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Raumpatrouille Orion kehrt auf die Bildschirme zurück…

Aprilscherz OrionDiese Nachricht ist ein Hammer: ‚Raumpatrouille Orion‘ kehrt auf die Bildschirme zurück! Zumindest, wenn es nach uns ginge. *g*

Leider nur ein Aprilscherz. Der erste in der Geschichte der Fanseite. Aber fest steht: wir hatten viel Spaß damit!

Natürlich wird unsere Imitation der ARD-Seite nicht online bleiben, sondern zeitnah wieder gelöscht. Aber es steckt zu viel Arbeit darin, als dass sie komplett in der Versenkung verschwinden soll. Deshalb möchten wir den Scherz hier ‚konservieren‘, indem wir noch einmal die Grafik und den dazugehörigen Text bringen. Und vor allen Dingen möchten wir einen ganz herzlichen Dank sagen an Tommy Krappweis, der uns für den kleinen Schwachsinn nicht nur seine FX-Firma ‚zur Verfügung gestellt hat‘, sondern uns kurzerhand noch einen Regisseur gefunden und den Text mit einigen Fachbegriffen so aufgepeppt hat, dass es ein echter Spaß ist, ihn zu lesen!
Wie schon gesagt, das Team hatte viel Spaß mit dem kleinen Gag, und den vielen Smileys und Kommentaren auf Facebook und Twitter nach zu urteilen, nicht nur wir. Das freut uns!! :D
Falls ihr euch mal durchklicken möchtet:

Offensichtlich waren wir so überzeugend in unserem Scherz, dass „Die Zeit“ auf ihrer Homepage im täglichen Wissensquiz am 6.4. gefragt haben muss, welche Fernsehserie neu aufgelegt wird. Erst nachdem ein User auf Twitter auf unsere kleine Fakeaktion hingewiesen hat, wurde die Frage kommentarlos ausgetauscht. Sehr gern hätten wir einen Screenshot dazu gezeigt, leider haben wir das zu spät mitbekommen. Aber das Gespräch auf Twitter ist wohl eindeutig genug: :D

 


Hier nun noch einmal unser originaler Text und das dazugehörige Bild für die, die es interessiert. Und unten im Anhang noch Screenshots ‚unserer‘ ARD-Seite:

Aprilscherz Team Orion

Ein Klick auf das Bild vergrößert es

Die ARD legt einen Klassiker neu auf – ‚Raumpatrouille Orion‘ kehrt im Frühjahr 2017 auf die Bildschirme zurück.

In Zusammenarbeit mit ARD Degeto, Bavaria Film und BigHugFX bringt Das Erste die beliebte Science Fiction-Serie in einem abendfüllenden Spielfilm zurück auf den Bildschirm. Liefers, Uhl, Tukur, Möhring, Striesow, Wörner… die Riege der Hauptdarsteller liest sich wie das Who‘s who des deutschen Fernsehens.

„Nach jahrelanger Planung geht auch für uns ein Traum in Erfüllung“, freut sich Wolf-Dieter Jacobi, Spielfilm-Koordinator der ARD. „Für ‚Raumpatrouille Orion‘ haben wir neben Jan Josef Liefers und Nadja Uhl eine bislang nie dagewesene Riege an hochkarätigen Schauspielern zusammenbekommen. Diese außergewöhnliche Besetzung, der hohe Production Value und Visual Effects auf internationalem Standard machen diese Neuverfilmung zu einem herausragenden Programmevent des kommenden Jahres.“

Jan Josef Liefers wird die Rolle des Commander McLane übernehmen. „Kaum jemand ist besser geeignet, in die Fußstapfen von Dietmar Schönherr zu treten“, so Jacobi über seinen Hauptdarsteller. „Commander McLane ist ein Idol seiner Zeit, ein erfahrener Raumschiffkommandant, der mit allen Wassern gewaschen ist und für seine Überzeugungen eintritt. Gleichzeitig weiß er mit seinem jungenhaften Charme auch Skeptiker für sich einzunehmen. Seine Crew steht wie ein Mann hinter ihm, obwohl er sich nicht scheut, ein ums andere Mal Grenzen zu übertreten. Die Rolle ist Jan Josef Liefers wie auf den Leib geschneidert.“

Mindestens ebenso glücklich zeigt er sich über die Verpflichtung von Nadja Uhl als Sicherheitsoffizier Tamara Jagellowsk. „Ihr fällt die undankbare Aufgabe zu, McLane und seine Truppe im Zaum halten zu müssen. Doch schon bei ihrem ersten Auftritt wird klar, dass sie sich schneller Respekt verschaffen kann, als es der Mannschaft lieb ist. Kühl und abweisend zu Anfang, nähern Crew und Sicherheitsoffizier sich aber nach und nach an, um gemeinsam den Gefahren des Alls entgegenzutreten. Nadja Uhl ist prädestiniert für diese Rolle, durch ihr nuanciertes Spiel ist sie wie kaum jemand anders in der Lage, die Figur bei aller Härte sympathisch wirken zu lassen.“

Auch die weiteren Crewmitglieder der Orion sind mit namhaften Darstellern besetzt: Wotan Wilke Möhring wird als Armierungsoffizier Mario de Monti agieren, Natalia Wörner übernimmt die Rolle von Leutnant Helga Legrelle, Devid Striesow spielt den Astrogator Atan Shubashi und Ulrich Tukur wird dem dienstältesten Kollegen und Bordingenieur Hasso Sigbjörnson neues Leben einhauchen. Herbert Knaup, Michael Brandner und Heiner Lauterbach sowie Martin Brambach und Robert Atzorn komplettieren als Oberste des Militärs und des Galaktischen Sicherheitsdienstes das einzigartige Ensemble.

Die Regie wird Erik Haffner übernehmen, der zuletzt mit der Inszenierung der ZDF Serie ‚Comedy History‘ auf sich aufmerksam machte. „Erik Haffner ist ein visuell denkender Regisseur, der neben seiner Leidenschaft für Science Fiction bei uns auch mit seiner großen Erfahrung im Bereich Visual Effects punkten konnte. In den Serien wie ‚Hubert & Staller‘ und ‚Pastewka‘ zeigte er außerdem sein Talent zur vergnüglichen Figurenführung. Wir möchten bei aller Dramatik auch leichtere Zwischentöne etablieren, wie man sie etwa von dem berühmten Triumvirat um Kirk, Spock und Dr. McCoy kennt. Und diese Gratwanderung beherrscht Erik Haffner wie kaum ein zweiter in Deutschland.“

„Eine der größten Herausforderungen wird es sein, den Charme der alten Serie zu erhalten“, so Jacobi weiter. „Das zu schaffen, hängt nicht allein von den Darstellern, Drehbuch und Regie ab, sondern auch zu großen Stücken von der Ausstattung und den visuellen Effekten. Dem berühmten Bügeleisen oder dem Eiskugelformer werden wir in der ein oder anderen Form Respekt erweisen, ohne dass die Ernsthaftigkeit unseres Vorhabens darunter leidet. Auch die CGI-Effekte und Animationen wollen wir auf höchstem Niveau, aber eben auch mit Respekt vor dem Original, ausführen. Ich freue mich, dass wir für die Visual Effects die junge Münchner Firma BigHugFX von Multitalent Tommy Krappweis für unser Projekt gewinnen konnten. Das Team hat bereits im ähnlich vfx-lastigen Fantasybereich bewiesen, dass es auch mit den hierzulande üblichen Budgets Erstaunliches zu leisten vermag, aber mit der Arbeit an dem Rocky-SpinOff ‚Creed‘ auch höchste Ansprüche aus Hollywood erfüllt. Erste Layouts und Tests waren außergewöhnlich vielversprechend und das Team ist hochmotiviert, hier einen Meilenstein für das deutsche Fernsehen zu schaffen.“

„Raumpatrouille Orion“ ist eine Produktion der Bavaria Fernsehproduktion GmbH (Niederlassung Köln; Produzentin: Sonja Goslicki) im Auftrag der ARD. Die Dreharbeiten sind ab Ende Mai 2016 in Köln und Umgebung geplant. Sendetermin voraussichtlich Anfang April 2017.

Die Pressemappe zu „Raumpatrouille Orion“ finden akkreditierte Journalisten demnächst im Pressedienst Das Erste zum Download.

Pressekontakt:
http://www.janjosefliefers-fanseite.com
Tel. 0221 01 04 2016
post@jjl-fanseite.de


 


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Gastbeitrag: Der Aufstand (2003)

Ein Gastbeitrag von Anne. Vielen Dank dafür!

Inhalt

Der AufstandDieser Film schildert eindrucksvoll die Ursachen, den Verlauf und die Folgen des 17. Juni 1953 – der Tag an dem sich die Arbeiter der DDR erstmals gegen die Regierung erhoben, um gegen katastrophale Arbeitsbedingungen  und die Erhöhung der Arbeitsnormen zu protestieren. In Berlin begonnen, weitete sich dieser Streik auf viele weitere Städte der DDR aus, wurde zunehmend zur ernsten Bedrohung des politischen Systems und brachte die Machtstrukturen der SED ins Wanken.

von anne2202



Anne meint:

Mein Opa erzählte mir einmal vom den Aufständen des 17. Juni 1953. Er schilderte seine Erinnerungen sehr eindrücklich und ich nahm alles was er sagte auf wie ein Schwamm. Erst einige Jahre später entdeckte ich diesen Film. „Ein packendes Dokudrama“ stand auf dem Cover. Zu einer geschichtlichen Dokumentation gehören normalerweise Zeitzeugenaussagen und originale Bildaufnahmen, dachte ich. Der Film musste jedoch in diesem Fall auch Spielfilmelemente enthalten, da man ansonsten keine Schauspieler benötigt hätte. Ich war sehr gespannt wie der Regisseur diese 3 Komponenten umsetzen würde und konnte es mir noch nicht so richtig vorstellen.

Die Auflösung begeisterte mich umso mehr, denn durch geschickte Schnitte und ein sehr sorgfältig ausgewähltes Repertoire an Archivaufnahmen,  Spielfilmsequenzen und Zeitzeugeninterviews greifen diese einzelnen Elemente perfekt ineinander. Besonders der verdichtete Wechsel zwischen den Schilderungen der Zeitzeugen in Verbindung mit den Spielfilmaufnahmen und der passenden Musik ist wunderbar. So erzielt der Film eine noch größere Wirkung, als eine „reine“ Dokumentation es tun würde. Daran sind auch maßgeblich die, bis in die kleinste Rolle, hervorragend ausgewählten Schauspieler beteiligt. Ich war regelrecht geplättet, als ich all diese bekannten Gesichter der deutschen Schauspielszene in diesem Film vereinigt sah – Jürgen Vogel, Stefanie Stappenbeck, Herbert Knaup, Jan Josef Liefers, Christian Redl, Florian Lukas, Devid Striesow um nur einige Namen zu nennen.

Interessant ist auch, dass der Film sowohl die Situation der Arbeiter auf der Straße, als auch den Machtkampf in Moskau und innerhalb der SED, sowie die Rolle des Westberliner Radiosenders RIAS beleuchtet.

Jan Josef Liefers spielt im Film die Rolle des jungen Assistenzarztes, der Charité Berlin, Klaus Konitzer. Er wird eher zufällig in den Demonstrationszug der Arbeiter hinein gezogen und wird so zum Augenzeugen, Mittäter und Kommentator des Geschehens. Durch sein Aussehen, Auftreten und seinen Beruf wirkt er wie ein Außenseiter in der demonstrierenden Masse und einige Arbeiter entwickeln ihm gegenüber ein gewisses Misstrauen.
Das zeigt sich ganz deutlich in der Szene vor dem Polizeipräsidium, als er versucht die Situation zwischen Arbeitern und Polizeikräften zu entspannen. Einige Arbeiter sehen ihn als Provokateur an und beginnen, ihn anzugreifen. Jan Josef Liefers agiert in seiner Rolle sehr gut als unparteiischer Vermittler zwischen den Fronten und sorgt zusammen mit vielen anderen wunderbaren Akteuren für das Gelingen dieses Films.


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T-shirt statt Wintermantel – oder die Frage, warum sich die Münsteraner nicht warm anzuziehen brauchen

MelindaSie wurden als würdige Konkurrenz auf dem Krimi-Olymp gehandelt: Devid Striesow als Jens Stellbrink und Elisabeth Brück als Lisa Marx im neuen Saarbrücker Tatort. „Willkommen in der Münster-Liga“ schreibt Prisma und Der Westen meint, dass die neuen Saarländer den Münsteranern Konkurrenz zu machen versuchen.
Doch vom aufgeblasenen Erfolgsluftballon war am Sonntag nicht allzu viel zu sehen.

Kurz zum Inhalt für all jene, die die Sendung verpasst haben: Hauptkommissar Jens Stellbrink ist noch nicht mal richtig in Saarbrücken eingezogen, da gerät er geradewegs in einen dubiosen Fall. Das arabische Mädchen Melinda ist auf der Flucht vor drei bewaffneten Männern und als Stellbrink versucht ihr zu helfen gerät er so schnell zwischen die Fronten, dass er schon an seinem ersten Arbeitstag ein Disziplinarverfahren am Hals hat und einen diplomatischen Konflikt vom Zaun bricht.

Es würde zu weit führen, den ganzen Plot hier auseinander zu nehmen. Das Thema ist sicher aktuell und war spannend konstruiert, für echte Krimifans aber schnell durchschaubar. Devid Striesow glänzte in seiner neuen Rolle und machte seine Figur innerhalb kürzester Zeit zu einem herzlichen, wenn auch schrägen Sympathieträger, der nur noch vom deutschen Miss Marple-Verschnitt Frau Müller zu toppen war. Völlig überflüssig wirkten dagegen Stellbrinks Kollegin Marx (Elisabeth Brück) und Staatsanwältin Dubois (Sandra Steinbach).

Ansonsten fragte man sich als Fan des Münsteraner Duos, wo nun genau die Vergleichsbasis hätte liegen sollen. Es stellt sich die Frage, ob der SR tatsächlich eine Kampfansage beabsichtigte oder ob die Presse nicht mal wieder ins alte Klamauk-Loch schießen wollte. Ein schräger Hauptcharakter macht noch keinen Boerne oder Thiel und um mit dem Münsteraner Erfolgsrezept  – nämlich dem knallharten Wortwitz – mithalten zu können, braucht es noch einiges mehr an Natürlichkeit.

Überhaupt scheint mir die Diskussion völlig überflüssig. Der Tatort hätte sich nicht seit 40 Jahren so eisern im Programm halten können, wenn er sich nicht so bunt zusammensetzen würde. Von Konkurrenz kann keine Rede sein, denn schließlich sitzen doch alle im selben Boot. Die einen mögen auf Action setzen, die anderen auf aktuelle Gesellschaftskritik; die einen mögen ihrer Hauptfigur eine ernste Tiefgründigkeit verleihen, die anderen das Publikum zum Lachen bringen. Kein Ermittlerteam gleicht dem anderen und das ist auch gut so.