- und Erdmutter-Seminaren mitzuschleifen, ihrem Dasein schlicht die Krone auf.
Entnervt von alldem entscheidet Mara, dass sich etwas ändern muss – keine Tagträumereien mehr, ein neues Leben beginnt! Jawohl, von jetzt auf gleich! Entschluss gefasst und unmittelbar in die Tat umgesetzt!

Doch dann erfährt Mara, dass ausgerechnet sie eine der letzten Seherinnen ist – eine Spákona. Und nur sie kann mithilfe ihrer besonderen Gabe verhindern, dass sich der Halbgott und Dämon Loki von seinen Fesseln befreit und zu einer Gefahr für die ganze Welt wird.  Also das genaue Gegenteil dessen, was sie sich am sehnlichsten wünscht, vielen Dank.

Es hilft nichts: Mara muss sich der Aufgabe stellen und lernen, ihre besondere Gabe zu akzeptieren… Weiterlesen


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Gastbeitrag: Soundtrack meiner Kindheit – Buchrezension

Ein Gastbeitrag von Anne. Vielen Dank dafür!

Prolog

JJLSeit ich begonnen hatte das Buch „Soundtrack meiner Kindheit“ zu lesen, wurde ich von Verwandten und Freunden immer und immer wieder gefragt: „Warum interessiert dich denn dieses Buch? Du bist doch gar nicht mehr zu DDR–Zeiten geboren. Das sagt dir doch heute gar nichts mehr!“

Der zweite Satz ist wohl unumstritten, denn ich wurde 1991 in Leipzig geboren. Der Dritte hingegen stimmt so nicht. Ich mag kein Zeitzeuge sein und ich bilde mir auch nicht ein, ich könnte anderen die DDR erklären, doch ich gehe nicht mit einem Tunnelblick durchs Leben und interessiere mich für die Vergangenheit meiner Eltern und Großeltern. Ich möchte wissen, wie sie groß geworden sind und was sie bewegt hat. Ich frage mich auch, warum dieses Thema in meinem Geschichtsunterricht zu großen Teilen ausgespart wurde. Weiterlesen


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Soundtrack meiner Kindheit – Buchrezension

soundtrack meiner kindheit coverEin Wort vorneweg…

Jemand wie ich, die im tiefsten Südwesten Deutschlands verwurzelt ist und aus einer Generation stammt, die ein geteiltes Land nur noch aus dem Geschichtsunterricht kennt, gehört nicht unbedingt zu der Sorte Zielpublikum, die sehr viele Berührungspunkte mit der Zeit der DDR hat. Was ich mit diesen drei Buchstaben verknüpfte, waren vor allem endlose Vorträge über Politik und ein allzu vereinfachtes Schwarz-weiß-Denken, das sich schwer revidieren ließ. Ich machte mir später keine großen Gedanken mehr darüber. Weiterlesen


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‚Herrlich inkorrekt‘: Buch von Matthias Dell über die Münster-Tatorte

herrlich inkorrekt

„Herrlich inkorrekt“ von Matthias Dell

Matthias Dell, Theater- und Literaturwissenschaftler, ist Kulturredakteur bei der Wochenzeitung „Der Freitag“. Das vor Kurzem erschienene Buch „Herrlich inkorrekt“ befasst sich mit den Thiel-Boerne-Tatorten und liefert lt. Umschlagtext „einen kritischen Durchgang durch die bisherigen Folgen“.

Eine detaillierte Analyse der einzelnen Folgen bietet der Band nicht. 136 Seiten im Postkartenformat, das ist im Grunde ein längerer Aufsatz, der sich auf den Aspekt der „Politischen Inkorrektheit“ konzentriert. Die Analyse ist interessant und gibt Stoff zum Nachdenken.

Nach einem einleitenden Kapitel über den Tatort im Allgemeinen folgt eine Vorstellung der Hauptfiguren des Münster-Tatorts und ihrer Funktion. Der größte Teil widmet sich jedoch dem Begriff der Politischen Korrektheit und ihres Gegenstücks, der Politischen Inkorrektheit, zunächst allgemein, dann in Bezug auf den Tatort Münster, dessen Erfolg unter anderem auch auf dem als politisch inkorrekt bezeichneten Humor beruht. Die Schlüsse, die der Autor zieht, beleuchten diese oft als besonders fortschrittlich angesehene Eigenart kritisch und überführen die  Grundhaltung der Reihe als im Grunde konservativ. Als Beleg dafür werden sowohl Boerne als auch Thiel angeführt, die nach Auffassung des Autors nur Kehrseiten derselben Medaille sind.

Ich muss gestehen, das verteidigende „Ja. aber…“ fällt mir tatsächlich schwer. Dells Argumente sind stichhaltig. Mein Kritikpunkt wäre, dass durch die Beschränkung auf diesen einen Aspekt etwas von der Komplexität verlorengeht, die der Münster-Tatort eben auch hat. Sowohl Anhänger als auch Gegner- wobei ich den Autor hier nicht als zu einem Lager gehörig betrachte, er schreibt angenehm sachlich –  neigen dazu, nur die Passagen zu zitieren, die zu ihrer Ansicht passen, was vielleicht auch gar nicht anders möglich ist, aber der Materie eben nur teilweise gerecht wird.

Bedenkenswert fand ich die Ausführungen zu den „Zwergenwitzen“, die ich wohl künftig nicht mehr unbelastet lustig finden kann…

Ich wäre sehr gespannt auf Meinungen zum Buch.