Jan Josef Liefers

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Autorenteamtreffen beim Konzert von Jan Josef Liefers und RADIO DORIA in Bonn

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Vor gut einem Jahr fand beim Konzert in Sondershausen im Rahmen des Thüringentages das erste Autorenteamtreffen statt. Im Laufe des letzten Jahres ergab es sich nach und nach, dass das inzwischen personell verstärkte Autorenteam beim Konzert in Bonn am 26.04.2014 wieder fast in Klassenstärke vertreten sein würde, sodass wir ein weiteres gemeinsames Treffen anvisierten. Das war allerdings in der Ausführung gar nicht so einfach, da die Teammitglieder doch auf mehrere Bundesländer verstreut wohnen. Kathrin und Anne konnten leider nicht kommen. Dafür war wieder Anton (Gabis Mann) mit dabei und dieses Mal auch Nicoles Tochter

2014-04-26 Teamtreffen BonnDie Vorfreude auf ein gemeinsames Treffen war so groß, da fiel es gar nicht auf, dass wir uns untereinander noch nicht alle persönlich kannten. Im Gegenteil vor Ort waren die Begrüßungen dann sehr herzlich und in Null Komma nichts waren wir in angeregte Gespräche vertieft. Ausreichend Gesprächsbedarf gab es ja genug, sei es die Umbenennung des Bandnamens, die verschobenen Konzerte, Spekulationen über neue Projekte und etwas von Bonn und dem Rhein wollten wir auch noch sehen…

Die Zeit verging wie im Flug und der Konzertbeginn rückte näher. Schnell wurden noch einige Gruppenfotos gemacht und dann suchten wir unsere Plätze im Saal, die zwar nicht direkt zusammen, aber in unmittelbarer Nähe lagen.

Das Konzert war Teil einer Reihe des Bonner Opernhauses unter dem Titel „Quatsch keine Oper“. Einige Zuhörer im Saal wussten zu berichten, dass Jan mit seiner Band zuletzt mit dem Soundtrack-Programm im Jahre 2009 in Bonn gastierte. Dieses Mal stand vor nahezu ausverkaufter Kulisse „Radio Doria – die freie Stimme der Schlaflosigkeit“ auf dem Programm. Gut zwei Stunden heizten Jan und die Jungs den Menschen im Saal ordentlich ein.


Und wie war das Konzert???

Mara_Thoni meint:

Ich habe nun schon das ein oder andere Konzert mit dem „neuen“ Programm „Radio Doria – die freie Stimme der Schlaflosigkeit“ genießen können und ich war auch dieses Mal wieder hellauf begeistert. Es war einfach großartig, mit welcher Leidenschaft Jan und die Band die Musik auf der Bühne zelebrierten. Es steckte soviel Leben und Power darin, dass zwei Stunden wieder einmal viel zu schnell vorbei waren.

Seit den letzten Konzerten ist einige Zeit sowie ein Tatortdreh vergangen und es schien mir, als hätten Jan und die Jungs sich einfach wieder riesig gefreut, gemeinsam Musik zu machen. So verwunderte es kaum, dass bei dem ungewohnt an Sitzplätze gebundenen Publikum der Funke schnell übersprang und gute Stimmung auf sowie vor der Bühne herrschte.

Gleich zu Beginn war mir der extrem gute Sound im Bonner Opernhaus aufgefallen. Offenbar ist das Opernhaus nicht nur klassischen Tönen gegenüber aufgeschlossen. Jans Stimme war kristallklar zu hören, ohne dass die Instrumente dahinter zurückstecken mussten und so fiel es mir noch einmal leichter, mich auf die aussagekräftigen Texte der Songs einzulassen. Für mich war es definitiv das beste Klangerlebnis der letzten Konzerte, die ich besucht habe.

Bei den letzten Stücken hielt es das Publikum nicht mehr auf den Sitzen und die Stimmung war einfach nur gut. Als verdiente Anerkennung für einen phantastischen Abend gab es Standing Ovations (eine der wenigen Vorteile eines bestuhlten Konzertes; bei einem Stehkonzert geht das wohl schlecht).

Gefehlt hat dieses Mal Christian Adameit, doch er wurde würdig von einem Gastbassisten vertreten, dessen Namen ich leider nicht behalten habe. Auch meine ich, dieses Mal eine andere, ebenso traumhafte Ballerina gesehen zu haben. Das „Rübenbeet“ ist wohl der vom Opernhaus geforderten Pause zum Opfer gefallen. Ach ja, und der Timon Fenner hat offenbar ein neues Schlagzeug.

Als Einleitung zu dem Stück „Unbeschreiblich“ erzählte Jan, dass es häufig des Menschen Natur ist, für besondere Ereignisse (seien sie besonders gut oder schlecht, angenehm oder schlimm) sofort eine Erklärung oder Begründung parat zu haben.

So lasse ich denn dieses wieder einmal großartige Konzert in meiner Erinnerung einfach so wie es war –  „unbeschreiblich“

Bagginicole meint:

Eine ganze Weile lang bettelte meine große Tochter (8 Jahre) immer mal wieder, dass sie mich einmal auf ein Konzert begleiten darf. Ich wollte ihr diesen Wunsch prinzipiell gern erfüllen, aber das gestaltete sich eher schwierig – es gibt einfach wenig Gelegenheiten, ein Kind in dem Alter mitzunehmen. Die Musik muss ihr natürlich gefallen, was eben längst nicht immer der Fall ist; Open Air z.B. ist wegen des Wetters kritisch (nasse Kinder sind mürrische Kinder ;o), Stehkonzerte gehen bei der geringen Körpergröße gar nicht, eine weite Anreise ist ebenso ein k.o.-Kriterium… ich hatte eigentlich schon gar nicht mehr drüber nachgedacht, sie hat irgendwann auch nicht mehr davon gesprochen und das Thema war erst einmal ganz abgehakt.

Anfang März war ich ja mit Mara_Thoni relativ kurzentschlossen nach Gütersloh gefahren und habe wohl so begeistert von Radio Doria berichtet, dass Maike mich spontan gefragt, ob sie nicht mitkommen kann nach Bonn ins Opernhaus. Damit hätte ich nicht gerechnet und wäre auch nie darauf gekommen. Im ersten Moment habe ich nein gesagt, denn wir vom Autorenteam hatten die Karten schon vor einem knappen Jahr erstanden und es war klar, dass in Reihe zwei, in meiner Nähe, kein Platz mehr frei sein würde.

Aber dann habe ich angefangen zu überlegen: Bonn, praktisch vor der Haustür. Zur Not, wenn alle Stricke reißen würden, könnte mein Mann das Kind abholen kommen. Sie kennt und mag Jan Josef Liefers, durfte Teile vom Quiz 2012 und 2013 schauen (und hatte einen Heidenspaß dabei), weiß, dass er den Löwen Alex spricht, den sie sehr liebt. Alle Lieder sind deutsch, sämtliche Moderationen und Anekdoten ebenfalls, es sollte ein bestuhltes Konzert sein, was bedeutete, dass Maike gut würde sehen können… besser konnten die Voraussetzungen ja eigentlich nicht sein.

Also habe ich meine Kollegen vom Autorenteam gefragt, ob sie ein Problem damit hätten, wenn uns ein Kind begleiten würde. Natürlich hatte niemand ein Problem damit, ganz im Gegenteil. Alle haben mich ermutigt, Maike mitzubringen, weil es einfach eine einmalige Gelegenheit war.

Ich habe dann mit dem Opernhaus telefoniert und geklärt, ob Maike, wenn ich ihr eine Karte für den ersten Rang besorgen würde, statt auf ihrem Platz einfach auf meinem Schoß sitzen dürfe. Die nette Frau am Apparat war zwar etwas ahnungslos aber sehr freundlich, meinte, ich solle das durchziehen, das könne ja kein Problem sein. Also habe ich kurzentschlossen eine Woche vor Termin eine Karte für das Kind gekauft, in Reihe zehn ganz am Rand. Ich habe mit Maike vereinbart, sollte sich jemand beklagen, wenn sie da vorne in der zweiten Reihe bei mir sitzt, würden wir uns auf ihren Platz zurückziehen und dort dann sicher niemanden stören.

Maike stand seitdem eine Woche unter Strom und war die ganze Zeit aus lauter Vorfreude hellauf begeistert.

Die Anreise, das Treffen mit dem Team, die Wartezeit bis zum Beginn des Konzerts, sie hat alles wunderbar mitgemacht und war dann mehr als gespannt, als sie auf meinem Schoß saß und die langsam startenden Nebelmaschinen ankündigten, dass es nun losgehen würde.

Die Band kam auf die Bühne, legte ordentlich los und der Sound war so überwältigend, dass meine große Kleine sich in den ersten paar Minuten immer mal ganz unauffällig ein Ohr zugehalten hat. ;o) Aber bald hatte sie sich daran gewöhnt und das Treiben auf der Bühne begeistert und fasziniert verfolgt.

Jeder Musiker wurde genauestens beobachtet, sie fragte mich ganz ungläubig, wie Jan sich denn bitteschön den (immer wieder krassen) Anfang von „Pralles Leben“ merken könne, wie schnell um alles in der Welt Timon Fenner seine Hände bewegen könne und ob die Geschichte mit dem Gitarrenlehrer wirklich stimmen würde (die hat sie wirklich sehr beeindruckt, sie hat mich am darauffolgenden Tag noch mehrfach darauf angesprochen. 😀 )

Es war toll zu sehen, wie sie mitgegangen ist, mitgewippt, gejubelt und begeistert geklatscht hat. Auch die schönen Animationen auf der Leinwand und vor allem die Bilder des Vollmondes im Hintergrund haben es ihr angetan, sie wusste manchmal gar nicht, wo sie zuerst hinschauen sollte.

Bei den Zugaben und Standig Ovations, als die Stimmung wirklich auf dem Höhepunkt war, habe ich sie kurzerhand auf den Sitz gestellt und wir haben die letzten Minuten des Konzerts in vollen Zügen genossen. Ich bin sicher, von ihr aus hätte das noch eine ganze Weile so weitergehen können, sie war wirklich sehr begeistert.

Als mein Mann sie am nächsten Morgen gefragt hat, welche Stücke ihr am besten gefallen haben, war ihre Antwort: „Die beiden Lieder über den Mond“. Und sie hat dann, zu meinem großen Erstaunen, noch Textfragmente dazu zitiert. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass das so hängenbleiben würde – ein deutliches Zeichen, dass ihr die Lieder wirklich sehr gut gefallen haben. Aber, da muss ich jetzt ganz ehrlich sein: auch wenn es mir für die Band etwas leidtut, das was für Maike das Allerbeste war, war die Ballerina – sie tanzt selber seit ein paar Jahren und war schlicht und einfach verzaubert. 😀

Eins steht fest, sollte ich nochmals auf ein Konzert der Band gehen, wird Maike nichts unversucht lassen um mich begleiten zu dürfen. Sie hat den Abend wirklich ebenso genossen wie wir Erwachsenen. 😀 Und an dieser Stelle ein riesen Dankeschön an meine Teamkollegen, die so nett zu Maike waren und zu einem Großteil verantwortlich dafür, dass der Abend so schön war! 😀 


Anschließend ließen wir den Abend in einem Straßencafé bei einem Kaltgetränk noch einmal Revue passieren, bevor wir uns weit nach Mitternacht dann in alle Winde jeweils wieder Richtung Heimat zerstreuten.

Es war ein schöner gemeinsamer Tag. Und eins ist sicher: Wir werden uns sicher wiedersehen, irgendwann …



Hier noch die Links zu den Rezensionen im Netz:

Autor: Mara_Thoni

"Life begins at the end of your comfort zone."

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