Jan Josef Liefers

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Fundstück der Woche 20/2016

Foto: Hübner/B.Z. Montage

Foto: Hübner/B.Z. Montage

Am 17. Mai 1866, also vor 150 Jahren, wurde Erik Satie geboren. Passend dazu wurden in dieser Woche noch einmal die Satiesfactionen „Wissen Sie, wie man Töne reinigt?“  mit Klaus Schreiber, Stefan Kurt und Jan Josef Liefers in der Werkstatt des Schillertheaters in Berlin aufgeführt.

Für den Adventskalender der B. Z. im Jahre 2014 hat Jan Josef Liefers einen Blick in die Herrengarderobe des Schillertheater geliefert, den wir Euch als Fundstück der Woche nicht vorenthalten wollen.


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Wieder im Programm – „Wissen Sie, wie man Töne reinigt?“

Wissen sie wie man Töne Wissen sie -BesetzungDas Schillertheater in Berlin nimmt in der Spielzeit 2015/2016 wieder die Satiesfactionen ins Programm.

An insgesamt 6 Terminen suchen Jan Josef Liefers, Stefan Kurt und Klaus Schreiber wieder eine Antwort auf die Frage „Wissen Sie, wie man Töne reinigt“

im Januar 2016

  • Samstag, 9. Januar 2016
  • Sonntag, 10. Januar 2016
  • Montag, 11. Januar 2016

im März 2016

  • Donnerstag, 3. März 2016
  • Freitag, 4. März 2016
  • Samstag, 5. März 2016

Auch wenn die Termine weit in der Zukunft liegen, empfiehlt es sich, zügig Karten zu sichern. Erfahrungsgemäß sind die Vorstellungen schnell ausverkauft.

Was Euch erwartet, könnt ihr hier nachlesen und weitere Informationen zu dem Stück gibt es hier.

Der Kartenvorverkauf startet am 17. Mai 2015.


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Gut zu wissen, wie man Töne reinigt …

Satie1Den Besuch der Theatervorstellung „Wissen Sie, wie man Töne reinigt“ – Satiesfactionen mit Jan Josef Liefers, Stefan Kurt und Klaus Schreiber hatte unser Außenteam der Fanseite schon lange geplant. Und eigentlich sollte es ein ganz entspannter Theaterbesuch werden, bis dann unsere Weihnachtsverlosung ins Spiel kam. Beim Konzert im Hamburger Kampnagel hatte Jan sich extra die Zeit genommen, das Bücherset zu signieren. Und da haben wir uns gedacht, dass es doch eine tolle Sache wäre, wenn er auch die Glücksfee bzw. den Glückself spielen und den Gewinner/die Gewinnerin ziehen würde.

Nachdem es kurz vor Einsendeschluss in unserem Email-Postfach noch ganz ordentlich gerappelt hatte, konnten wir eine Liste mit fast 800 Namen drauf auf die Reise mitnehmen. Im Zug gab es eine schöne Bastelstunde und als wir in Berlin ankamen, hatten wir eine ganze Mütze voller Namenszettelchen.

So präpariert erschienen wir gespannt und voller Vorfreude pünktlich in der Werkstatt des Schillertheaters. Es war die letzte Vorstellung in diesem Jahr und es hatten sich einige bekannte Gesichter, wie Alexa Feser, Justus von Dohnányi, Oscar Ortega Sánchez u. a.  eingefunden, um dem Spektakel ebenfalls zu folgen.

Endlich öffneten sich die Türen der Werkstatt und das Publikum durfte auf einem Sammelsurium unterschiedlichster Sitzmöbel vom Stuhl bis zum Sofa rund um einen Billardtisch Platz nehmen. Der Intendant der Berliner Staatsoper und Regisseur des Stückes, Jürgen Flimm, gab eine kurzweilige und eigenwillige Einführung zum Stück. Mit einem Augenzwinkern nahm er den Anwesenden jegliche Illusion, diesem Abend einen tieferen oder überhaupt einen Sinn abzugewinnen. Und er sollte Recht behalten, was dem Unterhaltungswert des Abends allerdings absolut nicht schadete. Im Gegenteil, wer sich auf das Spiel einließ, wurde Zeuge der perfekten Umsetzung des absurden Theaters, bei der sich eine Skurrilität an die nächste reihte. Es wurde einfach wunderbar und grandios rezitiert, improvisiert und gesungen, was das Zeug hält. Das alles nach scheinbar schwereloser Leichtigkeit aussehen konnte, war der Virtuosität der agierenden Schauspieler zu verdanken. Auch wenn sie sicher hoch konzentriert bei der Sache sein mussten, so merkte man ihnen dennoch die Vertrautheit und den Spaß am gemeinsamen Spiel an. Das galt insbesondere bei einem der Höhepunkte des Abends, als sie gemeinsam Saties berühmte erste „Gymnopédie zum Besten gaben, und zwar nicht wie vorgesehen auf dem Klavier, sondern auf acht gefüllten Wassergläsern. Dabei wandelten sie um den Billardtisch und forcierten zunehmend das Tempo, ein wirkliches Meisterstück.

Das Publikum konnte sich zu keiner Zeit in Sicherheit wiegen und wurde gerne immer mal wieder in das Geschehen mit einbezogen. Und so wurden auch wir mit Kaffeemehl beworfen, angeschmachtet, zum Tanz aufgefordert, hatten einen Affen auf dem Schoß und bekamen einen Schokonikolaus geschenkt. Das volle Programm also *lol*.

Als Fazit lässt sich der Abend als herrlich, absurd, verrückt und unbeschwert beschreiben. Chapeau an das Schauspieler-Trio und den Pianisten. Kultstatus ist diesem Stück garantiert und lässt sicherlich den ein oder anderen Gast zum Wiederholungstäter werden. Das Fanseitenteam eingeschlossen 🙂 Leider sind laut Info des Schillertheaters für 2015 keine Vorstellungen geplant, aber die Satiesfactionen werden sicher irgendwann wieder einmal angesetzt. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Weitergehende Infos zum Inhalt des Stücks und einen zusätzlichen Bericht gibt es hier bei uns im Blog.

Am Ende des Stückes mussten wir zusehen, aus dieser absurden Welt wieder zügig auf den Boden der Tatsachen zu kommen. Wir hatten ja noch eine Mission…  Und Jan hat dann noch in Kostüm und Maske des Baron Qualle unsere Gewinnerin aus Münster gezogen. Wer es noch nicht gesehen hat, hier ist der Link zum Video. An dieser Stelle noch einmal ein ganz dickes DANKESCHÖN an Jan, dass er das alles mitgemacht hat!!! Das fanden wir wirklich prima! 😀

Von Berlin sind wir dann am Samstag auf direktem Wege nach Hürth in die Nobeo Studios gefahren, um live bei der Aufzeichnung von „2014 Das Quiz“ dabei zu sein. Unser garantiert spoilerfreier Bericht erscheint in Kürze hier im Blog. Schaut doch mal wieder vorbei.


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Wir haben eine Gewinnerin!!!

Leute, Ihr seid der Hammer! Mit einem solchen Ansturm hätten wir nie im Leben gerechnet. Ihr seid echt verrückt *lol* 🙂

Bevor wir die Siegerin verkünden, möchten wir ganz herzlich DANKE sagen für die vielen lieben Kommentare und guten Wünsche. Das hat uns wirklich sprachlos gemacht.

Im Zug auf dem Weg nach Berlin haben wir in einer lustigen Bastelstunde alle Zettelchen mit Euren Namen geschnibbelt und eine Mütze voll bekommen.

Eine ganz besondere Glücksfee  äh, ein ganz besonderer Glückself hat die Gewinnerin gezogen. Seht selbst …

Zweimal mussten wir staunen: Punkt eins, die Gewinnerin kommt aus Münster, als hätte es unser Glücksboerne gespürt, Punkt zwei, die Gewinnermail trudelte am 17.12. um 19:59 Uhr, also kurz vor Torschluss, in unserem Postfach ein…

Wenn Ihr nun sehen wollt, wer die glückliche Gewinnerin ist, schaut Euch das Video an:

Wir sagen ganz herzlichen Glückwunsch und hoffen, unser Bücherpaket findet ein tolles neues Zuhause. Die Gewinnerin bekommt eine Email von uns.


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Fundstück der Woche 46/2014

Heute enden die Dreharbeiten für den neuen Tatort Münster (Arbeitstitel „Erkläre Chimäre“) und in der nächsten Woche wechselt Jan Josef Liefers wieder auf die Theaterbühne. Im Schillertheater widmet er sich der Frage „Wissen Sie, wie man Töne reinigt?“, Satiesfactionen. Es gibt drei Termine im November (19., 20. und 21.11.) und weitere drei Aufführungen im Dezember (17., 18. und 19.12.), die allerdings alle bereits ausverkauft sind.

Passend dazu präsentieren wir als Fundstück der Woche ein älteres Interview aus der Bildzeitung aus 2011. Unter der Überschrift „TATORT“-STAR ERMITTELT AN DER STAATSOPER beantwortet Jan Fragen zu allen möglichen Tonlagen.

Weitere Informationen zu „Wissen Sie, wie man Töne reinigt?“ und Jans Theaterkarriere gibt es hier bei uns im Blog.

Ende Mai kehrt Jan ans Schillertheater Berlin zurück, wo er mit seinen Kollegen Klaus Schreiber und Stefan Kurt die Satie-Inszenierung „Wissen Sie wie man Töne reinigt“ unter der Regie von Jürgen Flimm zum Besten gibt.

Im November und Dezember kehrt Jan ans Schillertheater Berlin zurück, wo er mit seinen Kollegen Klaus Schreiber und Stefan Kurt die Satie-Inszenierung „Wissen Sie wie man Töne reinigt“ unter der Regie von Jürgen Flimm zum Besten gibt.


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Das war 2013 – ein Jahresrückblick in Bildern

2013 ist vorbei; Zeit auf ein abwechslungsreiches Jahr zurückzuschauen.
Jan Josef Liefers hat seine Fans nicht zuletzt durch Facebook und Twitter durch ein arbeitsreiches und sehr erfolgreiches Jahr geführt. Wir haben mit ihm über seine Späße gelacht, bei den vielen gewonnenen Preisverleihungen gefeiert, aber auch erregt über verschiedene Beiträge diskutiert. Fest steht: 2013 war alles, nur nicht langweilig.

Wir haben einen kleinen Rückblick zusammengestellt und lassen das Jahr auf diese Art noch einmal Revue passieren. Viel Spaß damit!


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Wissen Sie wie man Töne reinigt?

wissen Sie wie man Töne reinigtEben noch tanzte ein Affe im Tutu um den Billardtisch herum, eben noch zupfte sich die Braut im Kleid an ihrem langen Bart, da bringt eine kleine Eieruhr alles durcheinander und jeder rennt in eine Ecke, um ein möglichst synchrones Klangspiel zum besten zu geben, während die Glühbirne in der Mitte munter vor sich hinschaukelt. Fast schon bemitleidenswert ist da der nicht mehr ganz so junge Klavierspieler (Harry Lyth) oben auf der Empore, der jedes Mal die Treppe hinunter hetzen  muss, ohne dabei auf dem Kaffeepulver auszurutschen, das sich inzwischen über den Boden verteilt hat.

Ja, wir reden hier tatsächlich über ein Theaterstück; wenn auch nicht unbedingt über ein todernstes. „Wissen Sie wie man Töne reinigt? – Satiesfactionen“ lautet der Titel der Inszenierung unter der Regie von Jürgen Flimm am Schillertheater Berlin. Seit 2011 begeistert das Stück in kurzen, über das Jahr verteilten Intervallen sein Publikum. Die Besetzung ist dabei übersichtlich: es braucht nur einen Jan Josef Liefers, einen Stefan Kurt und einen Klaus Schreiber, um die Zuschauer bestens zu unterhalten.

Das Stück, basierend auf Erik Saties „Die Falle des Qualle“, strotzt nur so vor Absurdität. Völlig handlungsfrei ist sie allerdings nicht: der mürrische und depressive Baron Qualle (Jan Josef Liefers) verbringt seine Tage damit Töne abzuwiegen, um damit Geld zu verdienen. Die Phonologie, so betont er, ist der Musik weit überlegen. Aber nicht nur, dass er sich mit seinem aufmüpfigen und sozialistisch angehauchten Kammerdiener Polycarpe (Stefan Kurt) herumschlagen muss, der viel lieber an ein Billard-Match gehen würde, es taucht auch noch der dümmliche Astolpho (Klaus Schreiber) auf, der Frisette (Stefan Kurt), die Ziehtochter des Barons, heiraten möchte.

Erik Satie (1866-1925), nicht unbedingt für besonders tiefgründige Werke bekannt, galt schon zu Lebzeiten als Hitzkopf, dem die Musik seiner Zeit missfiel. Um ihn ranken sich eigentümliche Gerüchte. So soll er angeblich immer mit einem offenen Auge geschlafen haben, nur weiße Speisen gegessen haben und er war das einzige Mitglied seiner selbst gegründeten Bruderschaft.
Sein Werk „Le piège de Méduse“ ist gespickt mit Gedankensprüngen, Missverständnissen und unlogischen Wendungen und genau das hat Jürgen Flimm jetzt sehr geschickt zu inszenieren verstanden.

Bis zum vermeintlichen Friede-Freude-Eierkuchen-Happy-End wird eifrig gesungen, getanzt, gebrutzelt und herumgealbert. Wer hier nicht vor Lachen fast vom Stuhl purzelt, der ist eindeutig fehl am Platz. Gut 75 Minuten dauert das Vergnügen, inklusive einer Pause – für die Darsteller, nicht für die Zuschauer wohlgemerkt! Eine Grenze zwischen Bühne und Zuschauerraum gibt es nicht. Alles spielt sich um den zentralen Billardtisch ab und wenn man sich traut, in der ersten Reihe zu sitzen, kann es sein, dass man sich plötzlich in einer Walzer-Tanzeinlage wiederfindet, oder in einen militärischen Rang höchster Ehre berufen wird.
Nebenher wird ein duftendes Zwiebel-Omelette gebraten; und dann wäre da natürlich noch der tanzende Affe (der von jedem mal gespielt wurde) und die wiederkehrenden Xylophon-Klänge von Saties endlos wirkendem Vexations.

Besonders faszinierend, aber sicher alles andere als einfach, ist das Klangspiel der unterschiedlich hoch gefüllten Wassergläser, das die Schauspieler beim Umkreisen des Tisches anschlagen. Spätestens jetzt wird klar: hier funktioniert das Zusammenspiel der Darsteller perfekt. Was oft so verrückt und aus der Luft gegriffen aussieht, erfordert höchste Konzentration. Da trifft es sich gut, dass sich das Ensemble schon so lange kennt und oft schon ein Blick oder ein Stichwort genügt, um sich zu verständigen.

Wer ins Theater geht, um einen tieferen Sinn hinter alldem zu suchen, der wird wohl scheitern. Aber wer sich einfach mitziehen lässt, herzhaft zu lachen und dabei die gemütliche Atmosphäre in der recht kleinen Werkstatt des Theaters genießt, wo man die Schauspieler hautnah erleben kann, der sollte diese Gelegenheit nicht verpassen.

P.S.: Wenn Sie wissen wollen, wie man Töne reinigt: einfach mit einem nassen Schwamm auswischen 😉