Jan Josef Liefers

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Jacks Baby (1999)

Inhalt:

jacks baby2Jacqueline Schumann (Veronica Ferres) ist eine erfolgreiche, aber auch eiskalte und einsame Karrierefrau. Um diesen Lebensumstand zu ändern, ist sie wild entschlossen, ein Baby zu bekommen. Da für sie jedoch weder künstliche Befruchtung noch eine feste Beziehung in Frage kommen, ist sie auf der Suche nach einem „Samenspender“. Zufällig begegnet ihr Max (Jan Josef Liefers), ein sensibler, jedoch völlig abgebrannter Musiker. Er scheint für Jack der geeignete Vater ihres zukünftigen Kindes zu sein.
Mit ihm handelt sie einen Deal aus: Er soll sie schwängern, 30 000 DM kassieren und anschließend aus ihrem Leben verschwinden. Max schlägt nach längerem Hin und Her ein. Jedoch scheint der Plan fast zu scheitern, da Max nun mal nicht auf Knopfdruck funktioniert und fatalerweise auch noch die Liebe dazwischenkommt.
Jan führte bei dieser recht turbulenten und doch sehr romantischen TV-Komödie aus der Produktion Helmut Dietls auch Regie und zeichnet für das Drehbuch mitverantwortlich. Die Musikeinlagen im Film entstanden unter Mitwirkung von „Fury in the Slaughterhouse“. Der Titelsong des Films schaffte es sogar in die Charts.

von Manu



Manu meint:

Typisch deutsche Liebeskomödie mit nicht ganz neuem Thema und voll von gängigen Klischees. Aber genau das ist es doch, was man manchmal einfach braucht, um den Alltag hinter sich zu lassen, ein bisschen zu träumen und zu lachen, auf andere Gedanken zu kommen. Und entgegen der Meinungen vieler Miesmacher: Ich liebe diesen Film! Er taugt durchaus zum Immer-Wieder-Ansehen.


Jolli meint:

Die Klischee-Figuren könnten nicht gegensätzlicher sein. Da die steife, kalte Karrierefrau, dort der erfolglose, verlotterte Musiker. Ein Blick genügt und man glaubt die Charaktere zu kennen. Aber ganz so eindimensional sind sie dann doch nicht. Wenn Jack ganz gerührt vor dem Spiegel steht und sich vorstellt, wie sie mal als Mutter sein wird, merkt man, dass auch ein weicher Kern in dieser Frau steckt. Wenn man sie allerdings im Kampf mit dem Kind ihrer besten Freundin beobachtet, fragt man sich, ob das mit der Schwangerschaft wirklich so eine gute Idee ist.
Max möchte sich dagegen als cooler Draufgänger präsentieren, ist in Wahrheit aber ein absoluter Loser. Seine schlagfertigen Sprüche sorgen aber immer wieder für reichlich Witz.
Die Liebesgeschichte ist natürlich von vornherein absehbar, trotzdem ist der Film bis zum Ende unterhaltsam. Und als Sahnehäubchen gibt es reichlich Musik.


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