Jan Josef Liefers

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Fundstück der Woche 43/2014

In dieser Woche ist einmal mehr der Film „Die Besteigung des Chimborazo“ bei unserem Fundstück der Woche dran 🙂

Heute haben wir eine Serie Kino-Aushangfotos zu diesem besonderen Film im Programm. Weiterlesen


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Fundstück der Woche 32/2014

Für die Geburtstagsedition soll – auch auf die Gefahr hin, dass wir uns wiederholen – erneut der Film „Die Besteigung des Chimborazo“ für das Fundstück der Woche herhalten.

Warum?

Der 24. Geburtstag von Jan Josef Liefers fiel seinerzeit auf ein besonderes Datum, nämlich den 8.8.88. Jan feierte ihn während der Dreharbeiten zum Film „Die Besteigung des Chimborazo“ und schreibt dazu in „Soundtrack meiner Kindheit“ auf S. 304: „Mein vierundzwanzigster Geburtstag fiel auf ein besonderes Datum, den 8.8.88. Dieser Tag wurde im ganzen Land ausschweifend gefeiert. Ich drehte meinen ersten großen Film in einer faszinierenden Welt, die mir total den Kopf verdrehte, und genoss jeden einzelnen Augenblick.“

Zum 50. gibt es daher – verbunden mit den besten Wünschen zum Geburtstag –  als Fundstück der Woche noch einmal ein altes Schätzchen zu diesem wunderbaren Film. Es handelt sich dabei um ein altes Werbedia. Es ist weit weniger bekannt, als das Kinoplakat und wir wollen es Euch nicht vorenthalten.

[Wie immer gilt: Ein Klick aufs Bild vergrößert es]

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Wer sich intensiver mit der Entstehungsgeschichte des Filmes  beschäftigen will, dem möchten wir folgende Literatur ans Herz legen:

Die Besteigung des Chimborazo – Eine Expedition auf Alexander von Humboldts Spuren“ von Rainer Simon und Paul Kanut Schäfer

Fernes Land. Die DDR, die DEFA und der Ruf des Chimborazo“ von Rainer Simon


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Fundstück der Woche 30/2014

Weil es Jans erste Rolle in einem Kinofilm war, kommt in dieser Woche noch einmal die „Besteigung des Chimborazo“ bei unserem Fundstück der Woche zum Zuge.

Es handelt sich um einen ausführlichen Bericht mit einigen Fotos im Filmspiegel 1/1989

[Hinweis: Ein Klick aufs Bild vergrößert es]

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Wer sich mehr für das Leben von Alexander v. Humboldt und die Besteigung des Chimborazo interessiert, dem möchten wir das folgende Buch ans Herz legen

Humboldt buch

Soweit bekannt, ist das Buch leider nur noch antiquarisch oder in Bibliotheken erhältlich.


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Fundstück der Woche 28/2014

Im vorletzten Kapitel von „Soundtrack meiner Kindheit“ [ab S. 296] berichtet Jan Josef Liefers über den Film „Die Besteigung des Chimborazo“ und wie dieses Projekt sein Leben auf den Kopf stellte.

Zu diesem außergewöhnlichen Film gibt noch viele unterschiedliche Schätzchen, von denen wir von Zeit zu Zeit immer mal wieder eines als Fundstück der Woche präsentieren möchten.

In dieser Woche sind es einmal das Cover des Progress Filmprogramm 9/89 und ein Bericht im Progress Filmprogramm 8/89

(Hinweis: Ein Klick auf das Bild vergrößert es)

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In der DDR erschien ab 1950 das Progress-Filmprogramm (zuerst Progress Filmillustrierte, ab 1966 dann in Film für Sie umbenannt). [Quelle: Wikipedia]


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Fundstück der Woche 25/2014

Kleiner Hinweis vorweg:

Wir werden es nicht schaffen, jede Woche eine Rarität als „Fundstück der Woche“ zu präsentieren, aber wann immer wir etwas Außergewöhnliches entdecken, werdet Ihr es an dieser Stelle finden.

Das folgende Schätzchen stammt aus Das Magazin von August 1989 und beinhaltet neben dem charmanten Portraitfoto von Jan Josef Liefers einen Bericht über den Film „Die Besteigung des Chimborazo„, in dem Jan den Naturforscher Alexander v. Humboldt darstellt.

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Das Magazin ist eine Zeitschrift mit den Schwerpunkten Kultur und Lebensart, die hauptsächlich in Ostdeutschland bekannt war und seit 1954 monatlich erschien. Das Magazin ist eine der wenigen DDR-Zeitschriften, die auch nach der Wiedervereinigung noch erhalten blieb. Inhaltlich wurde ein Mix aus Literatur, Reportagen, Feuilleton und Satire, grafisch interessant umgesetzt, geboten.

Kurz vor dem Mauerfall erreichte Das Magazin eine Auflage von etwa 560.000 Exemplaren, angesichts des begrenzten Zeitschriftenangebots war das Heft ein gedruckter Publikumsliebling. Die regelmäßig eingestellten erotischen Geschichten und künstlerischen Aktfotografien waren unter den DDR-Printmedien ein weiteres Markenzeichen, mit dem diese Zeitschrift bis heute identifiziert wird. [Quelle: Wikipedia]


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Zum Film ‚Die Besteigung des Chimborazo‘: Drei Artikel aus DDR-Filmzeitschriften

Jan als Alexander von Humboldt

Jan als Alexander von Humboldt

Eine echte Rarität hat uns Daniela geschickt: im Pressebulletin Kino der DDR Ausgabe 9/89 erschien ein Artikel über den Film ‚Die Besteigung des Chimborazo‘ und ein ausführliches Interview mit dem damals 24jährigen Jan Josef Liefers.

 

 

Artikel aus Filmspiegel 1/89 und Filmspiegel 17/89:


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Die Besteigung des Chimborazo (DDR/BRD 1989)

Inhalt: 

Besteigung des chimborazoDer Film beleuchtet das Leben Alexander von Humboldts (Jan Josef Liefers) zwischen seinem 19. und 33. Lebensjahr. Berlin 1788. Bereits mit 19 Jahren träumt der junge Humboldt davon, die weite Welt zu erforschen. Er bereist England, Frankreich und die Niederlande. Er kämpft den Kampf eines hochbegabten jungen Menschen, seine Jugendträume in bewegten Zeiten zu verwirklichen. Sein größter Traum ist eine mehrjährige Forschungsreise in die Anden, um die Kultur der Indios kennenzulernen und den Chimborazo bis auf 5540 m zu besteigen, was bis dahin noch keinem Menschen gelungen ist. Nach dem Tod seiner Mutter gibt von Humboldt seine Stellung als Bergassessor auf und bereitet die Expedition vor.
Im Alter von 32 Jahren ist es endlich soweit. Er bricht mit seinen Gefährten und einer Karawane von einer Hazienda im Andengebiet auf. Trotz aller Strapazen und Gefahren registriert Humboldt auf seiner Expedition alles, was er findet: Pflanzen, Tiere, Gestein, Wasser. Filmisch werden den Erfahrungen dieser Extremsituationen Rückblenden aus Humboldts Biografie gegenübergestellt.
In der Rolle des Alexander von Humboldt gibt Jan sein Kinodebüt.

von Manu

 



Manu meint:

Ein umwerfender Film mit wunderschönen Aufnahmen der Natur und vielen Informationen über die Bewohner der Hochanden, dessen Inhalt im Jahr seiner Entstehung und dem politischen Umbruch in der DDR angesichts des Fernwehs der Bevölkerung wieder höchste Aktualität hatte.
Besonders gefreut hat mich, dass in „Die Besteigung des Chimborazo“ Claudia Michelsen (Henriette Herz) und Götz Schubert (Wilhelm von Humboldt) mitwirken. Beide begegnen uns nun Jahre später in der Verfilmung von „Der Turm“ als Anne Hoffmann und Meno Rohde an der Seite von Jan wieder.


Jolli meint:

Jan Josef Liefers in seiner ersten Filmrolle. Eigentlich merkt man ihm kaum an, dass er noch nie vor der Kamera gestanden hat, so souverän meistert er die neue Aufgabe. Wenn man bedenkt, wie viele historische Verfilmungen später noch seine Filmografie füllen werden, fügt sich dieses Debut wunderbar ein.

Das Thema ist zweifelsohne interessant. Alexander von Humboldt war ein Mann, der sich nicht mit dem ihm vorbestimmten Weg zufrieden gab. Er verfügte über einen unstillbaren Wissensdrang, den er nicht allein durch Bücher, sondern durch eigene Erfahrungen zu stillen versuchte. Dabei bereiste er ferne Länder und lernte fremde Völker kennen.
Diese Sehnsucht, der Drang nach Selbstverwirklichung und das Widerstreben gegen die Obrigkeit stecken praktisch in jeder Minute dieses Films und sind daher für eine DDR-Produktion der End-80er sicher nicht umsonst gewählt. Ein weiterer Pluspunkt ist der Dreh an Originalschauplätzen, was dem Ganzen noch eine besondere Atmosphäre gibt.

Leider kam ich mir beim Anschauen mehr wie ein Besucher in einem überholten Ausstellungskonzept vor, der am Ende eher ratlos das Museum verlässt. Das mag sicher daran liegen, dass ich mit anderen Filmen großgeworden bin. Eine recht langatmige Handlung, komplizierte Dialoge und ein munteres Hin- und Herspringen zwischen gegenwärtiger Situation und Rückblende, machten es mir schwer, dem Film zu folgen. Viele Szenen erinnerten mich außerdem mehr an einen alten Ethnologenfilm.

Dass ich persönlich keinen Zugang zu diesem Film gefunden habe, bedeutet natürlich nicht, dass er schlecht ist. Jan Josef Liefers spielt seine Rolle überzeugend und zudem begegnet man einigen jungen Schauspielern, die wir auch heute noch sehr gut kennen (Claudia Michelsen, Florian Martens, Hans-Uwe Bauer).


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