Jan Josef Liefers

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Die X. Schicht beim Miner’s Rock in Goslar – Radio Doria traten zu ihrer zweiten Runde an

Am Samstag, dem 28. Oktober 2017, war es endlich soweit: Radio Doria kehrten zurück zum Weltkulturerbe Rammelsberg in Goslar und gaben ein grandioses Konzert in der gut gefüllten alten Schlosserei, wo sie bereits bei der „Miner‘s Rock“-Premiere am 25. April 2015 vor ausverkauftem Haus spielten. Für die Kulturreihe Miner’s Rock war es die zehnte Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Rammelsberg und dem Kloster Wöltingerode.

Trotz Regen, schneidendem Wind und Kälte harrten die Konzertbesucher schon lange vor dem Einlass vor den Toren des Geländes aus. Pünktlich um 19 Uhr ging es dann aber für alle zur Bühne, die im Vergleich zum Konzert von 2015 größer war und mit spektakulärer Beleuchtung aufwarten konnte.

Zum Warmwerden spielte zuerst der Sänger und Gitarrist Thorsten Willer Titel aus seinem neuen Album „Zeitlos“, bis  dann endlich Jan Josef Liefers, Gunter Papperitz, Jens Nickel, Christian Adameit und Timon Fenner den Besuchern mit Songs aus der „Die freie Stimme der Schlaflosigkeit“-Tour einheizten, aber auch mehrere Titel des neuen Albums „2 Seiten“ (erschienen am 1. September 2017) im Gepäck hatten. Johann Weiß war leider nicht am Start (ich gebe zu, ein bisschen hab ich die Ukulele in „Sehnsucht Nr. 7“ schon vermisst). lol

Die Konzertbesucher erlebten einen wundervollen Tourabschluss der Band. Weiter geht es im März des kommenden Jahres mit dem neuen Programm „2 Seiten“. Die Termine zur Tour 2018 gibt es hier. Vielleicht ist ja auch etwas für euch dabei. Wir freuen uns jedenfalls schon sehr darauf und hoffen, dass euch und uns die Zeit bis dahin nicht zu lang wird.

Und zum Schluss noch ein ganz, ganz dickes Dankeschön an Jan und Ellemaj, der guten Fee vom Tour-Bauchladen, die uns am Ende des Abends mit reichlich Gaben nach Hause schickten.

Bleibt dran und lasst euch überraschen, was wir von der Fanseite damit vorhaben!


Links


Herzlichen Dank an Michaela und Mel für die Fotos, die wir veröffentlichen dürfen! :)

 


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Mit Schlagkraft gegen die Kinderdemenz

„Alle Eltern hier im Saal können sich vielleicht ansatzweise vorstellen, was es heißt, seinem Kind 25 Jahre lang beim Sterben zusehen zu müssen.“

Dr. Frank Husemann, Gründer der NCL-Stiftung und Vater eines an der sogenannten Kinderdemenz erkrankten Sohnes, sprach nur ein paar Minuten auf dem Galaabend des diesjährigen Krimi-Cups. Aber seine wenigen Sätze reichten, um alle Gäste im Raum betroffen verstummen zu lassen.

Zur Erklärung:
NCL ist eine extrem seltene, tödlich verlaufende Krankheit, die bislang nicht gestoppt werden kann. Als erstes Symptom zeigt sich eine erschreckend rasche Schwächung des Sehvermögens, die bis zur völligen Erblindung führt. Ihr folgt nach und nach der vollständige Verlust aller kognitiven und motorischen Fähigkeiten. Betroffene erreichen nur selten das 30. Lebensjahr, sterben nach einem Leben als Schwerstpflegefall.
Nur wenige Kinder weltweit sind betroffen und deshalb gab es seitens der Pharmaindustrie zu wenig Interesse, die Forschung voranzutreiben. Genau diesem Problem hat die NCL-Stiftung den Kampf angesagt. (Detailliertere Informationen zur Arbeit der Stiftung und zum Verlauf der Krankheit findet ihr hier bei uns.)

Jan Josef Liefers und Werner Schulze-Erdel agieren schon seit vielen Jahren als Botschafter der Stiftung und haben eigens dafür den Münsteraner Krimi-Cup ins Leben gerufen, ein Charity Golf-Turnier, dessen Reinerlös der NCL-Stiftung zugutekommt.

Schulze-Erdel, den man wohl den Hauptorganisator und Motor dieses Events nennen kann, sagt sinngemäß über sein ‚Baby‘: das ist eine tolle Veranstaltung, bei der alle Spaß haben sollen und wie nebenbei ganz viel Gutes tun. Und genau diese Einstellung war auch Frank Husemann wichtig. Er machte allen Anwesenden schnell klar, dass er keine Betroffenheit wolle. Er war einzig gekommen, um sich zu bedanken, für die unglaubliche Hilfe, die seine Stiftung im mittlerweile fünften Jahr in Münster erfährt.

Er konnte in dem Moment noch nicht wissen, wie grandios der Abend dann noch laufen sollte. Genaue Zahlen hat Werner Schulze-Erdel am Tag des Golfturnieres noch nicht bekanntgegeben, nur dass die gut 50.000 Euro Spendensumme vom letzten Jahr übertroffen werden konnte. Das ist ein Hammer!! :)

Und mindestens ebenso genial war das Wetter am Tag des Turnieres. Wie schon in den letzten beiden Jahren spielten die Golfer auf der wunderschönen Anlage in Greven nämlich im strahlendem Sonnenschein. Damit hatte wirklich keiner rechnen können nach dem unfassbaren Dauerregen des Vortages. Was für ein herrlicher Abschluss eines tollen Events für den guten Zweck!!

 


Weiterführende Links:


Golfturnier:

Galaabend:


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Wir haben zwei Gewinner!!

Es ging jetzt gefühlt so schnell: der neue Tatort ist im Kasten, heute war der letzte Drehtag. Und – wir sagten es ja letzte Woche schon – damit euch die Wartezeit bis zur neuen Folge nicht zu lang wird, verlosen wir zwei von Jan Josef Liefers und Axel Prahl signierte DVD Komplettboxen.

Als wir heute am Set aufgetaucht sind, war Jan schon abgedreht (dass uns das jetzt bitte niemand falsch versteht *kicher*). Aber wir haben trotzdem die perfekte Glücksfee gefunden:

Axel Prahl alias Hauptkommissar Frank Thiel hat enthusiastisch und voller Elan in den Tiefen unserer Tasche gewühlt, um aus den vielen Teilnehmern zwei Gewinner zu ziehen. Das ist ein Hammer! :D :D

Herzlichen Glückwunsch an die beiden Glücklichen!! Die Mail ist unterwegs zu euch, bitte meldet euch bei uns!

Und Axel und Silja: tausend Dank an euch, ihr seid die Besten!!!


Und an dieser Stelle auch noch einen ganz herzlichen Dank an unsere Gewinnspielpartner ICESTORM und Tatortklassiker!


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Achtung, Gewinnspiel! Damit Euch die Wartezeit bis zum neuen Tatort nicht zu lang wird, haben wir Jan und Axel beim Dreh besucht…

…und deshalb jetzt ein echtes Highlight für alle Münster-Fans zu verschenken: wir verlosen zwei von unseren Lieblingsermittlern signierte DVD-Komplettboxen!!

Die Verlosung ist jetzt freigeschaltet und läuft bis zum 4. Juli um 22:00 Uhr. Alle Mails, die danach noch eintreffen, werden nicht mehr berücksichtigt!

Die Verlosung ist beendet! Schaut hier, wen Glücksfee Axel Prahl gezogen hat!
Herzlichen Dank für mehr als 2000 (in vielen Fällen begeisterte und freundliche) Zuschriften! Es hat uns großen Spaß gemacht!!!

Aufgrund der vielen Mails dauert die Bearbeitung etwas länger als gedacht. Die beiden glücklichen Gewinner werden Anfang kommender Woche von uns auf Facebook bekanntgegeben und natürlich auch schriftlich benachrichtigt. Sollte Euch diese besondere Mail erreichen, teilt uns bitte Eure vollständige Adresse mit, damit wir Euch die DVDs zusenden können.

Wir garantieren, wir werden die Mailadressen nicht weitergeben oder für irgendetwas verwenden. Alle Daten werden gelöscht, sobald wir die Rückmeldung beider Gewinner bekommen haben und somit sicher sind, neue Besitzer für diese beiden ganz besonderen Boxen gefunden zu haben.

Ganz herzlichen Dank an unsere Gewinnspielpartner ICESTORM und Tatortklassiker. Und natürlich ebenfalls tausend Dank an Jan und Axel! Es ist uns eine echte Freude, diese tollen DVD-Sammlungen verlosen zu können!!

 

Rechtliche Hinweise:

Der Rechtsweg und ein Umtausch des Gewinns sind ausgeschlossen. Der Gewinnanspruch ist nicht übertragbar. Jede Haftung der Fanseite für das Bestehen technischer Voraussetzungen der rechtzeitigen Teilnahme am Gewinnspiel sowie für etwaige Übertragungsfehler ist ausgeschlossen. Ferner haften wir nicht für Schäden, die im Zusammenhang mit der Teilnahme am Gewinnspiel bzw. mit der Annahme und der Nutzung des Gewinns stehen. Wir behalten uns das Recht vor, im Einzelfall solche Teilnehmer zu disqualifizieren bzw. von der Verlosung auszuschließen, die den Teilnahmevorgang, das System und/oder die Verlosung manipulieren bzw. entsprechendes versuchen und/oder gegen die Teilnahmebedingungen, Rechtsvorschriften oder die guten Sitten verstoßen. Der Ausschluss kann bereits bei einem begründeten Verdacht erfolgen.


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Radio Doria auf Station bei der Kieler Woche

Ein Gastbeitrag von Silvana, ganz herzlichen Dank für den Text und die tollen Fotos :D

Einige von euch erinnern sich bestimmt noch gern an die Bahnhofskonzerte, zu denen NDR1 Welle Nord im Rahmen des Music Trains einlud.  Die Zusammenarbeit verlief offenbar für beide Seite so erfreulich, dass Welle Nord am 24.6.2017 während der Kieler Woche erneut ein Gratis-Konzert mit Radio Doria veranstaltete.

Sogar das norddeutsche Sommerwetter zeigte sich von seiner besseren Seite. War es bis zum Mittag noch wechselhaft mit einigen Schauern, klarte es sich im Laufe des Tages immer mehr auf, sodass sich der Platz am Ostseekai bis zum Beginn des Konzertes um 21:30 Uhr gut mit Menschen gefüllt hatte.

Zuvor hatten die Leute, die bereits nachmittags vorbeikamen, die Chance, auch einmal den Soundcheck mitzuerleben. Es blieben viele Leute interessiert stehen und verfolgten das Geschehen auf der Bühne. Einige meinten irrtümlicherweise sogar, es handele sich bereits um das Konzert und wunderten sich, warum die Singstimme des Öfteren nicht hörbar war. Jan erläuterte dies dann noch im Anschluss an den Soundcheck.

Bevor Radio Doria allerdings dann richtig loslegen konnte, wurden die wartenden Fans zunächst von der NDR1 Welle Nord-Show mit Moderator Jan Bastick und dem sich anschließenden Konzert von Gerrit Hoss unterhalten.

Nach einer kurzen Umbaupause betrat die Band die Bühne und legte direkt mit „Radio Doria“ los. Wie immer führte Jan mit heiteren, aber auch ernsten Anekdoten durch den Abend und das Publikum ließ sich gern von den einzelnen Songs mitziehen, von norddeutscher Zurückhaltung keine Spur.

Insbesondere war ich jedoch auf die beiden neuen Songs gespannt, die bereits 10 Tage vorher in Rüsselsheim ihre Bühnenpremiere erleben durften. Tja, was soll ich sagen? Ich bin restlos begeistert! Sowohl das ausdrucksstarke „Jeder meiner Fehler“ als auch das temperamentvollere „Geister“ sind direkt als Ohrwurm hängengeblieben. Die Vorfreude auf das neue Album ist durch diese beiden Kostproben bei mir auf jeden Fall noch einmal kräftig angestiegen.

Leider haben solch schöne Abende immer einen Fehler: Sie gehen viel zu schnell vorbei. Mit drei Zugaben verabschiedete sich die Band vom Publikum, aber ich kann bereits jetzt sagen: „Wir werden uns wiedersehen…“


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Tatort – ‚Gott ist auch nur ein Mensch‘ (2017)

© WDR/Wolfgang Ennenbach

Inhalt:

Die Kunstwelt schaut auf Münster, und der Skandal ist perfekt. Kurz vor der Eröffnung der internationalen Skulptur-Tage sorgt das vermeintlich neue Werk des Aktionskünstlers „G.O.D.“ (Aleksandar Jovanovic) für großes Aufsehen: Denn bei der Clownsfigur vor dem Rathaus handelt es sich um eine Leiche! Schnell finden Kommissar Frank Thiel und seine Kollegin Nadeschda Krusenstern heraus, dass es sich bei dem Toten um einen ehemaligen Münsteraner Stadtrat handelt, der vor einiger Zeit vom Vorwurf der Unzucht mit Minderjährigen freigesprochen wurde. Bei der Obduktion entdecken Prof. Karl-Friedrich Boerne  und seine Assistentin Silke Haller, dass im Körper der Leiche ein USB-Stick versteckt war. Und auf diesem der Beweis für die Schuld des ehemaligen Lokalpolitikers. Hat hier jemand Rache an einem zu Unrecht freigesprochenen Kriminellen genommen? Doch warum hat der Täter die Leiche zu einer Skulptur umgewandelt? Noch bevor Kommissar Thiel einen ersten Fahndungserfolg verbuchen kann, gibt es einen zweiten Toten, auch dieses Mal kunstvoll präpariert und präsentiert…
[Quelle: WDR]


Hier sind alle Clips aus Axels Drehtagebuch, in denen Jan mit auftaucht:


Trailer:


Rezensionen:

Baggi meint:

Die Drehbuchautoren Silber und Wettcke (Zwischen den Ohren/Schwanensee) sowie Regisseur Lars Jessen (Die chinesische Prinzessin/Feierstunde) sind die Namen, die für mich hinter den allerbesten Tatorten der letzten Jahre stehen. Dementsprechend hoffnungsvoll war ich, was ‚Gott ist auch nur ein Mensch‘ angeht. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Der Kriminalfall ist wirklich interessant, die neuen Figuren allesamt wieder herrlich ausgearbeitet – sämtliche Künstler gefühlt wie frisch aus der Anstalt. Ein echter Spaß!

Thiel und Boerne haben zwar gar nicht allzu viel miteinander zu tun, aber ich habe das nicht vermisst. Beide sind nämlich mehr als ausgelastet mit ihrem jeweiligen Gegenpart in dieser Episode – Thiel mit seiner Bekannten aus Kleinkindertagen, die sich (ganz im Gegensatz zu ihm) an diverse peinliche Aktionen von früher erinnert; und Boerne mit seinem ‚Meister‘, dem bekannten Künstler G.O.D., der derart intensiv und eindrucksvoll düster daherkommt, dass selbst der eloquente Professor manchmal nicht mehr weiß, wie er dagegen ankommen soll. Das ist wahnsinnig kurzweilig anzuschauen. Außerdem hat mir besonders gut Thiels augenzwinkernde Ruhe im Angesicht von Boernes Spinnereien gefallen (gleich die erste Szene im Treppenhaus beispielsweise) … so etwas hatten wir lange nicht, ich habe es sehr genossen. :D

Einziger Kritikpunkt: Silke Haller alias Alberich kommt definitiv zu kurz (no pun intended). Das war in Schwanensee oder Feierstunde anders, beides Folgen, in denen besonders das Verhältnis von Boerne und ihr (in meinen Augen) schlicht genial dargestellt wurde. Sie taucht mir einfach viel zu wenig auf und hat dem Professor kaum etwas zu sagen/entgegenzusetzen. Aber das ist so ziemlich der einzige Wermutstropfen für mich, was diese Folge angeht.

Insgesamt freue ich mich sehr über diesen in wunderschönen Farben und genialen Bildern gefilmten, sommerlichen Tatort. Das herrliche Wetter hat sich auf die gesamte Stimmung des Films übertragen, das ist einfach eine ganz runde Sache!


Links:


Offizielle Pressefotos:


Schnappschüsse rund um den Dreh:


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Gefangen – Der Fall K. (AT: ‚Der Mann, der zuviel wusste) (2018)

Inhalt:

© Jürgen Olczyk / arte

Lange waren die Vermögensberaterin Elke und der Automechaniker Wastl glücklich miteinander. Bis Elke sich mehr und mehr in dubiose Finanztransaktionen einlässt, die ihr Erfolg auf der ganzen Linie bringen. Als ihr Mann diesen windigen Geschäften Einhalt gebieten will, trennt sie sich von ihm. Und geht noch weiter- Der Vorwurf, ihr Mann habe sie geschlagen, bringt Wastl für lange Zeit in eine psychiatrische Klinik.

Wastl und Elke sind seit Jahren glücklich verheiratet. Sie ist eine erfolgreiche Vermögensberaterin, er ein gefragter Restaurator von Oldtimern. Mit der Zeit beginnt Elke, illegale Geschäfte für ihre Bank in der Schweiz zu tätigen. Mehrmals im Monat fährt sie dafür über die Grenze. Außerdem beginnt sie, an ihrer Bank vorbei Geschäfte für ihre Kunden zu machen. Elke ist berauscht von den neuen Möglichkeiten, die sich ihr bieten, möchte immer schneller auf der Überholspur leben. Die Entfremdung des Traumpaars von einst beginnt. Um seine Frau zur Aufgabe ihrer Schwarzgeldtransaktionen zu bewegen und sie vor Strafe zu bewahren, stellt er sie zur Rede. Er möchte das alte, glückliche Leben zurück. Doch sie will raus aus der Beziehung. Plötzlich steht die Anschuldigung im Raum, er habe Elke geschlagen. Es kommt zur Scheidung und zu einem Gerichtsverfahren, bei dem Wastl als gemeingefährlich eingestuft wird. Dazu werden Gutachten von Gutachtern zitiert, mit denen Wastl Kronach nie gesprochen hat. Er wird in die psychiatrische Klinik eingewiesen. Sein Aufenthalt dort wird immer wieder verlängert. Wastl ist dem System ausgeliefert. Sein Vertrauen in den Rechtsstaat ist erschüttert. Durch die dauerhafte Einweisung in eine psychiatrische Anstalt ist er vieler Freiheitsrechte beraubt.

Nur mit Hilfe seines Dickschädels schafft er es, standhaft zu bleiben. Fremde, denen er zu vertrauen lernt, helfen ihm, sich Gehör zu verschaffen. Auch die Medien werden auf seinen Fall aufmerksam, und er kommt schließlich nach siebeneinhalb Jahren frei.

[Quelle: Arte]



Manu meint:

Durch die Medien bin ich bereits vor Jahren auf den Fall Gustl Mollath aufmerksam geworden. Was für ein unfassbares Schicksal, das mich fassungslos und wütend macht! Gefällt mir sehr, dass man diesen unglaublichen Fall verfilmt hat, den man alles andere als einen Justizskandal nennen muss. Vielmehr steckt dahinter eine Mischung aus Gier, Hass, Intrigen und Vertuschung von Schwarzgeldgeschäften.

Es braucht eine karrieregeile kriminelle Ehefrau, einen befangenen Psychiater, der eben mal schnell ein falsches Gutachten erstellt, und einen Richter aus dem Bekanntenkreis, um einen rechtschaffenen Menschen für Jahre hinter den Mauern einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt verschwinden zu lassen.

Ich bin ein großer Fan von Tragödien mit realem Hintergrund. Umso mehr freue ich mich, dass Jan im Film den Wastl Kronach verkörpert. Eine schwierige Charakterrolle, weit ab vom Rechtsmediziner Prof. Boerne aus dem Münsteraner Tatort. Genial gespielt zwischen Verzweiflung, Wut und Resignation in dieser für den Protagonisten scheinbar ausweglosen Situation.

Jan sagt in einem Artikel von nordbayern.de über seine Rolle: „Aber ich finde, es ist ein krasser Film geworden, sehr ergreifend und emotional. Man kann spüren, was ihm widerfahren ist, was mich sehr freut, denn ich habe Mollath als sehr aufgeräumten Menschen kennengelernt, er kann sicher eine Nervensäge sein, aber er ist ein guter Mensch.“ Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

Für mich war es auf jeden Fall wieder ein lohnenswerter Film, der mich die volle Spielzeit total gefesselt hat. Davon wünsche ich mir mehr. Ein dickes „Daumen hoch!“ und vielen Dank dafür!


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Offizielle Pressefotos:


Schnappschüsse rund um den Dreh: