Jan Josef Liefers

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Goldene Henne 2013 – Bildergalerie und Video der Laudatio

Am 25. September, um 20.15 Uhr, übertrug der MDR zum 19. Mal die Galaveranstaltung für Deutschlands größten Medienpreis: die Goldene Henne.

Bereits im vorher ausgestrahlten „Countdown“ sah man viele strahlende Gesichter auf dem roten Teppich. Es war eine grandiose Gala mit unendlich vielen Prominenten im Publikum, von denen viele in den vier Kategorien Schauspiel, Musik, Moderation und Sport nominiert waren und im Vorfeld von den Zuschauern gewählt werden konnten. Moderator Marco Schreyl machte es spannend: Die Preisträger wurden erst innerhalb der Gala bekanntgegeben.

Die erste Goldene Henne des Abends erhielt Jan Josef Liefers in der Kategorie Bester Schauspieler. Seine Tatort-Assistentin, die Gerichtsmediziner Prof. Karl-Friedrich Boerne, alias Jan Josef Liefers, oft mehr oder weniger liebevoll Alberich nennt, ChrisTine Urspruch, hielt eine herzenswarme Laudatio, die den Preisträger zu Tränen rührte. Zu sehen im Video weiter unten auf dieser Seite. Ihr für mich schönster Spruch des Abends: „Big, bigger, Boerne!“ Wow!!! Das saß (beim Geehrten und auch beim Publikum)!

Anna Loos bekam auch eine Goldene Henne, den Ehrenpreis in der Kategorie Rock Pop, mit ihrer Band Silly, die große Erfolge feiert.

Wir, das Autorenteam, gratulieren Jan, Anna und natürlich Silly ganz herzlich zu diesem heiß begehrten Publikumspreis in doppelter Ausführung!

Alle weiteren Kategorien und alle Preisträger erfahrt ihr auf der Goldene-Henne-Seite und diejenigen, die sich die Höhepunkte der Gala noch einmal ansehen möchten, können dies in der Mediathek des MDR tun.

Bildergalerie zur Gala

Die wundervolle Laudatio für Jan Josef Liefers hielt ChrisTine Urspruch


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„Bist du schon da? Ist deine Reise schon vorbei?“ – Ein Wochenende in Sondershausen

TeamRund 140 000 Menschen strömten an diesem Wochenende nach Sondershausen zu den Thüringentagen…und wir strömten mit. Wir, das Fanseitenteam, hatten schon vor einiger Zeit beschlossen, diese Gelegenheit für ein Treffen zu nutzen. Jan Josef Liefers & Oblivion und Silly zu erleben waren nur zwei Gründe, die auch eine weite Anreise lohnenswert machten. Noch mehr überwog unsere Neugier, einander endlich mal persönlich kennenzulernen. Leider konnte Kathrin nicht dabei sein. Dafür ergänzte Anton (Gabis Mann) die Truppe als Fotograf. Nach dem Konzert trafen wir noch Daniela, die uns schon viele schöne Bilder zur Verfügung gestellt hat.

Sondershausen ist auch ohne besonderen Anlass eine Reise wert: Sehenswürdigkeiten wie das Schloss, das Erlebnisbergwerk oder der nahegelegene Kyffhäuser lassen keine Langeweile aufkommen. Der Thüringentag bot jede Menge unterschiedlicher Musik, von Schlager über Irish Folk bis zur Operngala.
Die ersten Stunden nutzten wir, um die Stadt zu erkunden, die verschiedenen Themenbereiche des Festes zu beschnuppern und natürlich durfte auch eine echt Thüringer Bratwurst nicht fehlen. Entgegen aller unsicheren Wetterprognosen erwartete uns ein warmer, wolkenloser Konzertabend.

Schon zum Soundcheck strömten die Menschen auf dem Marktplatz zusammen. Mit etwas Verspätung boten Jan Josef Liefers & Oblivion schließlich ein leicht gekürztes Programm, das trotz des altbekannten Titels „Soundtrack meiner Kindheit“ fast ausschließlich aus neuen Songs bestand.
Für viele war es die erste Gelegenheit, die neuen Lieder zu hören, die voraussichtlich im Herbst auf einem Album erscheinen werden. Die meisten Titel sind sehr rockig; ruhigere, balladenartige Töne eher die Ausnahme. Die Texte, so unterschiedlich sie sind, scheinen ein durchgehendes – wenn auch nicht leicht in Worte zu fassendes – Thema zu haben: es geht um Bestandsaufnahme, Bilanz ziehen, die Frage nach dem, was noch kommt, die Notwendigkeit von Veränderung. Dabei ist jedoch nichts von Selbstmitleid oder dergleichen zu spüren.
Die Musik, wie es ein MDR-Reporter formuliert, „ist eine Mischung aus Pink Floyd und poetischem Deutschrock“. Nun ja. Mangels einer passenden Schublade mag diese Klassifizierung als Anhaltspunkt dienen :) Jens Nickel wurde übrigens diesmal durch Keile von der Band Kings & Killers überaus kompetent vertreten.

Leider sorgte die Tatsache, dass das Konzert im Rahmen des öffentlichen Bühnenprogramms stattfand, für ein ständiges Kommen und Gehen bei den Zuschauern. Nicht jeder hatte offenbar die Muße, sich auf die Musik einzulassen (schwer zu sagen, was manche wohl erwartet hatten). Das tat der Stimmung unter den Fans aber keinen Abbruch.

Jan Josef Liefers umgarnte auch diesmal mit dem Lied „Und ich liebe dich“ eine entzückte junge Dame und spätestens als „Mein Herz soll ein Wasser sein“ über den Marktplatz schallte, konnten viele zeigen, wie textfest sie sind. Mit dem neuen Song „Ein Halleluja“ ging der offizielle Teil des Konzerts schließlich zu Ende, aber natürlich hatte die Band noch eine Zugabe in petto: „Wo bist du“ lieferte einen gelungenen Abschluss.

Danach hatten es die Veranstalter offenbar sehr eilig, die Jungs von der Bühne zu komplementieren. Es blieb nicht einmal mehr Zeit die Band vorzustellen oder eine zweite Zugabe zu spielen (viele haben sich sicher noch auf „Kleine Kreise“ gefreut), schließlich musste auch noch der letzte Programmpunkt erfüllt werden, bevor um 0 Uhr die Sperrstunde anfängt. Hier nochmal die Liste der gespielten Songs:

1. Ouvertüre
2. Rückenwind
3. Pralles Leben
4. Radio Doria
5. Blutmond
6. Sehnsucht Nr. 7
7. Und ich liebe Dich
8. Garten der Liebe
9. Mondlied
10. Mein Herz soll ein Wasser sein
11. Nachrichten
12. Frühling
13.Ein Halleluja
14. Wo bist du

Der Samstag versprach ebenso sonnig und unterhaltsam zu werden, wie die der Tag davor. Wir nahmen uns ausgiebig Zeit, die verschiedenen Angebote der Thüringentage zu erkunden und können an dieser Stelle noch mal ein kräftiges Lob an die Veranstalter aussprechen, die sehr viel Arbeit in die Organisation gesteckt haben. Besonders das Schloss mit all seinen Ausstellungen und eine anstrengende – aber sehr lohnenswerte! – Besteigung des Kirchturms boten sehr viel Unterhaltung.

Gegen Abend machten sich die ersten dunklen Wolken bemerkbar. Eine Regenjacke für das bevorstehende Silly-Konzert auf dem Lohplatz einzupacken, schien angebracht zu sein. An Zuschauern mangelte es deshalb aber nicht. Bis pünktlich um 20 Uhr die ersten Beats aus den Lautsprecher schallten, war der Lohplatz prall gefüllt und der Himmel wieder fast wolkenlos.

Die ersten 30 Minuten gehörten der Band „Rauschenberger“, die dem Publikum schon mal kräftig einheizte und Stimmung verbreitete. Danach rockte Silly den Abend mit einer gewaltigen Bühnenshow und vielen Liedern aus dem neuen Album „Kopf an Kopf“. Aber auch einige ältere Songs gehörten zu dem knapp zweistündigen Programm. Anna Loos und ihre Jungs wussten genau, wie man die Menge zum Toben bringen konnte und lieferten eine erstklassige Show ab.

Artikel und Bildergalerie von nnz-online.de!

Jedes Wochenende geht auch mal zu Ende und in diesem Fall verabschiedete es sich noch mit einem bunten Feuerwerk. Zum großen Festumzug am Sonntag konnten wir leider nicht mehr alle bleiben, da einige noch eine lange Heimreise vor sich hatten. Aber wir hatten auch so eine tolle Zeit.

Danke an Jan Josef Liefers & Oblivion; Danke an Silly; Danke Sondershausen!


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Inas Nacht (2012)

INAS NACHT – Best of Singen & Best of Sabbeln 2 [2 DVDs]
Volume 2 des beliebten Tresentalks mit Ina Müller – und top (inter-)nationalen Gästen. U.a. mit dabei: Beth Ditto, Jan Delay, Nina Hagen, Sido, Jan Josef Liefers und Désirée Nick

(Tresen-)Talkshow mit Wohnzimmeratmosphäre: Schauplatz ist die winzige Hamburger Hafenkneipe „Zum Schellfischposten“. Das Publikum besteht aus 14 handverlesenen Personen – mehr passen nicht rein. Chaos hat System bei Inas Nacht: Publikumsfragen auf Bierdeckeln, der Shantychor vor der Tür und freche Fragen von Ina Müller, dem Multitalent mit Kodderschnauze, garantieren eine hochunterhaltsame Mischung aus Talk, Comedy und Musik, die völlig zu Recht soeben mit dem Echo in den Kategorien Medienpartner des Jahres und Künstlerin Rock/Pop National ausgezeichnet wurde. Schräg, überraschend, originell – so ist Inas Nacht.

Disc 1: „Best of Singen“ mit:
Söhne Mannheims – Das hat die Welt noch nicht gesehen
Jan Josef Liefers – Wo bist du
Sido – Der Himmel soll warten
Peter Maffay – Es war Sommer
Alin Coen – Festhalten
Jan Delay – Oh Johnny
Bully – Schön ist es auf der Welt zu sein
Asa – Preacher Man
Silly – Alles rot
Moop – Mama Geh mit uns
Lana Del Rey – Video Games
Roger Cicero – In diesem Moment
Gossip – Heavy Cross
Nina Hagen, Desiree Nick & Ina Müller – In Hamburg sagt man Tschüss

Disc 2: „Best of Sabbeln“ mit:
Michael „Bully“ Herbig, Gunter Gabriel, Jan Josef Liefers, Désirée Nick, Ben Becker, Marius Müller-Westernhagen, Tim Mälzer, Cordula Stratmann, Howard Carpendale, Ulrich Wickert, Max Giermann, Jürgen Drews, Eckart von Hirschhausen, H. P. Baxxter, Katharina Thalbach, Florian David Fitz, Hubertus Meyer-Burckhardt, Jan Delay, Bjarne Mädel, Ingo Naujoks, Bettina Böttinger, Anneke Kim Sarnau, Dieter Pfaff, Heiner Lauterbach, Sven Regener, Dietmar Bär, Ingrid van Bergen, Nina Hagen, Michael Mittermeier, Lena, Beth Ditto, Sido, Ulrich Tukur, Jürgen Trittin, Reiner Calmund, Sportfreunde Stiller

Bonus:
Hinter den Kulissen: Frau Müller trifft Frau Müller
Exklusiver Handy-Klingelton zum Download von der DVD


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Gartenträumefestival – Stars im Park, Elbauenpark Magdeburg, 28.08.2011

Jan lud die Besucher des Elbauenparks Magdeburg auf eine ganz besondere Entdeckungstour zu Alten Meistern und Neuen Helden ein. Kurzweilige und amüsante Geschichten (was nicht anders zu erwarten war, wenn Jan den Nachmittag bzw. Abend moderiert) und wunderbare Musik von Telemann und Revolverheld (Freitag), Bach und den Prinzen (Samstag), Händel und Silly (Sonntag) machten das Festival wohl für jeden Einzelnen unvergesslich.

Schade, dass ich nicht alle drei Festivaltage miterleben konnte. Die Entscheidung fiel dann aber doch leicht. Ich entschied mich für den Sonntag, an dem ich das erste Mal Silly live erleben konnte. Denn wann hat man mal die Gelegenheit, Jan und seine Anna gemeinsam bei einer Veranstaltung und dann auch noch gemeinsam auf der Bühne zu erleben? Ein unglaublich toller Abend und die erfüllte Hoffnung, Jan und Anna im Duett zu erleben! Man „ERINNERT“ sich noch sehr lange daran. Herzlichen Dank dafür!


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Erinnert – Silly feat. Jan Josef Liefers, 2011

Erinnert
Erinnert

Ausgeschüttelt, abgestaubt.
Meinem Engel neue Flügel angeschraubt.
Müdes Mädchen, was ist grad gescheh’n?
Schöne Filme in meinem Bauch.
Meine Augen woll’n nicht aufgeh’n. Deine auch?
Hallo Süße, eine Ewigkeit nicht mehr geseh’n.

Ich danke dir, du hast mich an mich erinnert.
Ich und ich war’n einander schon so fremd.
Ich komm zu mir. Du hast mich an mich erinnert.
Ohne dich hätt die Welt mich überschwemmt.

Erinnert
Erinnert

An ein Mädchen, das noch lebt.
An ein Mädchen, dessen Seele lächelnd schwebt.
An ein Mädchen, viel zu tough, es durch den Wolf zu dreh’n.

Ich danke dir, du hast mich an mich erinnert.
Ich und ich war’n einander schon so fremd.
Ich komm zu mir, du hast mich an mich erinnert.
Ohne dich hätt die Welt mich überschwemmt.

Erinnert
Erinnert-an mich
Erinnert hab ich – mich an mich

Ich danke dir, du hast mich an mich erinnert.
Ich und ich war’n einander schon so fremd.
Ich komm zu mir, du hast mich an mich erinnert.
Ohne dich hätt die Welt mich überschwemmt.

Ich danke dir, du hast mich an mich erinnert.
Mich und mich, Porzellan und Elefant.
Ich komm zu mir, du hast mich an mich erinnert.
Ohne dich hätte ich mich nicht erkannt.

Erinnert
Erinnert-an mich
Erinnert hab ich – mich an mich



Gabi meint:

Die ’neuen‘ Silly mit der Sängerin Anna Loos sind so gut wie eh und je. Dies ist die einzige Single mit dem Ehepaar Liefers/Loos. Das Video dazu ist eine Story in Schwarz-weiß, sehr schön gemacht unter der Regie des Filmemachers Pepe Danquart. Jan und Anna klingen zweistimmig sehr gut; besonders gut gefällt mir die leicht veränderte zweite Stimme ab ca. 3:15.


Jolli meint:

Das ist doch mal eine schöne Idee, dass die beiden ein Duett singen, denn stimmlich passen sie einfach genauso gut zusammen, wie im Leben. So weit ich mich erinnern kann, ging die Idee auf eine Wette bei „Wetten dass…“ zurück, da können wir ja froh sein, dass wir wirklich in diesen Genuss kommen.
Es ist natürlich zu allererst ein Liebeslied, aber keinesfalls schnulzig. Die Botschaft des Textes kommt gut durch: manchmal braucht es etwas oder jemanden, der uns hilft, aus dem Käfig auszubrechen, in den wir uns irgendwann mal selbst manövriert haben.
Das dazugehörige Video ist im schlichten schwarz-weiß gehalten, aber das macht ihn meiner Meinung auch zu etwas Besonderem. Mir gefällt das hin- und herswitchen zwischen den „Perspektiven“ am Schluss. Steht ihm einfach gut, der Hut. ;-)


Anne meint:

Ich mag die beiden Stimmen im Duett. Ich sehe es eher als Lied über Liebe und nicht als klassisches Liebeslied zwischen Mann und Frau, da es auf mehrere Personen, die wir auf unsere Art und Weise lieben, übertragbar ist. Ich kenne das Gefühl mit einem Tunnelblick durchs Leben zu hetzen, nicht nach links und rechts zu schauen und dann wieder jemanden zu treffen der dir das Gefühl gibt: „Ha! So war ich auch mal und warum zeige ich diese Seite eigentlich nicht mehr? Diese Person kann eine gute Freundin, ein guter Freund oder auch ein, bis dato, ganz unbekannter Mensch sein.   Da bekommt man den Spiegel vorgehalten und steht plötzlich still, hetzt nicht mehr, blickt sich um und „erinnert sich an sich“. Am besten ist die Stelle bei der Jan ein kräftiges „mich und mich“ und Anna darauf „Porzellan und Elefant“ singt – da geben sie beide mächtig Stimme. Das gefällt mir :-)
Anna hat jedoch zuweilen eine große Stimmgewalt und muss aufpassen, dass Jan dabei nicht untergeht – das wäre nämlich jammerschade!