Jan Josef Liefers

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Pressetermin am Set von „So viel Zeit“

Nachdem wir schon das große Vergnügen hatten, den Dreh der Konzertszenen in der Zeche in Bochum mitzuerleben, ergab sich jetzt noch die Gelegenheit, am Pressetermin von „So viel Zeit“ dabei zu sein. Als Location hatte man die urige Gaststätte „Wirtz“ in Köln ausgewählt. Die Schauspieler waren schon im Kostüm drehfertig und präsentierten sich den Fotografen bestens gelaunt.

Beim anschließenden Roundtablegespräch (das übrigens in einem Bestattungsinstitut stattfand, echt jetzt…) standen die vier Hauptdarsteller (Jürgen Vogel fehlte leider) den Fragen der Journalisten Rede und Antwort.

Armin Rohde hatte sich ja bereits auf Twitter begeistert über die wirklich tollen Komparsen beim Dreh in der Zeche ausgelassen:

Er wiederholte sein Riesenkompliment  auf der Pressekonferenz noch einmal ausdrücklich und wir möchten euch an seiner Begeisterung teilhaben lassen:

Jan schloss sich diesem Lob an und würde die Truppe auch gerne für seine nächsten Konzerte engagieren. 😉
Zudem erzählte er, warum er die Leute im Ruhrpott so gerne mag und wie er Armin beim Dreh der Serie „Die Partner“ in Düsseldorf zum ersten Mal getroffen hat:

Wir haben mal in der alten Serie gestöbert und sind bei der Folge „Satansbraten“ fündig geworden… seht selbst:

Viel zu schnell war der Termin zu Ende, aber da auch noch gedreht werden sollte, hatte man einfach nicht „so viel Zeit“… 😉


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In Postproduktion: So viel Zeit (2017)

Inhalt:

Quelle: JJL auf facebook

Quelle: JJL auf facebook

Der Film erzählt die tragisch-komische Geschichte von fünf Freunden aus dem Ruhrgebiet, die in den Achtzigern mit ihrer Rockband kurz vor dem Durchbruch standen. Jedoch zerstritten sie sich, was die Auflösung der Band nach sich zog. Als einer der fünf erfährt, dass er unheilbar krank ist,
will er sich unbedingt aussöhnen und die alte Band noch einmal auf die Bühne bringen. Von seiner Krankheit erwähnt er dabei nichts …

[Quelle: diverse]


Trailer:


Rezensionen:


Links:



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Plakatcountdown zum Deutschen Filmpreis 2015

Wie schon im letzten Jahr haben wir vom Autorenteam den Countdown zum Deutschen Filmpreis wieder auf unsere ganz spezielle Art und Weise zelebriert – und zwar mit Filmplakaten, die die Welt nicht braucht. Damit die Bilder auf Facebook nicht nach und nach im Nirwana untergehen, haben wir sie ein weiteres Mal zu einer Galerie zusammengestellt, die nun hier im Blog ihren Platz finden soll.

Wer die große Preisverleihung noch nicht gesehen hat, hat einiges verpasst. Es gibt leider kaum Material im Internet, aber einen Miniatur-Einspieler haben wir hier für euch:

Noch einmal zur Sicherheit:
Wir wollen hier niemanden ärgern oder gar beleidigen, wir haben keinerlei Rechte an den Bildern und verdienen natürlich keinen Cent mit den Fotomontagen. Vielen Dank.


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Zu Gast im Publikum bei „2012 – Das Quiz“

2012 - Das Quiz

Copyright: ARD

Dieser Beitrag ist schon älter und wurde 2012 im Livejournal gepostet. Um unsere Quiz-Rezensionen zu vervollständigen, wurde er nachträglich hier auf der Fanseite eingefügt.

Also, dank der Fanseite bin ich darauf aufmerksam geworden, dass bei mir in Hürth die Aufzeichnung für 2012 – Das Quiz stattfinden würde. Rategäste sollten Günther Jauch, Armin Rohde, Verona Pooth und Jan Josef Liefers sein. Und da ich letzteren zu gerne mal live sehen wollte und die weiteren Gäste auch durchaus mag, war mir klar: da gehe ich hin. Dementsprechend habe ich mir kurzentschlossen eine Karte besorgt.

Um 18 Uhr musste man im Studio acht auf dem Nobeo-Gelände die Karten abholen und um 20:15 Uhr sollte die Aufzeichnung beginnen. Und so stand ich ziemlich lange Zeit mutterseelenallein zwischen ein paarhundert anderen Gästen und habe mich allen Ernstes gefragt, warum ich mir das eigentlich antue. Die Warterei war etwas unangenehm, ich bin niemand, der wildfremde Menschen anspricht und Kontakt sucht. Aber ich habe es unbeschadet überstanden und gegen 19:30 Uhr durften wir Gäste vom Block C dann schließlich ins Studio.
Ich bin dann schlussendlich im hinteren, rechten Bereich neben einer ca. 75-jährigen älteren Dame gelandet, und die hat mich gleich adoptiert. Ab da hatte ich nur noch Spaß, wir haben uns bestens unterhalten (gefühlt).

Um 20:15 Uhr begann die Aufzeichnung, der Anheizer war durch und die Stargäste, allen voran Günter Jauch, kamen die Treppe durchs Publikum hinunter – und mussten dann gleich noch mal von vorne anfangen, weil die Nebelmaschine so genebelt hat, dass Jauch nicht zu erkennen war. Also, alles wieder auf Anfang! xD
Jauch hat darüber einen Witz nach dem anderen gerissen und hatte das Publikum gleich auf seiner Seite. Dadurch war der Start völlig locker und das hat sich die ganze Sendung so durchgezogen.

Es gab jede Menge Missgeschicke, ständig mal musste wegen falschen Tons oder falscher Matz etc. neu angefangen werden, aber das war immer sehr amüsant, gespickt mit Situationskomik und frechen Kommentaren (meist von JJL, aber tatsächlich auch einige Knüller von Frau Pooth), die man dann bei der fertigen Sendung teilweise wohl nicht sehen wird. Schade eigentlich.

Erschreckendster Moment war, als Armin Rohde fürs Abschlussspiel in voller Regenmontur mit Südwester ausgestattet rücklings von der Bühne gestürzt ist, weil er nicht richtig sehen konnte.
Zum Glück hat er sich nichts getan, aber das sah echt heftig aus, weg war er. Jan Josef Liefers und Günther Jauch sind sofort zu ihm gesprungen und haben ihm geholfen, Verona stand etwas ratlos am Rand und Frank Plasberg hat im wahrsten Sinne des Wortes die Hände vors Gesicht geschlagen. Der war offensichtlich fix und fertig, weil er nicht wusste, ob der Gestürzte wieder aufstehen und die Sendung zu Ende geführt werden kann. Aber es ist gut ausgegangen. Rohde rappelte sich langsam auf und winkte und Jan hat in die Runde gebrüllt: Der Armin macht seine Stunts alle selbst!! Das war ein Knaller, die Leute haben sich kaupttgelacht. (Auch wenn es so im Nachhinein eher unlustig klingt, aber in dem Moment ist von allen Menschen im Studio der Schrecken abgefallen.)

Es gab viele Raterunden (mit Wissen hatte das nicht viel zu tun, oft mit Glück, manchmal mit Geschwindigkeit) und einige Spiele mit vollem Körpereinsatz.Und ich muss ehrlich sagen, alle vier waren sich für nichts zu schade. Jauch eher ungelenkig, Pooth ohne Schuh aber schwer in Action, Rohde lässig und JJL mit Abstand am ehrgeizigsten und auch am schnellsten. Die Spiele waren seins, da hat er bis auf das letzte jedes Mal die Höchstsumme abgezockt.

Zuerst lag Jan lange auf vierter und dritter Position, hat sich dann aber eine ganze Weile auf Platz eins vorgekämpft, musste sich aber zum Schluss gegen einen genialen Jauch geschlagen geben. Jauch hat fast jede Frage richtig beantwortet und dadurch knapp 2000 Euro Vorsprung gehabt. Das hätte Jan im Abschlussspiel aufholen können, da gab es 5000 Euro für den Sieger.
Sie mussten in einer riesen-Sauerei Schlick durch einen Hindernisparcours in ein Gefäß füllen und Günter Jauch hat am Ende mit 10 Gramm Vorsprung gewonnen. Das war sowas von schade, ich hätte es Liefers gegönnt, denn der ist wenigstens gerannt und hat versucht, in der Zeit fertig zu werden, die durch ein Musikstück vorgegeben war, während alle anderen da im Schneckentempo durchgekrochen sind. Aber naja, zweiter ist ja auch nicht schlecht.

Ich hätte es nicht gedacht, aber ich habe mich köstlich amüsiert – wenn ich nicht nach ca. 2 Stunden mit solch erbärmlichen Kopfschmerzen angefangen hätte, dass mir richtig übel wurde.
Das habe ich leider ab und zu, ich kenne das von mir. Ich denke, die schlechte Luft da im Studio, die Hitze und die Tatsache, dass wir nicht trinken konnten/durften und insgesamt fünf Stunden lang nicht von diesem Stuhl weggekommen sind, hat das Ganze noch verschlimmert.
Die älteren Leute im Publikum waren teilweise fix und fertig, ganz zum Schluss, als es sich immer weiter zog, war echt die Luft raus. Der Anheizer musste immer wieder zum Klatschen animieren, die Leute waren wirklich müde.

Ich muss sagen, Hut ab vor dem Panel. Das was die da mitgemacht haben über so viele Stunden, die ganze Zeit fröhlich und locker, dazu gehört was! Meinen Respekt an alle da auf der Bühne, wirklich. Das war echte Arbeit!

Als die Sendung dann abgedreht war, kam noch der Supergau nach dem Garderobenkrieg: zwei Parkautomaten für sechshundert Gäste und einer davon außer Betrieb!
Ich dachte, ich muss sterben. EPIC FAIL!!!

Da hätte ich noch bis halb zwei in der Nacht gestanden (oder eher nicht, weil ich vorher umgekippt wäre) aber nach 15 Minuten sagte jemand zu mir: „Meine Freundin hat gerade angerufen, die Schranken sind offen!“
Wir haben es dann drauf ankommen lassen, sind aus der Schlange raus und es stimmte tatsächlich – die Schranke war offen, man brauchte das Ticket nicht zu bezahlen. Das hätten die Veranstalter aber mal sagen können, das war mehr als lächerlich und hat für extremen Unmut unter den Gästen gesorgt.

Dennoch werde ich im nächsten Jahr gern wieder dabei sein, sollte das Team ähnlich vielversprechend sein. Ich habe wirklich Tränen gelacht! Grandiose Unterhaltung, soviel steht fest. 😀


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Gastbeitrag: Nachtschicht – Der Ausbruch (2007)

Ein Gastbeitrag von Anne. Vielen Dank dafür!

Inhalt

NachtschichtDie drei Kommissare des KDD Hamburg Erich Bo Erichsen (Armin Rohde), Mimi Hu (Minh-Khai-Phan-Thi) und Teddy Schrader (Ken Duken) treffen im 4. Fall der Reihe auf einen alten Bekannten und ein neues Gesicht.

Die Kriminalpsychologin Lisa Brenner (Barbara Auer) stellt sich als neue Chefin des Teams vor und hat gleich zu Beginn ihres Dienstantritts alle Hände voll zu tun: Der Schwerverbrecher Alphons Tøfting (Florian Lukas) ist mit dem, wegen Totschlags verurteilten Willy Nowak (Jan Josef Liefers) aus dem Gefängnis geflohen. Tøfting ist kein Unbekannter, war es doch Eichsen selbst der den impulsiven und gewalttätigen Kriminellen damals nach einem Banküberfall hinter Schloss und Riegel brachte. Doch nicht nur dieser Umstand lässt ihn für Erichsen zur akuten Gefahr werden: Tøfting ist überzeugt davon, dass er Geld aus einem anderen Überfall unterschlagen hat und ihm diesen Anteil schuldet.
Kurze Zeit später geht ein weiterer Anruf ein, der Lisa und Teddy zu einem Mädchen führt, dass sich vom Dach stürzen will. Sie fühlt sich von ihren Eltern allein gelassen, hat ihren Job verloren und behauptet sie wäre schwanger. Wenig später stellt sich heraus, dass das Mädchen keine geringere als Tula Nowak (Miriam Morgenstern), die Tochter des flüchtigen Willy Nowak, ist. Der Kriminalpsychologin gelingt es fast Tula von ihrem Vorhaben abzubringen, als plötzlich Tulas Vater auf dem Dach steht und die Situation zu kippen droht. Doch so leicht lässt sich Nowak nicht schnappen!
Derweil hat Tøfting Erichsens Frau Irene (Meral Perin) in seiner Gewalt und setzt sie als Druckmittel gegen Erichsen ein. Seine Forderung: 200.000 €. Wird es dem Team gelingen die beiden Verbrecher zu fassen und wie unschuldig ist Kommissar Erichsen tatsächlich?

anne2202



Anne meint:

Auch der vierte Film der Nachtschichtreihe besticht durch seine starke Stammbesetzung und die hervorragenden Gastrollen. Ich war regelrecht geplättet, als die Namen der Schauspieler zu Anfang durchs Bild liefen.

Armin Rohde spielt den ruppigen Kommissar mit den rasanten Sprüchen hervorragend. In dieser Folge zeichnet Lars Becker zudem ein größeres Bild des Charakters Erichsen und lässt uns noch tiefer in das Seelenleben der Figur eintauchen.
Auch Florian Lukas glänzt in seiner Rolle als unberechenbarer und impulsiver Psychopath, während Jan Josef Liefers als krimineller Familienvater die ruhigere und menschlichere Figur der beiden verkörpert.
Doch damit nicht genug, denn auch Schauspieler wie Anna Loos als Nowaks temperamentvolle Frau, Miriam Morgenstern als verzweifelte Tochter und Barbara Auer als durchsetzungsstarke Chefin verleihen diesem Film das Prädikat: Besonders wertvoll!
Ein Mann über den ich mich persönlich besonders gefreut habe ist Bela B. Felsenheimer, der die kleine Rolle des Müllwagenfahrers „Kellogs“ übernahm und den meisten wohl eher als Schlagzeuger der Ärzte bekannt ist.
Nicht zuletzt überzeugt der Film durch seine zackigen Dialoge, mehrere Handlungsstränge, welche perfekt zusammen geführt werden und am Ende ein spannendes Finale versprechen.



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Mit vollem Einsatz – das war das Quiz 2012

das quiz

Einen amüsanten Abschluss des Jahres bot Jan Josef Liefers am 29. Dezember zusammen mit Günther Jauch, Armin Rohde und Verona Pooth in Frank Plasbergs Show “Das Quiz 2012“.

Seit 2008 moderiert Frank Plasberg die Jahresrückblick-Quizshow mit prominenten Gästen und seit 4 Jahren ist Jan Josef Liefers immer eifrig mit von der Partie. Gleich zweimal in Folge (2009 + 2010) wurde er Champion, doch die Konkurrenz schläft nicht. Von Anfang an dabei und immer wieder unterhaltsam: der RTL-Moderator Günther Jauch.

Die beiden Herren gehörten also auch dieses Jahr wieder zu den alten Veteranen, während die anderen beiden Kandidaten jährlich wechselten. Diesmal mit dabei: Armin Rohde und Verona Pooth. Allein an dieser Gästeliste kann man sich also bereits ausmalen, dass es ein unterhaltsamer Abend werden würde.

Nach altbewährtem Konzept funktionierte auch dieses Jahr die Show mit einer Mischung aus Wissensfragen, bezogen auf Ereignisse des Jahres, und amüsanten Spielen, die den ganzen Körpereinsatz der Kandidaten forderten. Dabei steht der Spaß ganz klar vor nüchternem  Allgemeinwissen. Oder wer von uns erinnert sich nicht mit einem Lachen an die Schafsherde, die sich in einem Sportgeschäft verirrte oder wer hätte gedacht, dass Hunde Auto fahren können?

Wär ich ein Sportmoderator, würde ich sagen: Jan Josef Liefers startete das Rennen mit leichten Anfangsschwierigkeiten, nicht zuletzt aber durch leicht widrige Umstände von außen. Schuld daran war unter anderem das erste Aktionsspiel: welche Queen schafft die meisten Winker in 45 Sekunden? Jan präsentierte sich in einem schicken blau (was jedoch nicht ganz mit Hose und Schuhen harmonierte) und mit sehr viel Einfallsreichtum, nur leider wurde ihm die Hälfte seiner Leistung aberkannt, weil er zwei, statt nur einer Hand benutzt hatte (eine Regel, auf die zuvor aber wohlgemerkt niemand hingewiesen hatte). Zum Glück ist aber auf das solidarische Publikum Verlass.

Spätestens ab der Gepäckwurfaktion taute er dann aber richtig auf. Jauch lag mittlerweile weit in Führung und Verona Pooth beanspruchte lange Platz 2. Das Erraten von Tarzan in einem Spiel, bei dem Kinder eine Figur beschrieben, hätte Jan fast zur Verzweiflung gebracht.

Das Froschspiel war eine klare Kampfansage. Jetzt war klar: Jan überlässt Jauch nicht einfach so das Feld. So schnell hat noch keiner seinen Mund mit Popcorn vollgestopft. Der RTL-Moderator war chancenlos.

Beim Hit-Raten war der Sieg ja fast schon Ehrensache, schließlich war er der einzige Musiker in der Runde. Außerdem, so betonte er, hat er einen entscheidenden Vorteil: zwei Töchter, die genau im richtigen Alter sind, um diese Songs rauf und runter zu hören. Mit einem Kuss geht dieser Erfolg an Lilly und Lola.

Unvergesslich wird das Schiffsrennen bleiben. Verona Pooth findet trotz weiblicher Vorteilnahme nicht rechtzeitig den Vorwärtsgang, Armin Rohde paddelt, was das Zeug hält und Jan gibt alles, ohne Rücksicht auf Verluste.
Und Günther Jauch? Was macht der? Für ihn geht alles schief, was nur schieflaufen kann. Frei nach Costa Concordia kollidierte er schon in der ersten Runde mit dem Riff und kann sich nur schwer des Pappfelsbrockens entledigen. Und kaum will er wieder recht in Fahrt kommen, rast die „MS Jan Josef Liefers“ daher und es kommt zu einer Schiffskollision, wie sie im Buche steht. Jan paddelt unbeeindruckt seinem haushohen Sieg entgegen und Jauch liegt mit voller Breitseite am Boden. Da nutzt auch ein kleiner Schummler nichts mehr, denn kleine Sünden straft der Herr sofort. Jan ist längst im Ziel, Pooth und Rohde folgen ihm bald, da geht der eigene Kapitän der „MS Günther Jauch“ buglinks über Bord. Wer bei diesem Spiel noch keine Lachmuskelverzerrung hatte, war selbst Schuld.

So leicht gibt sich der Mann von RTL aber nicht geschlagen. Bis zum Ende der Sendung hin blieb der Punktestand zwischen Jan und Jauch sehr eng beieinander. Auch bei Aktionsspielen wie dem Einfangen der Fallschirme, blieben die beiden Veteranen Kopf an Kopf. Schlussendlich gewann Jauch wieder an Vorsprung und alles hing vom letzten Spiel des Abends ab: dem „Kilo-Watt-Tragen“.

Allein die gelben Anzüge machten diese Minuten sehenswert, doch bald wurde das Spiel zur Schlammschlacht. Nicht nur Verona Pooth erkannte schnell, dass Gummistiefel höchstens dazu taugten, zusätzlichen Schlamm zu transportieren. Auch Jan sprintete schon bald barfuß durch den Morast.

Die zarte Verona schlug sich wacker, trotz ihres Ausrutschers. Was der Zuschauer der ARD jedoch nicht zu sehen bekommen hat (die Sendung war aufgezeichnet) war Armin Rohdes wenig glimpflicher Sturz von der Bühne, der selbst Plasberg einen gehörigen Schrecken eingejagt hat. Umso mehr Respekt, dass Rohde sich recht schnell wieder aufrappelte und die Show zu Ende brachte.

Am Ende entschieden lausige 5 Gramm Watt über den Sieger und der lautete: Günther Jauch. Nach 5 langen Jahren holte sich der Moderator zum ersten Mal den Titel, doch Jan bleibt ein verdienter Zweitplatzierter.
Am Ende hat jeder alles gegeben, das sah man den Leuten an. Doch der Einsatz hat sich gelohnt, denn der Erlös kommt selbstverständlich wohltätigen Zwecken zugute. Im Falle von Jan ist es das Kinderhospiz Sonnenhof in Berlin, das sich sicher sehr freuen wird.
Und auch wir freuen uns, nämlich hoffentlich auf ein ebenso amüsantes Quiz 2013.


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Das Wunder von Lengede (2003)

Inhalt:

Wunder von LengedeEs ist das Jahr 1963. Der kleine Ort Lengede in Niedersachsen lebt vom Eisenerzabbau. Nahezu alle Männer im Ort verdienen ihr Geld mit dem Untertagebau, so auch Franz Wolbert (Heino Ferch) und Bruno Reger (Jan Josef Liefers). Für die beiden Freunde scheint alles perfekt zu sein. Jeder von ihnen hat eine glückliche kleine Familie, sie spielen in ihrer Freizeit Fußball und arrangieren sich mit ihrem harten Job. Das gleiche gilt jedoch nicht für die Ehefrauen der beiden. Helga (Nadja Uhl) macht sich ständig Sorgen um Franz, weil sie weiß, wie gefährlich der Eisenerzabbau ist und Renate (Heike Makatsch) träumt davon mit Bruno und ihrer gemeinsamen Tochter nach Kanada auszuwandern, um der Enge Lengedes zu entkommen. Leider hegen die beiden Männer wenig Ambitionen, ihr derzeitiges Leben aufzugeben.

Am Morgen des 24. Oktobers beginnt der Tag wie immer. Die Kumpel machen sich bereit für einen weiteren harten Arbeitstag in den Tiefen der Bergwerksstollen. Was sie nicht ahnen ist, dass Harald Hansen (Sylvester Groth), der Bergwerksingenieur des Unternehmens, ernste Sorgen bezüglich eines Klärteichs geäußert hat, der viel zu stark mit Wasser gefüllt ist.

Der Chef des Unternehmens Heiner Dietz (Günther Maria Halmer) spielt die Gefahr herunter, aber da ist es bereits zu spät. Der Teich bricht und gewaltige Wassermassen beginnen die Stollen zu füllen. Viele von ihnen brechen zusammen und schneiden jeglichen Fluchtweg ab. Für viele der Kumpel kommt die Katastrophe zu überraschend, sie werden von den Fluten in den Tod gerissen.

So leicht geben Franz und Bruno aber nicht auf. Zusammen mit weiteren Kumpeln gelingt es ihnen, sich einen Weg zu einem längst aufgegebenen Bergwerksabschnitt zu bahnen, wo sich eine Luftblase gebildet hat, doch der Preis für diese Flucht ist hoch. Nicht alle schaffen den gefährlichen Weg ans rettende Ziel.

Inzwischen hat sich das Unglück auch an der Oberfläche herumgesprochen. Die Frauen und Kinder der Bergleute strömen an die Tore des Unternehmens, doch sie bleiben im Ungewissen. Als erste Tote aus den Stollen geholt werden, wird die Angst nur umso größer. Helga und Renate sind hin- und hergerissen zwischen Hoffen und Bangen. Sie versuchen sich gegenseitig Mut zu machen, doch je mehr Zeit vergeht, desto schneller schwindet die Hoffnung.

Die Bergleute harren über Tage in dem Abschnitt aus, den man im Volksmund den „Alten Mann“ nennt, doch von Sicherheit kann hier keine Rede sein. Noch gibt es keinen Ausweg. Je mehr Zeit vergeht, desto aussichtsloser wird die Lage. Die Nerven liegen blank, einige drohen wahnsinnig zu werden.
Sie alle klammern sich an die immer kleiner werdende Hoffnung gerettet zu werden.

Doch an der Oberfläche sieht die Welt ganz anders aus. Nach mehreren Tagen beschließt Dietz, die Suche nach weiteren eingeschlossenen Kumpeln einzustellen und den Betrieb im Bergwerk wieder aufzunehmen. Für viele, die immer noch hoffen, ist das Entsetzen groß. Jürgen Grabowski (Armin Rohde), der Bohrtruppleiter, will noch nicht aufgeben. Schon lange hält sich im Ort die Vermutung, dass sich die letzten Überlebenden im Alten Mann aufhalten. Eine Suchbohrung wird also veranlasst.

Neue Hoffnung keimt auf, als man tatsächlich auf Lebenszeichen stößt. Doch noch fehlen die Mittel, um die Verschütteten sicher aus dem Bergwerk zu holen. Der Wettlauf gegen die Zeit geht weiter.

von Jolli


Jolli meint:

Ich habe mir schon gedacht, dass der Film sehr dramatisch sein wird, aber dass er mich doch so fesseln konnte, hätte ich nicht vermutet. Ich habe mich absichtlich vorher nicht über die historischen Hintergründe informiert, damit ich mich vollkommen von den Ereignissen überraschen lassen kann (diesen Fehler hab ich damals beim „Untergang der Pamir“ schon gemacht). Trotzdem war mir relativ schnell klar, dass Bruno Reger diese ganze Sache nicht überleben wird. Die Hinweise waren zu deutlich. Dennoch hat sich bei mir zeitweise so etwas eingestellt, was ich gerne den Titanic-Effekt nenne: man weiß genau, dass es schlecht ausgeht, aber man hofft trotzdem auf ein Happy End.
Spannend fand ich das Ganze trotzdem. Bei der Szene mit den Klopfzeichen bin ich fast wahnsinnig geworden, weil ich schon dachte, die lassen diese Chance wirklich noch verstreichen.
Dietz‘ Handeln hingegen, dem der Betrieb wichtiger scheint als Menschenleben, wirkt fast schon klischeehaft.

Im Film sieht man einige bekannte Gesichter: Thomas Heinze, Benjamin Sadler, Katharina Wackernagel, Gilbert von Sohlern (neben den im Inhalt genannten), um nur einige zu nennen. Auch Axel Prahl ist mit von der Partie (auch wenn seine Figur nicht allzu sehr Aufmerksamkeit erregt). Leider reicht die Zeit nicht, um alle Charaktere zu beleuchten, obwohl sehr viel Potential da wäre. Einige sterben leider viel zu früh.

Es ist sicher kein Film für sanfte Gemüter, wenn man bedenkt, wie brutal es manchmal zugeht. Aber große Übertreibung ist es sicher nicht. Bergbau war und ist noch immer ein knochenharter und gefährlicher Job. Wenn dann am Ende die Überlebenden in dieser furchtbar engen Kapsel nach oben gezogen und von der jubelnden Menge empfangen werden, dann fühlt man sich an die Bilder von 2010 erinnert, als 33 chilenische Bergleute nach Monaten gerettet wurden.
Ein glückliches Ende für den Film? Vielleicht. Aber ein trauriger Nachgeschmack bleibt.


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