Jan Josef Liefers

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2 Seiten (Deluxe Edt.) CD+DVD

CD

Eigentlich
Musik + Text: Jan Josef Liefers, Sera Finale, Alexander Freund

Das weiße Haus
Musik: Jan Josef Liefers, Gunter Papperitz; mirko Schaffer, Sera Finale, Alexander Freund
Text: Jan Josef Liefers, Mirko Schaffer, Sera Finale, Alexander Freund

Jeder meiner Fehler
Musik + Text: Sera Finale, Alexander Freund

2 Seiten
Musik + Text: Timon Fenner, Jan Josef Liefers, Sera Finale, Alexander Freund

So schön
Musik + Text: Jan Josef Liefers, Gunter Papperitz, Alexander Freund

Nie egal [feat. Reinhard Mey]
Musik: Christian Adameit, Gunter Papperitz, Alexander Freund
Text: Christian Adameit, Jan Josef Liefers, Alexander Freund

Wir sind
Musik + Text: Jens Nickel, Jan Josef Liefers, Sera Finale, Alexander Freund

Geister
Musik: Jan Josef Liefers, Gunter Papperitz, Mirko Schaffer, Sera Finale, Markus Bremm, Alexander Freund
Text: Jan Josef Liefers, Mirko Schaffer, Sera Finale, Markus Bremm Alexander Freund

Noch mal zum ersten Mal
Musik + Text: Johann Weiß, Jan Josef Liefers, Alexander Freund

Wie es nie war
Musik: Jan Josef Liefers, Gunter Papperitz, Sera Finale,  Alexander Freund
Text: Jan Josef Liefers, Sera Finale, Alexander Freund

Abendlied
Musik +Text: Gunter Papperitz

Jeder meiner Fehler (MZRT Remix)
MZRT


DVD

Radio Doria über Die Reise zum Album
Radio Doria über Eigentlich
Radio Doria über Das weiße Haus
Radio Doria über Jeder meiner Fehler
Radio Doria über 2 Seiten
Radio Doria über So schön
Radio Doria über Nie egal
Radio Doria über Wir sind
Radio Doria über Geister
Radio Doria über Nochmal zum ersten Mal
Radio Doria über Wie es nie war
Radio Doria über Abendlied
Menu / Radio Doria / 2 Seiten

 


Radio Doria sind:

Jan Josef Liefers – Gesang
Johann Weiß – Gitarre
Jens Nickel – Gitarre
Gunter Papperitz – Tasteninstrumente
Christian Adameit – Bass
Timon Fenner – Schlagzeug


Daniela meint:
Es gibt nur wenige Alben, in die ich mich nicht reinhören musste, sondern die mich sofort beim ersten Hören gepackt haben. „2 Seiten“ gehört dazu. Mir gefällt die Vielseitigkeit, das Leichte und das Schwere, das Laute und Leise, die unterschiedlichen musikalischen Impulse und Stimmungen. Viel zu schade, um es irgendwo nebenbei zu hören. Man möchte Stille um sich herum, um den Texten zuhören zu können, nicht abgelenkt zu werden. Das Spiel mit Worten und Gedanken spielen, die einen einladen, sie weiter zu stricken, ins Hätte, Wenn und Aber. Es ist so schön, keinen musikalischen und textlichen Einheitsbrei dudeln zu hören, wie es ihn leider zu viel im Radio gibt.

Das Album ist rundum gelungen. So wunderbar alle Lieder sind, einige sind so besonders …

EIGENTLICH – alleine das Wort bietet so viel Gedankenspielraum. Die Bridge „Wir lassen uns treiben, wer zwingt uns zu bleiben, du und ich wir sind heute unterwegs“ ist ein wunderschönes Mantra für (verliebte) Weltenbummler.

DAS WEISSE HAUS – eins meiner persönlichen Favoriten, weil es grad so perfekt in meine eigene kleine Welt passt.

JEDER MEINER FEHLER – so gefühlvoll und „es tut mir leid“ wird sowieso viel zu selten gesagt.

SO SCHÖN – Gunters Kaputt-Suite mit den Streichern am Ende ist der Hammer. Der Song erinnert mich von der Art her irgendwie an Herman van Veen, den ich auch sehr schätze.

NIE EGAL mit Reinhard Mey – es hätte keinen besseren Duettpartner geben können.

WIE ES NIE WAR – Unweigerlich kommt wohl jeder in das Alter, wenn auf einmal dieses ominöse „Früher“ auftaucht. Und in der Tat fragt man sich doch, wann man diesen Zeitpunkt verpasst hat vom „Jetzt“ zu „Früher“. Die Frage: „Wäre die Liebe nicht vergebens, wenn vom Wühltisch des Lebens nur übrig bleibt, was immer übrig war?“ beinhaltet eine so bittersüße Erkenntnis. Dieser Song hat mich direkt erwischt, ganz stark, Chapeau.

ABENDLIED – man kann die Stimmung in diesem Song sehen, hören, riechen und spüren, den lauen Sommerabend, Sehnsucht, Zuversicht und zur richtigen Zeit gespielt, läuft vielleicht auch heimlich eine Träne übers Gesicht.

Gastrenzension von Silvana:
Nachdem mich die ersten Stücke des neuen Albums „2Seiten“ bereits im Vorfeld live begeistert hatten, war ich natürlich voller Vorfreude auf das komplette Album.

Und ich wurde nicht enttäuscht.Mit gefällt die Vielseitigkeit der einzelnen Stücke. Jeder einzelne Song ist auf seine Art besonders.

Mir gefallen die Texte. Für diese sollte man sich jedoch wirklich die Zeit nehmen und in aller Ruhe den einzelnen Zeilen lauschen; es lohnt sich, denn sie lassen dem Hörer viel eigenen Interpretationsspielraum.

Mir gefallen die vielseitigen musikalischen Inspirationen. Man merkt, dass das neue Album nicht mal eben „auf die Schnelle“ fertiggestellt wurde, sondern an den einzelnen Stücken intensiv gefeilt wurde.

Kurz und gut: eine von Anfang bis Ende äußerst gelungene Platte!

Einen kleinen Kritikpunkt möchte ich an dieser Stelle allerdings auch anbringen. Das Booklet ink. Cover überzeugt mich leider nicht übermäßig.
Beim Cover finde ich es schade, dass es ausschließlich auf Jan zugeschnitten wurde. Ich vermisse hier definitiv die restlichen Bandmitglieder.
Außerdem fällt im Inneren des Booklets sofort auf, dass die einzelnen Textzeilen nahezu immer über das Quadrat im Hintergrund ragen, dazu finden sich in den Texten diverse Rechtschreib- und Interpunktionsfehler. Hier sehe ich noch etwas Optimierungspotenzial. 😉

Das sind allerdings nur Kleinigkeiten, die dem Hörgenuss keinerlei Abbruch tun und ich kann das Album nur wärmstens empfehlen!


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Nie egal [mit Reinhard Mey]

Lass uns verloren gehen
In unseren Straßen
Die wir schon kenn‘

Und lass uns sinnlos sein
Ganz ohne Ziel
Nie fremdbestimmt

Und lass uns versinken
Verschwinden in einem Traum
in dem wir uns finden

Lass uns verloren gehen

Es war nie egal wo wir sind
Doch nie wichtig uns auszukenn‘
Waren so oft unbegrenzt
Und haben uns begleitet
Seite an Seite

Refrain
Es war nie egal wo wir sind
Doch nie wichtig uns auszukenn‘
Denn so oder so
Sind wir wortlos verschworen
Wir haben uns begleitet
Seite an Seite

Lass uns verloren gehen
Auch das Gewicht
Wir brauchen es nicht
Und lass uns verloren gehen
In deinen Geschichten
Bring mich jetzt dorthin

Ich kenn kein Grund
uns einzufangen
Sind ohne Weg so weit gekommen

Und lass uns nicht warten
Bis uns nichts anderes mehr bleibt

Es war nie egal wo wir sind
Doch nie wichtig uns auszukenn‘
Waren so oft unbegrenzt
Wir haben uns begleitet
Seite an Seite

Refrain

Bridge

Ohne Netz
Oder doppelten Boden
Ohne Zweifel
Zusammenzuhalten
Und ohne Fragen
Ohne anzuhalten
Ohne Karten
Die uns verraten

Lass uns verloren gehen
Lass uns verloren gehen
Lass uns verloren gehen

Refrain

Es war nie egal wo wir sind
Doch nie wichtig uns auszukenn‘
Denn so oder so
Sind wir wortlos verschworen
Wir haben uns begleitet
Seite an Seite


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Die Frauenversteher – Männer unter sich (2002)

Inhalt

Frauenversteher1Der Spieleentwickler Martin (Jan Josef Liefers) wird am Traualtar von Susanne (Katrin Angerer) stehengelassen, weil sie einen anderen liebt. Martin läßt sich hängen und vergräbt sich voller Selbstmitleid in seiner Wohnung,  bis seine Freunde, allen voran Tobi (Aleksandar Jovanovic) eingreifen und den ‚Club der Frauenversteher‘ gründen. Keine Gefühle, nur noch schnelle Abenteuer, damit soll es Martin besser gehen.  Dann trifft Martin Linda (Anna Loos), und seine Vorsätze geraten ins Wanken…

von Gabi

 



Gabi meint:

Jan Josef Liefers spielt in diesem Film nicht nur die Hauptrolle, er führt auch Regie und ist für Drehbuch und Musik verantwortlich.

Der Film beginnt mit einer Szene, mit der andere Filme enden: die Trauungszeremonie wird kurz vor dem Jawort der Braut von deren Liebhaber unterbrochen. Der frustrierte Martin hat die Schnauze voll von Frauen. Freund Tobi gefällt sich als zynischer Obermacker und haut ihm die sexistischen Klischees nur so um die Ohren – zum Glück sind diese Szenen so überzeichnet, dass man sie ertragen kann, der Gedanke, irgend etwas davon könnte irgendwie doch ernst gemeint sein, kommt gar nicht auf. Der Darsteller von Tobi begegnet uns übrigens später im ‚Tatort‘ als Boris Stettenkamp wieder.

Comicartiger Stil, schnelle Schnitte, witzige Dialoge und gekonnte Variationen beliebter Klischees kennzeichnen den Film. Bevor Martin am Ende seine Linda bekommt – beide, Martin und Linda, sagen am Traualtar zu ihren ‚Ersatzpartnern‘ nein -, passiert allerhand Slapstick, aber auch schön romantische Feelgood-Szenen der Annäherung zwischen Martin und Linda. Gute Darsteller und ein passender Soundtrack, unter anderem mit Jans eigenem Song ‚Choose me‘, runden das Ganze ab. Mein Fazit: Der Film ist so, wie ‚Mann tut was Mann kann‘ gerne geworden wäre.


Jolli meint:

Hoffnungsloser Geek vs. schlagfertige Pilotenbraut. Der Film spielt mit übertriebenen Klischees vom Kampf der Männer, das Mysterium Frau zu begreifen und setzt dabei auf allerhand technische Tricks.
Füße hochlegen, Popcorn auspacken und 90 Minuten amüsante Dialoge und verrückte Slapstick-Einlagen genießen. Kein Film für schwache Lachmuskeln, soviel steht fest, auch wenn man sich dem Mittel der Übertreibung reichlich bedient hat.

Die Grundthematik: verlassener Mann stürzt in seelisches Tief und bekommt nicht immer ganz hilfreiche Tipps seiner Kumpels. Und dann taucht sie auf, die Liebe seines Lebens, aber sie hat da natürlich schon einen anderen.
Klingt ein bißchen nach Sonntagabend-Rosamunde-Pilcher-Gekuschel, ist es aber natürlich nicht. Denn diese Story ist gespickt mit viel Humor und comichaften Einlagen.
“Wie sähe es aus, wenn man das Unsichtbare sichtbar machen könnte? Also zum Beispiel Dinge wie schlechtes Gewissen, ängstliche Befürchtungen, großes Glück oder schreckliche Niedergeschlagenheit”, sagte Jan Josef Liefers in einem Interview.  Und genau so ist es geschehen. Oder wie erklärt man sich sonst das regelmäßige Erscheinen von Martins Ex als Hologramm; wie seinen Flug zu den Sternen?

Nach Jacks Baby führt Jan hier zum zweiten Mal selbst Regie und das mit meiner tollen Truppe an Darstellern, selbst Reinhard Mey bekam einen Part. Die eingestreuten Szenen von Romantik und traurigen Rückschlägen sorgen schlussendlich dafür, dass man nicht nur einen völlig überdrehten Comedystreifen hat, sondern einen amüsanten und durchaus herzerwärmenden Liebesfilm.


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