Jan Josef Liefers

Die offizielle Fanseite


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Das Band-Bild hat ein neues Zuhause gefunden!

Vor wenigen Tagen ist unsere dritte Versteigerung für die NCL-Stiftung ausgelaufen. Was uns besonders glücklich macht, ist zum einen natürlich der tolle Erlös, den der Druck für die todkranken Kinder eingebracht hat, aber vor allem auch die Tatsache, dass sich jetzt ein echter Radio Doria-Fan über dieses Unikat freuen kann!
Vielen Dank, Mandy! Es ist schön zu sehen, dass du so begeistert bist!!  Zum Glück ist das gute Stück nicht nur heil und rechtzeitig vor Weihnachten, sondern auch noch passend zu deinem Geburtstag bei dir angekommen. 😀

Zusammen mit dem Gewinn, den die Tatort-Aufnahme mit Jan und Christine Urspruch eingebracht hat, und dem Druck der Konzertfoto-Montage, die Ende Dezember 2015 sehr erfolgreich versteigert wurde, sind wir wirklich glücklich darüber, dass wir der NCL-Stiftung in diesen letzten zwölf Monaten 1650 Euro zukommen lassen konnten. Das ist eine tolle Summe für drei Bilder!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die bei diesen Gelegenheiten mitgesteigert haben und bereit waren, Gutes zu tun und den erkrankten Kindern etwas Hoffnung zu schenken! Und wir bedanken uns bei der Firma Cewe, die uns die letzten beiden Bilder kostenfrei zur Verfügung gestellt hat! Ihr seid phänomenal!!


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Es gibt Erfreuliches zu berichten über die NCL-Stiftung

Das Jahr 2016 nähert sich ganz langsam dem Ende und wir möchten an dieser Stelle gern noch einmal zurückschauen auf zwei tolle Aktionen, die die NCL-Stiftung betreffen.
Die meisten von euch wissen ja, dass Jan schon seit langer Zeit Botschafter dieser Stiftung ist, die der momentan noch unheilbaren und tödlichen Kinderdemenz den Kampf angesagt hat.

Krimi-Cup 2016 (6)Die Stiftung finanziert sich rein über Spenden, und Jan (und ebenso wir mit unseren beschränkten Mitteln) haben auch in diesem Jahr wieder versucht, Geld zusammenzubringen, um das Team im Kampf gegen die tückische Krankheit zu unterstützen.

Wunderbar gelungen ist das in diesem Sommer auf dem 4. Münsteraner Krimi-Cup, der – wie jedes Mal – von Werner Schulze-Erdel und Jan Josef Liefers initiiert wurde. Von der NCL Stiftung erreichte uns die freudige Nachricht, dass auf der Spendengala ein Rekorderlös von sage und schreibe 50.225 € erreicht wurde! Was für ein großartiges Ergebnis, wir freuen uns sehr!

versteigerung-tatortbildEin weiteres, wichtiges Projekt der Stiftung ging dann Ende August an den Start: eine große Kampagne, die sich „Save the Brain“ nannte. Ziel dieser Kampagne war es, in der Zeit vom 22. August bis zum 25. September 15.000 € für ein Forschungsprojekt zu sammeln, um die Entwicklung eines Medikamentes weiter voranzutreiben.

Um diese Summe zusammenzubringen, wurden unter anderem gespendete Einzelstücke auf der Plattform United Charity zugunsten der NCL-Stiftung versteigert. Dank großzügiger Hilfe der Firma Cewe konnten wir dazu ein von Jan Josef Liefers und Christine Urspruch signiertes Bild zur Verfügung stellen. Dieser exklusive Tatort-Fanartikel hat erfreuliche 325 Euro eingebracht und somit ein Stückchen dazu beigetragen, dass das gesetzte Ziel von 15.000 € letztendlich sogar überschritten wurde.
Herzlichen Dank an dieser Stelle an den großzügigen Spender!  😀


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Tatort – ‚Eine haarstäubende Geschichte‘ (AT: Klappe zu, Affe tot) (2017)

Inhalt:

Quelle: Axel Prahl auf Facebook

Quelle: Axel Prahl auf Facebook

Hat sich IT-Experte Sebastian Sandberg wirklich selbst von seinem Balkon gestürzt? Die Kommissare Frank Thiel und Nadeshda Krusenstern  nehmen die Ermittlungen auf. Hinweise auf einen Mord finden Prof. Boerne und Silke „Alberich“ Haller in der Rechtsmedizin auf Anhieb nicht. Aber in der Wohnung des Toten gibt es Hinweise auf einen Einbruch.

Jetzt will Frank Thiel endlich mal ins Fitness-Studio, da meldet sich Kollegin Krusenstern mit einem dringenden Einsatz. Ausgerechnet in diesem Augenblick steht auch noch eine fremde junge Frau vor der Wohnungstür des Kommissars: Leila Wagner behauptet, Thiels Tochter zu sein. Aber das muss warten. Genauso wie die Vorbereitungen auf die mündliche Jagdprüfung: Prof. Boerne will künftig dem Wild in den Wäldern des Münsterlandes nachstellen. Doch erst ist seine Expertise als Rechtsmediziner gefragt. Denn der IT-Experte bleibt nicht das einzige Mordopfer. In einem Gehöft vor den Toren der Stadt wird ein Journalist leblos aufgefunden. Er war bundesweit bekannt für seine hartnäckigen Recherchen – und nahm für seine neueste Story gerade einen einheimischen Futtermittelbetrieb unter die Lupe.

[Quelle: WDR ]


Gastdarsteller:

  • Christian Maria Goebel
  • Janina Fautz
  • Jeanette Hain
  • André M. Hennicke

Trailer


Rezensionen


Links:


Axel Prahl hat während der Dreharbeiten gefilmt und viele Videos auf facebook veröffentlicht. Wir haben hier alle Clips verlinkt, in denen Jan auftaucht. Die restlichen Filme findet ihr auf Axels Profil. Viel Spaß beim Anschauen! 😀



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Tatort – ‚Feierstunde‘ (2016)

Inhalt:

Feierstunde DrehstartWährend Kommissar Frank Thiel in dem neuen WDR-Tatort klären muss, wer für den Tod einer schwerkranken Frau verantwortlich ist, genießt Prof. Boerne das Rampenlicht. Unter seiner Leitung startet ein internationales Projekt, das schon als Meilenstein der Mumienforschung gefeiert wird.
Zur Handlung:
Das Rachegefühl endlich ausleben und Boerne ermorden – Prof. Harald Götz kann kaum noch an etwas anderes denken. Das verheimlicht er auch nicht seiner Psychotherapeutin Dr. Corinna Adam. Während der Boerne gerade die Fördermittel für ein prestigeträchtiges Forschungsprojekt an Land gezogen hat, ist Prof. Götz seit Jahren im Labor alleine auf sich gestellt. Fieberhaft sucht er nach einem Medikament für seine schwer kranke Frau Martina. Doch nachdem sie erschossen in ihrem Rollstuhl aufgefunden wird, ist für Kommissar Thiel der Fall klar: Harald Götz ist dringend tatverdächtig. Zumal Nachbarn beobachtet hatten, wie er fluchtartig das Haus verließ. Abends verschafft sich Götz Zugang zu Prof. Boernes Feierstunde im Nobelrestaurant und ein gefährlicher Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Jetzt benötigt Prof. Boerne die Unterstützung von Kommissar Thiel – mehr als jemals zuvor…

[Quelle: WDR]


Gastdarsteller:

  • Peter Jordan
  • Oda Thormeyer
  • Claudia Eisinger
  • Siemen Rühaak
  • Michael Prelle
  • Nagmeh Alaei

ARD-XL-Trailer

Trailer von ORF2

Trailer von ONE (ehemals einsfestival)

Fanseiten-Teaser:

Da es lange keinen offiziellen Trailer zum neuen Tatort gab, haben wir uns selbst einen gebastelt… Schuld sind die genialen Pressefotos, die der WDR veröffentlicht hat. Und ja, wir sind böse. Aber mal ernsthaft… was sind das für Bilder?? DRAMA! 😮

Disclaimer:
Natürlich hat der Clip mit dem wirklichen Film nichts zu tun! Bitte dahingehend auch den Abspann des Videos beachten. Vielen Dank.
Zu Risiken und Nebenwirkungen… ihr kennt den Text 😛

Und hier noch ein tolles Fanvideo auf Vimeo (made by Cornchrunchie):



Baggi meint:
Mit Feierstunde hat Lars Jessen seinen zweiten Tatort aus Münster abgeliefert – und wie auch schon (die von mir heiß geliebte Folge) Die chinesische Prinzessin ist dieser Tatort anders: ernster. Spannender. Dramatischer. Und doch SO Münster.
Hut ab vor dem Drehbuch von Elke Schuch, das mich bis auf eine Szene am Ende wirklich sehr sehr begeistert hat. Die Figurenzeichnung ist eine der besten der letzten Jahre!

Thiel ist so, wie wir ihn aus früheren, guten Folgen kennen: etwas brummelig aber mit Herz, hartnäckig, mit scharfem Verstand und mit ganz viel Bauchgefühl. Er gefiel mir ausgezeichnet in dieser Folge, die Figur war auf den Punkt. Besonders auch die Freundschaft, die ihn mit Boerne verbindet (obwohl er sie ja niemals zugeben würde), wurde immer offensichtlicher, je mehr sich die Lage zuspitze. Toll umgesetzt von allen Beteiligten!
Seine Assistentin Nadeshda hatte ebenfalls schöne Szenen, war selbständig und wichtig, um die Handlung voranzutreiben, schlagfertig und clever, so wie wir sie mögen.
Boerne: wie ich ihn liebe. Anders kann man es nicht sagen. Zuerst wirkt (ich betone das Wort wirkt) er wieder einmal ausschließlich arrogant und selbstgefällig und unmöglich. Wie immer eigentlich, und ein Stück weit ist er das auch. Aber eben nur ein Stück weit – gemeinsam mit dem Zuschauer erkennt vor allem Silke Haller, dass viel mehr hinter Boernes prestigeträchtigem Mumienforschungsprojekt steckt, als sie geahnt hat.
War sie anfangs noch extrem erbost über seine augenscheinlich völlig oberflächlichen Motive, muss sie einsehen, dass sie ihm Unrecht getan hat; und Silke Haller wäre nicht Silke Haller, wenn sie sich nicht gleich ein Herz fassen und ihn bei seiner Feierstunde aufsuchen würde, um ihren Fehler wieder gutzumachen.
Es ist wohl kein Geheimnis, wenn ich hier verrate, dass sie sich damit in eine lebensbedrohliche Situation katapultiert, was ihr Vorgesetzter, trotz einiger verzweifelter Versuche, nicht verhindern kann.

Wie der schwer angeschlagene Boerne und seine Alberich in dieser Folge miteinander umgehen, wie gerade die kleine Frau in der dramatischen Lage, in der sie sich plötzlich wiederfindet, immer wieder unglaubliche Größe zeigt, während alle anderen Gäste feige kuschen… es ist phänomenal. ChrisTine Urspruch und Jan spielen das ganz wunderbar, die Besorgnis und Verbundenheit, die in diesen Szenen durchschimmert, hat mich begeistert. Ich will nur noch solche Folgen sehen und NIE wieder ein ad absurdum geführtes Verhältnis zwischen den beiden, wie es Cantz und Hinter uns Zuschauern beispielsweise in Erkläre Chimäre zugemutet haben.

Lediglich die Staatsanwältin und Vaddern kommen in dieser Episode vielleicht etwas zu kurz. Aber man kann einfach nicht allen Rollen die gleiche Aufmerksamkeit schenken, ich konnte gut damit leben. Sie sind liebenswert wie immer und fehlen nicht, das ist die Hauptsache.
Umso eindrucksvoller dagegen agieren neben unseren Münsteraner Lieblingen die Gastdarsteller. Allen voran Peter Jordan, dem man seine emotionale Extremsituation absolut abkauft, und Oda Thormeyer, die die Psychologin Dr. Adam dermaßen intensiv spielt, dass man sie so bald nicht vergessen wird.

Fazit: dieser Tatort hat es in sich, besonders auf Teamebene. Was das Zusammenspiel der Hauptcharaktere und den Zusammenhalt untereinander angeht, einer der allerbesten für mich, ganz klar. (Edit: jetzt, mit etwas mehr Abstand, würde ich sogar so weit gehen, zu sagen: nicht einer, sondern der allerbeste)

Eine Szene gegen Ende fand ich allerdings extrem seltsam, unnötig und sogar störend – das war für mich ein richtiger Bruch, der rein gar nicht zum Rest der Folge passt.
Ich hätte mir ehrlich gewünscht, dass man diese Filmminuten für etwas anderes genutzt hätte. Zum Beispiel, um dem Team nach diesen dramatischen Ereignissen noch etwas mehr Zeit miteinander zu geben.
Aber naja, vielleicht sehe auch nur ich das so, dass Zeit verschwendet wurde für etwas Surreales, das in meinen Augen überhaupt nicht funktioniert. Ich würde mich nach Ausstrahlung des Tatorts sehr dafür interessieren, wie andere Zuschauer diese Szene empfunden haben.


Daniela meint:
Die „Feierstunde“ ist eine absolut gelungene Jubiläumsfolge, die mich total begeistert hat. Hier stimmte einfach alles. Die Umsetzung als Kammerspiel war eine große Herausforderung und sie funktioniert perfekt. Hut ab, was Lars Jessen mit seinem Team aus dem tollen Drehbuch von Elke Schuch gemacht hat. Ich hatte ja das große Glück, dass ich als Komparsin bei den Geiselnahmeszenen dabei sein konnte. Obwohl ich also wusste, was passieren würde, haben mich gerade diese Szenen total mitgenommen. Ich hätte mir im Vorfeld nicht vorstellen können, wie stark diese Nähe und die Eskalation der Situation nachher auf der Leinwand wirken würden. Dies ist sicherlich auch ein Verdienst der überzeugenden Kameraführung von Rodja Kükenthal. Wow.

Ganz besonders hat mich auch gefreut, dass die Hauptfiguren wieder einmal mehr ihr eigentliches Gesicht zeigen durften, ihre Sorge und auch ihren Respekt füreinander. Das ist es doch, was sie als Münsteraner Team so einzigartig, besonders und so vor allem so liebenswert macht.

Großen Respekt auch für die übrigen Protagonisten, allen voran Peter Jordan und Oda Thormeyer. Ihr Spiel war ebenfalls ganz stark, glaubwürdig und sehr überzeugend.

Zudem wird vielen Kritikern des Münster Tatorts der Wind aus den Segel genommen. Es gab – für Münsteraner Verhältnisse ziemlich untypisch – einen schlüssigen Fall, der konsequent erzählt wurde. Klamauk kann man dieser Folge ebenfalls nicht vorwerfen. Die Kombination von Ernst und Situationskomik funktioniert perfekt und ist sehr ausgewogen.

Auch ich habe mich zunächst wie Baggi an dieser einen Szene gestört. Im Nachhinein habe ich für mich entschieden, sie aus der Sicht von Prof. Götz zu sehen. Das ist zwar vermutlich nicht so beabsichtigt gewesen, aber so wird es für mich rund.

Fazit: Ganz klar eine der besten Münster Folgen. Punkt.


Links:




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Hand in Hand gegen Kinderdemenz – ersteigert ein von Jan Josef Liefers und ChrisTine Urspruch signiertes Bild!

Save the brain - Foto signiertes BildSeit mittlerweile fast zehn Jahren fungiert Jan Josef Liefers als Botschafter der NCL-Stiftung. Und dieser Stiftung möchten wir von der Fanseite gerne einmal mehr Gutes tun.

Nachdem die Versteigerung eines von Jan signierten Bildes im letzten Dezember ein voller Erfolg war, haben wir beschlossen, solch eine Aktion zu wiederholen. Und diesmal haben wir ein besonderes Highlight für alle Tatort Münster-Fans:

das sicher beliebteste Rechtsmediziner-Duo im deutschen Fernsehen Hand in Hand – für eine Zukunft ohne Kinderdemenz.

Das Bild entstand während des Pressefototermins zu Ein Fuß kommt selten allein und wurde während der Dreharbeiten zum Jubiläumstatort Feierstunde von den beiden Darstellern signiert (siehe Bildergalerie). An dieser Stelle unseren ganz herzlichen Dank natürlich an Jan, vor allem aber auch an ChrisTine Urspruch, die uns ohne zu Zögern ihre Hilfe für diese Aktion zugesagt hat!

Der exklusive Druck wird auf United Charity – Auktionen für Kinder in Not versteigert. Die Auktion startet heute, am 22. August und endet am 25. September, dem großen Tag, an dem Feierstunde TV-Premiere feiert.

Das Bild ist Teil einer großen NCL-Kampagne, die sich „Save the Brain“ nennt. Ziel dieser Kampagne ist es, in der oben genannten Zeitspanne 15.000 Euro für ein Forschungsprojekt zu sammeln, um die Entwicklung eines Medikamentes weiter voranzutreiben.

Wir sagen: jedes Kind hat ein Recht auf Hilfe. Jedes Kind hat ein Recht auf Hoffnung. Auch diese Waisenkinder der Medizin, für die sich kaum ein Pharmakonzern dieser Welt interessiert.
Jeder Cent, den dieses Einzelstück einbringt, fließt in die NCL-Stiftung. Bitte helft uns, etwas Hoffnung zu schenken!

Klickt hier, um zur Versteigerung zu gelangen!

 

Alle Details zum Bild auf einen Blick:

  • Exklusiver Bilddruck der beiden Schauspieler auf hochwertigem Alu-Dibond, gestiftet von der Firma Cewe
    Liebes Team von Cewe, an dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich für eure tolle Hilfe und den wunderbaren Druck bedanken! Es ist spitze, wie engagiert ihr seid und wie ihr gefühlt zu jeder Tages- und Nachtzeit ansprechbar wart für uns! 😀
  • Maße: 60 x 90 cm
  • Aufhängung liegt bei
  • Original unterschrieben beim Dreh zum 30. Tatort aus Münster

 

 


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Perfect day beim Tatort Münster…

…für 200 Fans und eine ganz besondere Familie.

Feierstunde Presse (0)Vielleicht erinnert sich der eine oder andere von euch daran, dass wir im Dezember letzten Jahres recht ausführlich über zwei wunderbare Drehtage mit jeweils einer großen Gruppe Tatort Münster-Fans als Komparsen in den Sartory-Sälen in Köln berichtet haben.
Worüber wir damals allerdings nicht geschrieben haben, ist, dass exakt während dieser beiden Tage der Herzenswunsch eines krebskranken Kindes an Jan herangetragen wurde: einmal beim Tatort Münster dabei sein und hinter die Kulissen schauen zu dürfen.
Damals war ein solcher Besuch kurzfristig nicht zu organisieren. Der Tatort war zu dem Zeitpunkt praktisch abgedreht und Paul, so der Name des Jungen, wäre auch körperlich nicht dazu in der Verfassung gewesen. Aber wir standen seitdem mit seiner Mutter in Kontakt und dank des unermüdlichen Einsatzes von Jans Managerin Natascha konnte der Wunsch des Jungen nun tatsächlich erfüllt werden – Paul durfte zusammen mit seiner Mutter und seiner Schwester zum Dreh der Jubiläumsfolge Feierstunde reisen. *hüpf* Passenderweise an genau dem herrlichen Tag im Schloss Münster, an dem wiederum viele begeisterte Fans als  Komparsen dabei waren.

Und was sollen wir sagen? Es war  g e n i a l. Ganz einfach.
Kurz nach sechs in der Früh waren wir vor Ort und schon vor sieben reisten auch die ersten Komparsen an. Wir waren in einem hellen, sonnigen (leider etwas zu kleinen) Hörsaal im ersten Stock untergebracht, der sich rasch füllte. Die Stimmung war gelöst, und dadurch, dass alle pünktlich eingetroffen waren, war der Papierkram rechtzeitig erledigt. Die Mitarbeiter der Castingagentur unterhielten die vielen freiwilligen Statisten während dieser Zettelschlacht mit interessanten und wichtigen Infos zum Ablauf und auch die beiden Regieassistentinnen stellten sich vor und umrissen, was uns an diesem Tag für Szenen erwarten würden.
Doch noch bevor dann mit dem Dreh die eigentliche Arbeit startete, wurde es schon zum ersten Mal spannend: der WDR war vor Ort, machte Filmaufnahmen und führte Interviews mit den Fans, um über das besondere Event zu berichten. Nicht wenige Komparsen dürften sich in der Lokalzeit Münsterland vom gleichen Abend wiederentdeckt haben.

Während der WDR oben im Aufenthaltsraum aktiv war, waren auch Paul und Emma mit ihrer Mutter Susanne eingetroffen und alle gemeinsam konnten wir schließlich den großen Saal stürmen, in dem wir dann viele viele Stunden verbringen sollten.

Und was soll man sagen? Die Kinder haben dort sicherlich einen der schönsten Tage ihres Lebens verbracht!
Die Schauspieler, allen voran Jan, waren bestens gelaunt, ‚Professor Boerne‘ schlicht in Höchstform. Wenn die Kameras gerade nicht laufen, ist er ist ja immer für lustige Sprüche und allerlei Unsinn zu haben und auch dieses Mal hat er sich wieder ziemlich ausgetobt. Dementsprechend war die Stimmung sehr entspannt.
Dazu präsentierten sich alle Komparsen unglaublich diszipliniert und jeder hat gleich auf Anhieb verstanden, was sich die Regie wünschte und wie die Szenen am besten funktionieren würden. Dieser Begeisterung der vielen Freiwilligen und zudem vor allem auch der extrem entspannten, harmonischen Filmcrew war zu verdanken, dass die Arbeit wirklich sehr unkompliziert und rund lief.
Und Paul war mittendrin statt nur dabei. Jede einzelne Person am Set, jedes Crewmitglied hat sich der Kinder angenommen. Liebevoll, offen, fröhlich, zugewandt, all ihre Fragen wurden in einer Engelsgeduld beantwortet. Sie bekamen Headsets vom Filmtonmeister, um den O-Ton der Schauspieler hören zu können. Sie wurden vom Regisseur Lars Jessen an seinen Arbeitsplatz geholt, durften dort mit ihm zusammen jede Szene auf den Monitoren beobachten. Die unglaublich netten Frauen von Maske und Kostüm haben im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Nähkästchen geplaudert und den Kindern alles gezeigt, was irgendwie interessant war…  von Schminke bis zum Kunstblut wurde da alles abgedeckt, die beiden überall hin mitgenommen, wo es etwas zu entdecken gab. Man kann dem Team gar nicht genug danken, das war einfach toll! 😀
Aber ein ebensolches Highlight waren wohl die Erlebnisse mit den Darstellern… Jan, der sich immer und immer und immer wieder mit den Kindern beschäftigte, Christine Urspuch, von der vor allem Emma ganz verzaubert ist, Axel, der ohnehin keinen Spaß auslässt, Peter Jordan… niemand ließ es sich nehmen, den Kontakt zu den beiden aufgeweckten Mäusen zu suchen. Die zwei haben die Herzen aller Anwesenden im Sturm erobert.

Es war ein langer Tag, natürlich auch anstrengend, aber das, was wir von der Fanseite vor allem sagen können: er war einfach wunderbar. Wir können nur hoffen, dass es den Komparsen ebenso gut gefallen hat wie uns – von Paul, Emma und Susanne wissen wir es zum Glück ganz genau. 😀
Es war uns eine Freude, alle zusammen durch den Tag zu begleiten!!

Und hier haben wir nun ausnahmsweise zwei Galerien:

  • einmal Pauls  Besuch am Set
  • und darunter dann noch Bilder von den vielen Fans, die als Komparsen diesen besonderen Drehtag erst möglich gemacht haben, und ein paar Schüsse vom offiziellen Pressefototermin

Was für ein Spass! 😀


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Tatort – ‚Ein Fuß kommt selten allein‘ (2016)

Inhalt:

Foto: WDR/Martin Menke

Foto: WDR/Martin Menke

Während Alberich das Bundesverdienstkreuz für ihre jahrelange Arbeit in der von ihr gegründete Opferambulanz verliehen wird, finden Arbeiter im Wald ein Skelett, das dort nach erster Bestandsaufnahme offensichtlich bereits längere Zeit gelegen hat. Weitere Recherchen führen zu der Erkenntnis, dass eine junge Frau vor ungefähr zwei Jahren durch ein Gewaltverbrechen zu Tode gekommen ist. Wegen ihrer deformierten Fußknochen geht Boerne davon aus, dass die Tote professionelle Tänzerin gewesen sein muss.

Die Ermittlungen führen Thiel zur Tanzgemeinschaft Münster, in dem sich gerade ein Team von Formationstänzern und Tänzerinnen unter der Leitung von Andreas Roth für einen Wettbewerb vorbereitet. Der Vereinspräsident und stadtbekannte Orthopäde Dr. Winfried Steul kann nach anfänglicher Zurückhaltung anhand der Fotos der deformierten Füße eindeutig eine ehemalige Tänzerin der Formation, Elmira Dumbrova, als die Tote identifizieren. Elmira war vor einigen Jahren plötzlich und unerwartet wieder zurück in ihre moldawische Heimat gegangen. Doch der Fall ist rätselhaft: Einer der Tänzer, Jonas Körner, hat vor nicht allzu langer Zeit eine Email von ihr erhalten, obwohl sie bereits tot gewesen sein muss. Obwohl seine Tanzpartnerin Marie Ade ihn versucht zu trösten, fällt der ehemalige Sanitätsgefreite in eine tiefe Depression. Nach Elmiras Verschwinden war ihr Cousin Oleg kurz in ihrer Wohngemeinschaft aufgetaucht und hatte ihre Sachen geholt. Nadeshdas Recherchen ergeben aber, dass Elmira ein Waisenkind ohne Verwandtschaft war.

Vater Thiel hat derweil seine Liebe für das Pilzesammeln entdeckt, besonders der Suche nach Fliegenpilzen, und entdeckt weitere Skelettteile ganz in der Nähe des Fundortes von Elmira. Es handelt sich um einen männlichen Fußknochen, der ungefähr gleich lange dort gelegen haben muss. Handelt es sich also um einen Doppelmord? Eine Beziehungstat?

Doch dann erkennt Alberich Elmira wieder: Die Tänzerin war wegen einer Vergewaltigung unter KO-Tropfen-Einfluss bei ihr in der Opferambulanz gewesen und hatte sich untersuchen lassen. Zunächst hatte sie auf eine Anzeige verzichtet, sich dann aber ein paar Wochen wieder mit dem Entschluss befasst, gegen den Vergewaltiger vorzugehen, wieder in der Ambulanz eingefunden. Ist der Vergewaltiger der Mörder? Dann wird Jonas tot aufgefunden, die Todesursache ist eine Überdosis KO-Tropfen.

Nur durch enorme Fachkenntnis und Kombinationsgabe gelingt es dem Team, den komplizierten Fall am Ende doch aufzudecken.

[Quelle: filmstiftung]


Gastdarsteller

  • Maximilian von Pufendorf
  • Thomas Heinze
  • Julian Mau
  • Mersiha Husagic
  • Gordon Kämmerer
  • Nathalie Thiede

Trailer


Baggi sagt:

Ich stehe den Tatorten der letzten Jahre, die von Cantz und Hinter geschrieben wurden, sehr skeptisch gegenüber (warum, kann gern hier im Detail nachgelesen werden).
Mit dementsprechend wenig Hoffnung auf eine gute Episode aus Münster habe ich mich auf Ein Fuß kommt selten allein eingelassen.
Tatsache ist und bleibt, auch dieses Mal haben die Figuren mit denen, die die beiden Autoren 2002 erschaffen haben, nicht mehr viel gemein. Und wie immer in den letzten Folgen bauen Cantz und Hinter ihren Plot auf Boernes negativen Eigenschaften auf und darauf, dass ein Mitglied des Stamm-Teams ein anderes in eine missliche Lage hinein(er)presst, damit man sich darüber lustig machen kann. Nachdem in der letzten Folge der geldgeile Boerne Thiel mit der Tatsache, dass er ihm das Leben gerettet hat, in die Hochzeits-Charade zwingt, um an das Erbe seines Onkels zu kommen, ist es nun eben Staatsanwältin Klemm, die Boernes unglaublich albernen Frust über den Orden seiner Assistentin für sich ausnutzt, und ihn gegen seinen Willen aber ‚für ein gutes Wort beim Staatsminister‘ zu Tangostunden schleppt.
Dieses sich wiederholende Schema ist, ebenso wie die sich wiederholenden Gags, die sich in dieser Folge tummelten, so unnötig. Es hätte tausend lustigere Gründe geben können, wie es Frau Klemm und Boerne aufs Parkett verschlägt, aber Cantz und Hinter machen sich gar nicht erst die Mühe, andere zu ersinnen. Warum auch? Wir schauen ja trotzdem. Stimmt ja auch.
Aber sicher nicht wegen ihrer Geschichten. Ich schaue wirklich nur noch wegen der Schauspieler und ihres unglaublichen Talents, auch aus solch doofen Plots noch das Beste zu machen.

Ok, zurück zum Film. War Summ summ summ der Tiefpunkt der letzten Jahre und Erkläre Chimäre zum Glück ein wenig gelungener, muss man ehrlich sagen, diese aktuelle Episode hat mir noch minimal besser gefallen. Es gibt eine geringe Tendenz nach oben, auch wenn die Autoren von Glanzstücken wie Der dunkle Fleck u. ä. leider wohl auf ewig meilenweit entfernt bleiben werden. Dennoch möchte ich die Geschichte beinah als gutes Mittelmaß bezeichnen, was ich bei den beiden wirklich niemals erwartet hätte. Thiel und Boerne haben verhältnismäßig reibungslos zusammengearbeitet und ihre Dialoge waren auf den Punkt. Boernes Frechheiten gegenüber der Staatsanwältin während der schweißtreibenden Tangostunden waren einfach göttlich. Und mein persönliches Dreamteam, der gute Professor und seine Alberich, durften (von seiner überzogenen Eifersucht einmal abgesehen) auch wieder etwas schöner zusammen agieren. Besonders die letzten Szenen in der Rechtsmedizin, vom ‚unter-dem-Schrank-hervorziehen‘ unter umgekehrten Vorzeichen (ich erinnere da an die einzige schöne Stelle in Summ summ summ, die Bienen unter Roman Königs Bett) bis zum ‚Tango Kriminale‘ waren wunderbar und haben mich mit vielem versöhnt. Und wenn ich auch extrem empfindlich bin, was Fremdschämen anbelangt, und erwartet hatte, dass ich mich bei Boernes Disco-Nummer aus Frust in den Boden schraube, muss ich sagen, an der Stelle habe ich mich kaputtgelacht. Vielleicht, weil Jan so abgegangen ist beim Tanzen, ich weiß es nicht. Aber es war herrlich.

Was die Nebendarsteller angeht, für Staatsanwältin Klemm war es eine gute Folge, Vaddern war mir zu sehr auf die Fliegenpilze reduziert und Nadeshda war irgendwie kaum vorhanden…  aber der Rest hat mir gefallen. Ein besonderes Lob an dieser Stelle an die Gastdarsteller, allen voran Max von Pufendorf (Archie aus 3x schwarzer Kater), der in diesem Tatort als Tanztrainer nicht wiederzuerkennen war.

Ja, ich war insgesamt einigermaßen positiv überrascht, nachdem ich mich auf alle möglichen Debakel eingestellt hatte. Aber ich freue mich jetzt schon auf Feierstunde und hoffe dabei auf eine ganz ganz andere Art von Münster-Tatort.


Links: