Jan Josef Liefers

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Fundstück der Woche 19/2016

© Gregor Törzs

© Gregor Törzs

In dieser Woche haben wir mal wieder ein älteres Interview  ausgegraben, und zwar aus dem Magdeburger Stadtmagazin „Dates“, welches im Jahre 2011 im Zuge des Gartenträume Festivals entstanden ist. Ludwig Schumann stellt Jan Josef Liefers eine Menge Fragen rund um die Themen Musik, Schauspielerei uvm.

Wir wünschen Euch viel Spaß damit und vor allem ein schönes Pfingstwochenende!


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25 seconds: eine Coverversion

 „Verlorene Kinder“  ist dabei, die Radiostationen zu erobern, und es sieht so aus, als könnte das kommende Album beim breiteren Publikum den verdienten Erfolg haben. Jan und die Band gehen hier neue Wege mit eigenen, deutschsprachigen Songs und neuem Sound. Trotzdem wurde, nach Jahren der „Soundtrack meiner Kindheit“ – Tour, jetzt ein alter Titel von Jans erstem Album gecovert, und das kam so:

Durch Zufall wurde ich auf zwei junge amerikanische Musiker aufmerksam, die als „Space Bards“ ein parodistisches Video  auf Youtube veröffentlicht hatten und gerade erfolgreich unter dem Bandnamen „Recap“ eine Kickstarter-Kampagne für ihr Album „Neon Milk“ abgeschlossen hatten. Als Belohnung für die Backer gab es unter anderem die Möglichkeit, einen Song nach eigener Wahl covern zu lassen, und nachdem ich ihre Version von „Breezeblocks“ gehört hatte, stand für mich fest: das will ich auch haben! Netterweise bekam ich auch nach Ende der offiziellen Kampagne noch die Möglichkeit. Ich wollte unbedingt einen Titel von Jan, und es musste etwas Englischsprachiges sein, also kam von den neueren Sachen nichts in Frage. Ich überließ den Barden die Auswahl, sagte aber, dass „Be with you“ oder „25 seconds“ mir am liebsten wären, und Letzteres ist es schließlich auch geworden. Lange hat’s gedauert, über ein halbes Jahr, und hier ist nun das Ergebnis:

„25 seconds“, Coverversion von den Space Bards

Den Text und eine Hörprobe des Originals findet ihr hier auf unserer Seite.

recap


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Konzertbericht: Jan Josef Liefers & Oblivion am 6. März 2014 im Capitol Hannover

Hannover - Capitol 2Nachdem ich im Sommer 2013 die Konzerte in Sondershausen (wir berichteten vom Autorentreffen zum Thüringentag) und in Kassel im Kulturzelt (Konzertberichte von Daniela und mir) erlebt habe, die noch eine Mischung aus „Soundtrack meiner Kindheit“ und einigen Titeln des zukünftigen Programms „Radio Doria“ waren, war ich natürlich sehr gespannt darauf, was mich nun in Hannover erwarten würde. Ich hatte zuvor Danielas Konzertbericht aus Gütersloh gelesen und freute mich schon sehr auf den 6. März, zumal es auch ein Wiedersehen mit ihr geben würde.

Der Donnerstag beginnt kalt, nebelig und ungemütlich. Bis zum Mittag wird es auch nicht klarer. Ich möchte zirka 16 Uhr in Hannover sein, damit wir noch vor dem Einlass um 19 Uhr genug Gelegenheit haben, uns ein wenig in der Stadt umzusehen. Vor mir liegt etwas über eine Stunde Fahrt. Hannover ist für mich fast ein Heimspiel. Auf den Punkt genau lande ich zur verabredeten Zeit bei strahlendem Sonnenschein am Treffpunkt, wo Daniela bereits auf mich wartet. Wir haben noch gute drei Stunden bis zum Einlass und schlendern plaudernd und voller Vorfreude durch die Straßen. Die heutige Location ist das Capitol, ein Hannover - Capitol 1traditionsreiches Veranstaltungszentrum in Hannover-Linden, welches bis in die 1980-er Jahre ein Kino war und danach zur Diskothek und Live-Bühne umgebaut wurde. Es fasst ca. 1 800 Zuschauer. (Wie Jan später während des Konzerts seinem Publikum verraten wird, hat er eine enge Beziehung zu Hannover, entstand doch 1999 hier in den Peppermint Park Studios in Zusammenarbeit mit Fury in the Slaughterhouse die Musik zum Film „Jack’s Baby“. Gleichzeitig war dies der Beginn seiner Musikkarriere.)

Mittlerweile ist es kurz vor 19 Uhr (Wo sind die drei Stunden hin?!) und wir finden uns am Eingangsbereich des Capitols ein. Die wartende Menschenmenge wird allmählich größer. Inzwischen sind auch zwei Freundinnen von mir eingetroffen, die uns zu meiner Freude nicht zum ersten Mal zu einem Konzert von Jan Josef Liefers & Oblivion begleiten. Vor der Bühne angekommen, beobachten wir, wie sich der Saal mehr und mehr füllt. Eigentlich könnte es langsam losgehen.

Hannover - Capitol 5Kurz nach 20 Uhr betritt die Band die Bühne. Man merkt sofort, dass unter den Zuschauern viele sind, die ebenfalls „Wiederholungstäter“ sind und nicht zum ersten Mal den singenden Jan Josef erleben. Insider, aha, genau wie wir Zwei vom Autorenteam! 🙂 Ich bin vor allem auf die angekündigten drei neuen Titel sehr gespannt. „Liebe ist nicht wie du“, „Unbeschreiblich“ und „Diebesgut“ ziehen mich sofort in ihren Bann. Schade, dass bis zum Erscheinen des neuen Albums noch Monate vergehen werden. „Radio Doria – Die freie Stimme der Schlaflosigkeit“ – genau die Musik, die ich mir jenseits des von den meisten Radiosendern gespielten Einheitsbreies (und das in gefühlter Endlosschleife) vorstelle. Es ist Musik, die in keine Schublade passt, die von Herzen kommt und mich auch nach Jahren noch ansprechen wird.

Wir erleben einen Jan Josef Liefers voller Hingabe an seine Musik und eine grandiose Band, die ihr ganzes Können zeigt und mich jedes Mal aufs Neue fasziniert. Jan mischt sich während der Zugabe („Kleine Kreise“) händeschüttelnd unter sein Publikum. Viel zu schnell ist auch wieder dieser Konzertabend zu Ende. Aber der nächste Termin steht bereits. Herzlichen Dank auch diesmal an Jan für seine endlos scheinende Geduld beim Autogrammeschreiben, für Fotos und Gespräche mit seinen Fans! Bis bald, sehr bald sogar!


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Konzertbericht: Jan Josef Liefers & Oblivion am 3.3.2014 in der Weberei Gütersloh

Wieder einmal hat sich die Band eine außergewöhnliche Location ausgesucht. Bei der Weberei in Gütersloh handelt es sich um ein fast komplett erhaltenes Fabrikensemble aus der Gründerzeit, das seit den 80er Jahren für kulturelle Zwecke genutzt wird und mit dem Konzert seine Neueröffnung feierte.

Konzert Gütersloh 2   Konzert Gütersloh 1Konzert Gütersloh 3

Das Autorenteam ist auch bei diesem Konzert vertreten. Nicole schlägt sich tapfer durch das Karnevalschaos in Köln nach Dortmund und von dort aus setzen wir voller Vorfreude unsere Reise gemeinsam nach Gütersloh fort. Alles klappt reibungslos, sodass wir die Location frühzeitig erreichen. Nach einem kleinen Erkundungsgang durch die Stadt schauen wir uns die alte Weberei von außen genauer an. Durch die Mauern des Industriedenkmals dringen Klänge vom Soundcheck und es sind unbekannte Melodien. Erwartet uns heute Abend etwa noch eine Überraschung? Wir sind gespannt.

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Lufthoheit (2004)

Ein Hemd aus Luft,
ein Bett aus Gras,
ein Dach aus Licht
und Dein Gesicht durch buntes Glas.
Ich mach noch schnell ein Polaroid, stopp dann die Zeit. Weiterlesen


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Das war 2013 – ein Jahresrückblick in Bildern

2013 ist vorbei; Zeit auf ein abwechslungsreiches Jahr zurückzuschauen.
Jan Josef Liefers hat seine Fans nicht zuletzt durch Facebook und Twitter durch ein arbeitsreiches und sehr erfolgreiches Jahr geführt. Wir haben mit ihm über seine Späße gelacht, bei den vielen gewonnenen Preisverleihungen gefeiert, aber auch erregt über verschiedene Beiträge diskutiert. Fest steht: 2013 war alles, nur nicht langweilig.

Wir haben einen kleinen Rückblick zusammengestellt und lassen das Jahr auf diese Art noch einmal Revue passieren. Viel Spaß damit!


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Einige Gedanken zum Konzert von Jan Josef Liefers & Oblivion im Rosenhof (Osnabrück) am 19.12.2013

Rosenhof 1      Rosenhof 6      Rosenhof 5

Am 19.12.2013 fand das für dieses Jahr letzte Konzert von Jan Josef Liefers & Oblivion im Rosenhof statt. Da Osnabrück für mich nicht so weit weg liegt, war ich auch wieder dabei. Vor dem Rosenhof parkte bereits verheißungsvoll der Tourbus mit der Aufschrift „Jan Josef Liefers & Oblivion“ und die ersten Gäste versammelten sich vor der noch geschlossenen Türe. Dann näherte sich ein Radfahrer mit hoher Geschwindigkeit. Vor dem Rosenhof machte er eine Vollbremsung, schaute leicht irritiert den Tourbus an und fragte in die Menge, während er auf den Schriftzug des Wagens zeigte: „Spielt der etwa heute hier???“ Er erhielt ein vielstimmiges „Ja“ als Antwort und kommentierte es mit einem entrüsteten: „Und warum sagt mir das keiner vorher???“ Er schüttelte frustriert den Kopf und setzte seinen Weg fort, während ihm die Wartenden vor dem Rosenhof leicht amüsiert hinterher schauten.

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